Hat AKK Angst vor einer Spaltung?

Foto: Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn (über dts Nachrichtenagentur)

Trotz neuer Bundesvorsitzenden scheint die ehemalige Volkspartei CDU, immer noch wie gelähmt zu sein, statt Politik zu machen, konzentrieren sich die Protagonisten lediglich um das Wohl ihrer Partei. Ein Armutszeugnis für die Demokratie in Deutschland. Jetzt, nach der Wahl von AKK als Parteiführerin, wird die Angst einer Spaltung deutlich:

Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre unterlegenen Mitbewerber im Kampf um den Parteivorsitz, Friedrich Merz und Jens Spahn, dazu aufgerufen, eine Spaltung der Partei zu verhindern. „Wir drei Kandidaten waren uns immer einig, dass jeder von uns Verantwortung dafür trägt, dass die Partei nach dieser Entscheidung zusammenhält“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Bild am Sonntag“. „Aus dieser Verantwortung sind wir nicht entlassen – weder die Vorsitzende noch die beiden anderen Bewerber.“

Friedrich Merz wird ihr den Stinkefinger zeigen und in die Wirtschaft zurückgehen, es sei denn, er glaubt, er könne Kanzler werden, was Merkel und AKK zu verhindern wissen. Spahn ist noch zu jung und zu eigen, die Partei zusammen zu halten. Es könnte also tatsächlich zu einer Spaltung kommen. Die ersten Austritte sind bereits erfolgt.

Die ersten Umfrageergebnisse nach der Wahl von AKK sind auch nicht so rosig wie erhofft: Die Union kann im wöchentlichen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für „Bild am Sonntag“ erhebt, zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen und kommt jetzt auf 29 Prozent. Die AfD verliert dagegen einen Prozentpunkt und kommt auf 14 Prozent. Die SPD liegt wie in der Vorwoche bei 15 Prozent.

Auch FDP und Linke liegen weiter gleichauf bei 9 Prozent. Die Grünen erhalten unverändert 19 Prozent Zustimmung. Die sonstigen Parteien liegen weiter bei 5 Prozent. Das wird sich in der nächsten Zeit noch weiter abschwächen, weil die CDU als Regierungspartei auch in Zukunft nichts auf die Beine stellen wird, was die Bürger irgendwie befriedigen oder zumindest beruhigen könnte. Mit Merz hätte die AfD größere Probleme gehabt. (Quelle: dts)

 

 

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16 Kommentare

  1. Nein! Da sitzen wir mit drinnen. Die linksgrüne Mischpoke muß weg. Am besten man beginnt, den Sumpf trockenzulegen, dann hören die Frösche von allein auf zu quaken.

  2. Und gestern habe ich noch geschrieben, daß in einer neuen Umfrage die Union dazugewinnen und die Afd verlieren wird. Es darf eben nicht sein, daß die Afd von der Entscheidung AKK zu wählen profitiert. Bei den nächsten Umfragen wird die Union immer stärker werden, vielleicht sogar auf die von Seehofer prognostizierten 40%. Da geht doch noch was. Immer wenn in der Union etwas passiert, was sie schlecht da stehen läßt, müssen Umfragen es richten.

