Linke Gewalt: Götz Kubitschek zu den Angriffen in Halle/Saale

Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock
Antifa (Symbolfoto: Durch artefacti/Shutterstock)

Sachsen-Anhalt/Halle (Saale) – In Halle häufen sich linksextremistische Angriffe und Gewalttaten gegen diejenigen, die sich an dem patriotischen Hausprojekt der Bürgerinitiative „Ein Prozent“  beteiligen. Die linksextremistischen Gewalttäter haben einmal mehr zugeschlagen.

Das patriotische Hausprojekt in Halle, das zusammen mit dem Institut für Staatspolitik (IfS) und einer identitären Jugendgruppe betrieben wird, ist –  wie seine Bewohner und Mitarbeiter – Angriffsziel linker Krimineller. Auf Staat, Justiz und Medien können die Patrioten dabei nicht zählen – das ist die traurige Realität.

Götz Kubitschek, Verleger und Mitgründer von „Ein Prozent“ veröffentlichte auf dem Portal Sezession eine Stellungnahme zu den Vorfällen und stellt notwendige Gegenstrategien dar:

„Heute Nacht wurde unser Haus in der  Adam-Kuckhoff-Straße 16 einmal mehr angegriffen – ein Steinhagel prasselte gegen Fassade, Fensterscheiben und Tür – und es ist einerlei, ob das nun anpolitisierte Jugendliche waren oder ob wir von einer vorbereiteten und in aller Ruhe ausgeführten Aktion der extremen Linken ausgehen müssen.

Gestern Abend wurde zudem einem Sympathisanten der Identitären aufgelauert: Vier Angreifer demolierten sein Auto, der Mann selbst konnte sich so gut es ging wehren. Vor vier Tagen wurde das Auto eines unserer Hausbewohner entglast und zerkratzt, außerdem wurden alle vier Reifen zerstochen, und vor drei Wochen bereits ist außerdem ein weiteres Fahrzeug zerstört worden.

Wir zögern aus zwei Gründen jedesmal, solche Fälle an die Öffentlichkeit zu geben:

Zum einen ist es für die Täter ein Triumph, sich vor den eigenen Leuten mit einer öffentlichkeitswirksamen Straftat brüsten zu können – wohl wissend, daß es im Grunde ausgeschlossen ist, jemals ausfindig gemacht und bestraft zu werden.

Zum anderen wird alles öffentliche Sprechen über linke Gewalt, linke Denunziation, Verleumdung und Ausmerzungsphantasie sofort umgedreht in eine Unterstellung: Wir seien Meister darin, uns als Opfer zu stilisieren.

Ich habe nach einigem Nachdenken beschlossen, für dieses Mal die Vorfälle nicht zu beschweigen, und ich denke, daß dies auch im Sinne derer sein könnte, die nicht in Schnellroda (fernab), sondern mitten in Halle, am Campus in der Adam-Kuckhoff-Straße leben und arbeiten…

…Noch einmal: In Halle, einer Universitätsstadt mit einem patriotischen Hausprojekt, an dem die Bürgerinitiative Ein Prozent, das Institut für Staatspolitik, der Verlag Antaios und identitäre Aktivisten beteiligt sind, lautet die Bilanz seit Anfang November:

Drei zerstörte oder schwer beschädigte Autos junger Patrioten, ein Steinhagel auf das Haus, aggressive Nachstellungen bis in den privaten Bereich hinein.

Das alles ist keine »harte« politische Auseinandersetzung mehr, das ist die Vorstufe zu organisiertem Terror, und die Frage, die ich den zuständigen Staatsorganen stellen will, lautet, ob man nicht allmählich für Halle und andere Städte eine »Soko Links« einsetzen müßte, die den gut organisierten Antifa-Banden nachstellt, Verfolgungsdruck erzeugt und Sicherheit allmählich auch für Oppositionelle wiederherstellt.

