CDU: Paul Ziemiack neuer Generalsekretär

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Paul Ziemiack - Foto: Imago

Hamburg – Die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wollte verschiedenen Medienberichten zufolge den bisherigen Junge-Union-Vorsitzenden Paul Ziemiak zum Generalsekretär der Partei machen. Ziemiak ist am Samstag vom Hamburger Parteitag gewählt worden. Der 33-Jährige ist seit 2014  Vorsitzender der Jugendorganisation von CDU und CSU. Seit letztem Jahr sitzt er im Bundestag. Ziemiack erregte nach der letzten Bundestagswahl Aufmerksamkeit, als er Bundeskanzlerin Angela Merkel unter Druck gesetzt und Erneuerung gefordert hatte, was unter anderem zur Ernennung von Jens Spahn als Gesundheitsminister führte.

Ziemiak ist ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und fungiert dort u. a. als Berichterstatter zum Thema internationaler Terrorismus. Der gebürtige Pole fordert ein härteres Vorgehen gegen Extremisten und Islamisten. Bekannt wurde seine These, der zufolge die Integration von Leuten, welche die Scharia mehr achteten als das Grundgesetz, zum Scheitern verurteilt sei. Hier helfe nur Gefängnis, so der künftige Generalsekretär der CDU. Kritiker mutmaßten, Ziemiack könne hierbei unmöglich die Zahl derer gekannt haben, die in Deutschland leben und die Scharia über das Grundgesetz stellen, da er sonst unverzüglich zum Bau einer Vielzahl neuer Haftanstalten hätte aufrufen müssen.

Ziemiak forderte außerdem vor vier Jahren bereits die Abschaffung der kalten Progression bei der Einkommenssteuer und befürwortet die Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Partnerschaften. Außerdem befürwortet er  Adoptionen durch homosexuelle Paare. (ME)

 

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