Focus: Gauland hält Leute mit Hitlergruß angeblich für ungefährlich

Foto: Imago

Berlin– Wenn das mal wieder eine Provokation ist und die linken Journalisten in Rage bringen wird: Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hält laut eines Magazinberichts Personen, die öffentlich den Hitlergruß zeigen, für ungefährlich. Dem Nachrichtenmagazin Focus soll er angesprochen auf Provokationen aus seiner Partei mit NS-Anklängen gesagt haben: „Nun gibt es immer wieder Irre, die vor allem den Tabubruch suchen, gerade junge Leute in einer jungen Partei. Das sind keine Nazis und Umstürzler. Ich halte auch Leute für ungefährlich, die öffentlich den Hitlergruß zeigen.“ Als Begründung für seine Aussagen erklärte Gauland, diese Personen seien „viel zu blöd, als dass sie die freiheitliche Grundordnung stürzen könnten.“ Im weiteren Gespräch fügte er laut Focus hinzu: „Ja, klar schadet es uns. Es schadet uns, weil nicht nur alles, was auch nur nationalsozialistisch angehaucht ist, falsch ist – sondern auch, weil es in Deutschland besonders falsch ist.“ Der Hitlergruß ist in Deutschland eine Straftat (§86 StGB).

Dazu gibt es eine passende Meldung in der Welt, die etwas über ein Jahr alt ist, aber sicherlich noch aktuell sein dürfte, da so etwas ja ständig passiert:

in Tourist aus den USA hat am Samstagvormittag in der Dresdner Neustadt mehrfach den Hitler-Gruß gezeigt und ist daraufhin von einem Mann attackiert worden.

Wie die Polizeidirektion Dresden am Sonntag bekannt gab, schlug der Angreifer auf den 41 Jahre alten Amerikaner ein und verletzte ihn leicht.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,76 Promille Atemalkohol. Nach Informationen der „Sächsischen Zeitung“ war er am Samstagmorgen aus dem „Café Europa“ auf der Königsbrücker Straße gekommen – eine rund um die Uhr geöffnete Bar.

Gegen den Touristen wurde ein Verfahren wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Polizeiangaben zufolge floh der Angreifer. Gegen den derzeit noch unbekannten Schläger läuft ein Verfahren wegen Körperverletzung.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ausländer wegen Zeigens des Hitlergrußes juristischen Ärger bekommen. Vergangene Woche wurden zwei chinesische Touristen in Berlin festgenommen, weil sie vor dem Reichstagsgebäude mit dem Hitlergruß posiert hatten.

Und der Focus, hatte vor zwei Monaten gemeldet, dass ein Afghane auf dem Oktoberfest ebenfalls den Hitlergruß gezeigt hatte. Hat Gauland also Recht?

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