Allein, von Verfolgungsdruck ist nicht viel zu spüren: Das Antifa-Milieu scheint sich an seine Narrenfreiheit gewöhnt zu haben und tobt sich entsprechend unbeeindruckt von eventueller Repression weiter aus…

…Stilisieren wir uns zu »Opfern«, wenn wir darauf hinweisen, daß politische Gewalt in Deutschland, speziell in Halle und Umgebung, ein linkes Monopol ist? Nein.

Stilisieren wir uns zu »Opfern«, wenn wir darauf hinweisen, daß junge Azubis, Schüler und Studenten, Aktivisten wie Sympathisanten oder auch nur Besucher unserer Vorträge, ihrer körperlichen Unversehrtheit nicht mehr sicher sind, daß ihre Autos zerstört werden, ohne daß man auch nur ein einziges Mal von einem Fahndungserfolg der Polizei, ja auch nur von einem Fahndungsdruck hört?…

Die Antwort kann ich pauschal geben: Nein, wir stilisieren uns nicht zu »Opfern«, denn da gibt es nichts zu stilisieren: Es gibt vielmehr eine neue Eskalation linker Gewalt, eine klammheimliche Täter-Solidarität im linken Establishment, Sicherheitsbehörden mit politisch motiviert angezogener Handbremse, fehlenden Fahndungsdruck auf linkskriminelle Zusammenhänge.

Wie also weiter in dieser Lage?

1. Wir drehen aus grundsätzlicher Überzeugung nicht an der Gewaltspirale. Gewalt ist kein Weg, das haben wir überdeutlich gemacht und wie ein Mantra wiederholt, und ich bitte hiermit öffentlich die antifaschistischen und antideutschen Publizisten Andreas Speit, Volker Weiß, Andreas Häusler und Konsorten darum, mir, Kaiser, Kositza, Lichtmesz, Sellner – uns allen anhand von Stellen aus unseren Büchern und Artikeln Belege für das immer wieder behauptete Spiel mit der Gewalt zu liefern.

2. Wir brauchen noch mehr Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe auf breiter Ebene jenseits engerer patriotischer Strukturen. Das heißt: Es müssen stärkere solidarische Netzwerke geschaffen werden, mehr denn je. Wir müssen zusammenrücken und dort für Sicherheit und gegenseitige Absicherung sorgen, wo uns Behörden (aufgrund politischen Drucks?) im Stich lassen.

3. Wir müssen endlich Publizisten mit Zugang zu den großen Medien finden, die nicht nur hinter vorgehaltener Hand davon sprechen, daß sie die Gewalteskalation von links, die moralistische Aufladung der Feinderklärung von links, die fehlende Distanz der linken Zivilgesellschaft zu ihren antifaschistischen Handarbeitern genauso wahrnehmen wie wir – sondern endlich akribisch recherchieren, medialen Druck aufbauen und konsequent darüber schreiben.

4. Wer nicht in die »erste Reihe« kann, um Widerstand gegen den linken Mainstream und seine Extremisten zu leisten, wird aufgefordert, jenen zu helfen, die es – mit allen bekannten Folgen – wagen.

Folgende Möglichkeiten für heute:

+ Wer eine KfZ-Werkstatt hat, hilft unkompliziert dem jungen Azubi, dessen Auto wieder »entglast« und seiner intakten Reifen beraubt wurde. Nachricht bitte an info(at)einprozent.de.

+ Wer finanziell helfen will, spendet an das Bürgernetzwerk Ein Prozent, Stichwort „Solidarität Halle“, weil von dort aus Sicherheitsvorkehrungen getroffen und Mitarbeiter auf die linken Netzwerke angesetzt werden können.

Wir leben in einer Phase, in der die Verhältnisse ins rutschen geraten sind. Erstmals in der jüngeren Geschichte Deutschlands besteht die realistische Chance auf grundlegende Veränderung gesellschaftlicher Stimmungen – ob in Halle, in Sachsen-Anhalt oder in ganz Deutschland…

Wenn wir weichen, haben sie (wieder) freie Bahn. Daher: keinen Meter. Helfen Sie uns dabei“, so Götz Kubischek. (SB)

 

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