Chemnitz und der „Honigtopf“: Philipp der Ruchlose

Max Erdinger

Foto: Imago

Philipp der Ruchlose heißt mit bürgerlichem Namen Philipp Ruch, hat anscheinend irgendwann einmal einen LSD-Trip eingeworfen, auf dem er hängen geblieben ist, und begreift sich seither als Philosophen und Aktionskünstler. Er ist Leiter des „Zentrums für Politische Schönheit“, und samt seiner politischen Mitschönlinge, wie der Amerikaner gänzlich unphilosophisch sagen würde, „a pain in the arse“. Oder auf deutsch: Die Schönlinge vom ZPS sind die gesinnungskorrekten Hämorrhoiden des deutschen Gutmenschentums. 

Der Unterschied zwischen dem Ruchlosen und dem Geruchlosen ist, daß man sich Letzterem ohne Wäscheklammer auf der Nase nähern kann. Philipp der Ruchlose hingegen stinkt derartig vor Selbstgerechtigkeit, daß einem speiübel wird. Der Gestanksphilipp wurde bundesweit spätestens bekannt, als er auf dem Nachbargrundstück von Björn Höcke im eichsfeldischen Bornhagen das Holocaust-Mahnmal in Berlin „nachbaute“, um dem Thüringer Landeschef der AfD den täglichen Ausblick auf das zu ermöglichen, was Höcke zuvor als das „Mahnmal der Schande“ bezeichnet hatte. Weil dieser Begriff erstmals vom verstorbenen Rudolf Augstein, dem SPIEGEL-Gründer, bereits im Jahr 1998 verwendet worden war, fragte sich so mancher Zeitgenosse gegen Ende des Jahres 2017, warum Philipp der Ruchlose seine „Aktion“ nicht gegenüber vom Hamburger Verlagsgebäude des SPIEGEL veranstaltete. Klar: Es ging Philipp dem Ruchlosen nicht um das „Mahnmal der Schande“, sondern um Björn Höcke.

Zur Zeit ist Philipp der Ruchlose wieder in aller Munde. Seine neueste „Kunstaktion“ war ein Online-Pranger gegen „Rechte“. Anfang der Woche schalteten die hämorrhoidalen Schönlinge die Webseite soko-chemnitz.de frei, ein Denunziationsportal. Nach nur drei Tagen wurde die Seite allerdings wieder vom Netz genommen. Es hatte mindestens neun Anzeigen gegen Ruch und seine Kumpane gehagelt.

Das Portal umfaßte drei sogenannte Kataloge mit ungefähr 7.000 Fotos von „Rechten“. Im Katalog mit dem Titel „Promis von Chemnitz“ waren u.a. Björn H. oder Götz K.  verzeichnet, der dort „der Mann aus Schnellroda“ genannt wurde. Viel größer ist der „Katalog der Gesinnungskranken“ gewesen. Er zeigte 1524 „Drückeberger vor der Demokratie“, zum Teil mit Bild, immer aber mit der „intellektuellen Vita“ und einer Handlungsanweisung. Jeder Besucher des Denunziationsportals war aufgefordert worden, ergänzende Hinweise und Fotos einzusenden, sowie den Chef des „Gesinnungskranken“ zu kontaktieren. Die sollten dann die Auseinandersetzung mit ihren Angestellten führen. Das hätte auch die Entlassung der Denunzierten bedeuten können. Die politisch korrekten Hämorrhoiden informierten auch über Möglichkeiten der Maßregelung. Die widerrechtlich Abgebildeten konnten eine Erklärung unterzeichnen und so Wiederaufnahme in die bundesrepublikanische Gemeinschaft finden. Zwölf Punkte waren verpflichtend. Der dreizehnte Punkt bestand in der Erklärung, weder Mitglied der AfD zu sein noch mit dieser zusammenzuarbeiten – und er ist fakultativ gewesen.

Unfähig zur Selbstreflexion

Der Gipfel der faschistoiden Selbstgerechtigkeit bestand in der Frage: „Erkennen Sie Ihren Arbeitskollegen?“. Dabei ging es um Fotos von bislang unidentifizierten Demonstranten. Wer sie verpfeift, hieß es, bekomme eine Prämie ausbezahlt, die er sich als „Sofort-Bargeld“ im „Recherchebüro Ost“ in Chemnitz abholen könne. Wer der „guten Sache“ des Ruchlosen dienen wollte, hätte die Belohnung für die Denunziationen auch durch Spenden erhöhen können.

Dabei war schon die Sprache des Ruchlosen und seiner schönen Hämorrhoiden verräterisch.  Beim ZPS sprach man von „Volksverrätern“, „Gesinnungskranken“, „Vaterlandsverrätern“, „rechten Deutschlandhassern“, „Drückebergern“ und setzte diese in einen Gegensatz zu den apolitischen Mitläufern der politisch korrekten Diktatur, die wiederum als die „Normalen“ galten.

Diese stinkende Selbstgerechtigkeit ist nichts anderes als das, was die Hämorrhoiden ihren Opfern vorwerfen:  Faschistoid nämlich. Daß der „Philosoph & Aktionskünstler“ das alles hinter dem Kunstbegriff versteckte, ändert gar nichts. Philipp der Ruchlose und seine hämorrhoidale Gestapo taten genau das, wogegen sie angeblich vorgehen wollten. Statt diejenigen, die sie entlang ihrer unreflektierten Selbstgewißheit als „Gegner der offenen Gesellschaft“ politisch stellen wollten, pathologisierten sie die Demonstranten von Chemnitz. Statt Demokratie als ständigen Konflikt zu akzeptieren, wurde sie von Philipp dem Ruchlosen als Sektengesinnung zelebriert.

