Gelbe Westen: Bringt Macron jetzt die Armee gegen die Bürger in Stellung?

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Gelbwesten-Demo in Frankreich - Foto: Screenshot YouTube

Präsident Marcron hat offenbar Angst vor dem anstehenden Wochenende: „Wir haben Grund zu der Annahme, dass es zu großer Gewalt kommen wird“, so der französische Präsident. Jouwatch liegen Audiomitschnitte vor, nach denen Macron einen Militäreinsatz vorbereitet. An neuralgischen Punkten sollen Panzer in Stellung gehen. Im Grenzbereich Mühlhausen sei die Armee eingerückt, so ein Augenzeuge. Die Angst ist berechtigt: Macron schlägt mittlerweile einen Unbeliebtheitsrekord nach dem anderen: In den neuesten Umfragen liegt er nur noch bei 18 Prozent – ein historisches Tief.

Derweil mischen bei den Schülerprotesten in Frankreich Migranten kräftig mit. Manche Krawallmacher sind nicht älter als 12 Jahre. An einer Schule wurden gleich 153 Schüler, die meisten von ihnen mit sogenanntem Migrationshintergrund verhaftet, wie auf einem Video zu erkennen ist.

Sie knien und haben ihre Hände hinter den Köpfen verschränkt, Jugendliche des Gymnasiums Saint-Exupéry, in Mante-la-Jolie, einige Kilometer westlich vor den Toren von Paris. Umgeben von Polizisten mit Schutzhelmen, knien einige der gewaltbereiten Teenager, die zwischen 16 und 20 Jahren alt sein sollen,  mit gefesselten Händen mit den Gesichtern zur Wand.

Allen 153 Jugendlichen wird vorgeworfen, sich an bewaffneten Krawallen teilgenommen zu haben. Vor der Schule waren Mülleimer und Autos in Brand gesetzt worden. Es gab Drohungen, das Gebäude niederzubrennen. Einige der gewaltbereiten Jugendlichen seien laut MailOnline mit Baseballschlägern, Tränengas und schweren Knüppeln bewaffnet gewesen.

Insgesamt sollen landesweit rund 700 Schüler im Zusammenhang mit dem Schulprotesten und den Ausschreitungen am Donnerstag verhaftet worden sein. Obwohl Präsident Macron die Erhöhung der Öko-Steuer vorerst zurückgenommen hat, wollen die Gelbwesten ihren Protest fortsetzen. „Wir machen solange weiter, bis Macron zurücktritt“, so ein Protestler gegenüber Jack Buckby von Rebel Media.

Die Bilder von auf friedliche Demonstranten einprügelnden Polizisten haben die Situation noch einmal angeheizt. Die sozialen Netzwerke sind voll vonAufrufen an die Bürger, sich am Sonnabend auf den Champs Elysees zu versammeln. Es wird das vierte Wochenende, der sogenannte  „Act 4“, sein, der für Macron, der allein für sein Make-up zehntausende Euros ausgibt,  das Ende seiner elitären Herrschaft bedeuten könnte. (MS) 

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