  3. Daß das Vertrauen in die von Frau Merkel geprägte CDU-Führung selbst innerhalb der CDU verloren gegangen ist, läßt sich ja wohl nicht leugnen. Es ist schon erstaunlich, daß fast die Hälfte der Delegierten, was ja wohl fast ausschließlich Leute sind, die in der Ära Merkel als Partei- oder Staatsfunktionäre Karriere gemacht haben, für den Anti-Merkel-Kandidaten gestimmt haben. Vertrauen läßt sich nur durch TATEN wieder herstellen! Schöne Reden allein helfen nicht gegen Vertrauensverlust – im Gegenteil: sie verstärken eher das Mißtrauen. Den zu allem unfähigen Altmeier rauszuwerfen und durch Herrn Merz zu ersetzen, wäre zu Beispiel ein Signal, daß man wirklich handeln will. Oder: Die Reise nach Marrakesch absagen!
    Selbst der SPIEGEL zieht eine verheerende Bilanz der Ära Merkel: „Bionade-Biedermeier“, die mit einem „Akt der politischen Konfrontation, sogar der Denunziation“ (Gemeint ist die Kopfgeldjagd des „Zentrum für Politische Schönheit“.) endete (SPIEGEL-Autorenkollektiv: Offene Grenzen. In: DER SPIEGEL Nr. 50 / 08.12.2018, S. 119, 120). Die Endphase der DDR war ein sozialistisches Biedermeier und mündete in offene Verfolgung Andersdenkender, Existenzvernichtung, Verhaftung, Ausbürgerung.

  4. Kernkraftwerke hinsichtlich ihrer Sicherheit zu überwachen ist etwas, wovon Ethiker, Bischöfe und Soziologen und die meisten Politikerkeine Ahnung haben.

    Ebenso wenig verstehen sie die Ursachen von Katastrophen wie die in Fukushima, die die Folge einer Reihe von eklatanten Planungsfehlern war.

    Ezählt man ihnen was von unerschöpflichen Energiereserven in Form von Licht und Wind, sind sie tief beeindruckt und „nehmen Geld in die Hand“, nicht ihr eigenes.

    Verstand haben sie aber immer noch nicht. deshalb merken sie auch nach Jahren noch nicht,
    was da schief läuft.

    Grenzwerte verstehen sie auch nicht.

    DieKlagemöglichkeiten für Umweltorganisationen wurden von Rot-Grün ja erst ermöglicht, bis dahin musste ein Schaden nachgewiesen sein.

    Heute genügt ein potentieller Schaden, und eine interessierte gemeinnützige Organisaiton, und schon fahren die Diesel nicht mehr.

    CO2 ist plötzlich egal, Feinstaub auch, man macht jetzt Geld mit Windrädern.

    100 Millionen Euro an Zuschüsse in 2014 für das UNHCR eingespart, 50 Milliarden jahrlich für Migration ausgeben, die viel mehr Probleme schafft, als sie löst.
    Der helle Wahnsinn, aber Merkel wird 9 Minuten lang beklatscht.

    Die Neue wird da nichts besser machen.

  5. >> Die Union kann im wöchentlichen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für „Bild am Sonntag“ erhebt,
    zur Vorwoche einen Prozentpunkt zulegen [sic!]. <<

    Man kann etwas 'schön' reden und auch 'schön' schreiben!
    🤔
    Beim 'schön' schreiben ist nicht unbedingt das Schriftbild mit gemeint!

  6. Merz wäre ja auch schön blöd, wenn er sich AKK unterordnen würde. Er kann die CDU nicht retten und verkriecht sich wieder unter seinen Black Rock und sieht beim Untergang der CDU zu.

  7. Und gestern habe ich noch geschrieben, daß in einer neuen Umfrage die Union dazugewinnen und die Afd verlieren wird. Es darf eben nicht sein, daß die Afd von der Entscheidung AKK zu wählen profitiert. Bei den nächsten Umfragen wird die Union immer stärker werden, vielleicht sogar auf die von Seehofer prognostizierten 40%. Da geht doch noch was. Immer wenn in der Union etwas passiert, was sie schlecht da stehen läßt, müssen Umfragen es richten.

  8. Divide et impera! Desto mehr sich die Politik balkanisiert, desto mehr Schaden wird vom Deutschem Volk abgehalten. Wir könnten ohne Probleme eine Legislatur ohne ReGIERung auskommen.

  9. Die Union kann 1% zulegen. Die Umfrage war vom 29.11 – 05.12.18, also noch vor der Wahl von Annekröt Krampf Knarrenklauer.

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