CDU-Delegierter wird ausgepfiffen: „Migrationspakt ist Landesverrat“

Eugen Abler (CDU) (Bild: Screenshot)
Eugen Abler (CDU) (Bild: Screenshot)

Hamburg – CDU-Politiker Eugen Abler rechnete am Freitag auf dem Bundesparteitag der CDU in Hamburg mit Merkels Politik ab. Er warnte vor Deutschlands Zustimmung zum UN-Migrationspakt. Sollte Merkel den Vertrag ratifizieren, begehe sie Landesverat. Für seine Rede erhielt er breites Kopfschütteln von den Merkelgläubigen. Mit Video.

Ein solcher Pakt habe verhängnisvolle Auswirkungen auf das Land. Dadurch sei Deutschlands Souveränität in Gefahr. Die Formulierung „rechtlich nicht bindend“ sei irreführend, warnte der Delegierte aus dem Ravensburger Kreisverband. .

Abler kritisierte zudem die stark fortschreitende Islamisierung Deutschlands. Seiner Ansicht nach haben viele Geflüchtete keinerlei Lust auf Integration und würden die abendländischen Werte ablehnen: „Durch den Zuzug weiterer kulturfremder Flüchtlinge und illegale Einwanderung stehen unsere Art zu leben und das Gefühl von Heimat auf dem Spiel“, so Abler. Zahlen würden belegen,dass 80% der Zuwanderer im besten Arbeitsalter von Hartz IV leben, und ebenfalls 80% aller Neuankömmlinge gehören dem Islam angehören. „Wir wissen: Der Islam ist keine tolerante Religion. Hundert Millionen Christen werden weltweit verfolgt, überwiegend von Muslimen. Im Koran wird rund 200mal zum Kampf gegen die Ungläubigen aufgefordert,“ erklärte Abler den ungläubigen Merkel-Fans.

Es ist naiv zu glauben, dass sich die muslimischen Flüchtlinge in Deutschland anpassen werden. Erdogan fordert seine Landsleute in Deutschland auf, sich einer Integration zu widersetzen. Mit Sorge ist ein ständiges Wachstum einer Parallelgesellschaft mit eigenem Rechtsverständnis zu beobachten. Die Islamisierung Deutschlands führt in Großstädten zu Kontrollverlusten durch die Behörden. Der Staat hat aber die Pflicht, nicht nur den Bürger, sondern auch seine kulturelle Identität zu schützen“, so der kritische Abgeordnete, der für seine Rede Pfiffe  und Kopfschütteln statt Applaus erntete.

Abler sei sich laut der Schwäbischen der Reaktion seiner Worte bewusst: „Ich habe viele Kritiker, die mich danach auch angesprochen haben. Aber ich habe bewusst eine provokante Rede gehalten, weil sonst ja alle das Gleiche sagen.“ Vereinzelt Parteimitglieder hätten ihn zu seiner Rede beglückwünscht. (SB)

Doch die Rede hat die Mehrheit der Lemminge nicht beeindrucken können: Der CDU-Parteitag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Rückendeckung für die Unterzeichnung des UN-Migrationspakts gegeben. Die Delegierten stimmten am Freitagabend mit großer Mehrheit für einen entsprechenden Antrag. Erst in den letzten Wochen war das Thema auf die politische Agenda gerückt und auch auf den CDU-Regionalkonferenzen debattiert worden.

Insbesondere der Kandidat Jens Spahn hatte gefordert, dass der Parteitag über den Migrationspakt diskutieren solle, was dieser dann auch tat. Die AfD hatte den Pakt auch für sich entdeckt und vor einer Unterzeichnung gewarnt. Bundeskanzlerin Angela Merkel will am Sonntag nach Marrakesch fliegen, wo der UN-Migrationspakt am Montag unterschrieben wird.

Der Bundestag hat dem bereits zugestimmt.

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