Die faschistoiden Selbstgerechten in ihrer ganzen eingebildeten, politischen Schönheit maßten sich die Aufgaben von Verfassungsschutz, Polizei, Justiz und Presse zugleich an. Sie posierten in der Rolle eines Souveräns, der sich im Alleinbesitz der Wahrheit befindet. Die Schutzrechte, die in der bundesrepublikanischen Realität bei Ermittlungs-, Ordnungs- oder Strafverfahren vorgesehen sind, die Mindeststandards des Rechtsstaates also, gab es in der „Aktionskunst“ der schönen Hämorrhoiden nicht mehr. Demokrat konnte werden, wer sich vor Philipp dem Ruchlosen und den Seinen im Staub wälzte. Wer hier gesinnungstechnische Ähnlichkeiten zwischen dem ZPS, Anetta Kahanes Amadeu-Antonio-Stiftung und dem „Störungsmelder“ von Giovanni di Lorenzos Wochenblatt „Die Zeit“, Ähnlichkeiten zwischen Stasi, „Antifa“ und der Gestapo erkennt, liegt nicht völlig daneben. Die Unfähigkeit solcher Figuren, sich selbst infrage zu stellen, ist für sich genommen  schon der Beweis für das Fehlen jedweder demokratischen Reife.

Die politisch korrekte Herausbildung des Charakterschweins

Philipp der Ruchlose und seine „schönen“ Polithämorrhoiden sind die logische Folge eines politisch korrekten Systems, welches seinen Bürgern das Denken und die Sprache vorschreibt.  Es sind Fälle bekannt geworden, in denen sich Bürger, die in den Kommentarspalten auf Webseiten der SPD das Wort „Asylant“ verwendet hatten, dahingehend „belehren“ lassen mussten, „Asylant“ sei ein Begriff der Rechten. Politisch korrekt sei der Begriff „Asylsuchender“.  Das ZPS von Philipp Ruch markiert lediglich den Gipfel einer zutiefst antidemokratischen Gesinnungsdiktatur, deren Akteure längst selbst zu dem geworden sind, wogegen sie angeblich vorgehen wollen.

Eine der Errungenschaften eines zivilisierten Gemeinwesens besteht darin, daß das Recht des Stärkeren keine Geltung hat. Die Schattenseite dieser Errungenschaft wird gern verdrängt. Sie besteht darin, daß sich die unausgesprochene Gewißheit herausgebildet hat, „schwach“ und „schutzwürdig“seien gleichzeitig auch als „gut“ zu verstehen. Regelrechte Parasiten des staatlichen Gewaltmonopols wurden in der Folge Schwächlinge wie Philipp der Ruchlose und die Seinen, die ihre Unantastbarkeit in der Gewißheit ausnutzen, daß sich keines ihrer Opfer selbst gegen seine Plagegeister wehren darf. Logisch ist daher auch, daß krokodilstränig beklagt wird, wenn verkommene, berechnende Schwächlinge als Reaktion auf ihre Abgefeimtheiten Morddrohungen erhalten. Philipp der Ruchlose soll angeblich schon mehrere erhalten haben. Dabei sind diese Morddrohungen nichts anderes als die zwar inakzeptable, aber irgendwie auch verständliche Reaktion derer, die der Staat trotz seines Gewaltmonopols nicht konsequent gegen die üblen Machenschaften von schwachem Abschaum wie Philipp dem Ruchlosen schützt.

Es wäre dringend notwendig, daß ein Staat, der ein zivilisiertes Gemeinwesen bleiben will, solchen Typen schnellstens das „künstlerische Handwerk“ legt. Es kann nicht im Interesse eines zivilisierten Staates liegen, totalitären Antidemokraten wie Philipp Ruch vermittels eines pervertierten Toleranzbegriffs zu gestatten, die Freiheit der Kunst für ihre faschistoiden Machenschaften auf Kosten der Wehrlosen zu kapern. Wenn es der Staat dennoch gestattet, dann fördert er die Herausbildung genau desjenigen Charakterschweins, das noch für jede Diktatur zur Durchsetzung ihrer Interessen nützlich gewesen ist. Ruchs Hämorrhoidenzentrale steht nicht für politische Schönheit, wie sie der Demokratie allgemein unterstellt wird, sondern für die alarmierende Degeneration der Demokratie.

Wer einen wie Philipp den Ruchlosen mit seinem Denunziationsportal gewähren läßt, ohne ihm drastisch die Grenzen aufzuzeigen, der bräuchte sich auch nicht zu wundern, wenn die weniger Besonnenen unter seinen Opfern den Spieß umdrehen und zum digitalen Halali auf Linke und Gutmenschen blasen. Wahr ist: Wo einer wie der ruchlose Philipp mitsamt seinen Hämorrhoiden der politischen Korrektheit unsanktioniert marodieren darf, ist demokratische Zivilisiertheit auf dem Rückzug, während die sektiererische Moralistendiktatur bereits deutlich sichtbar heraufzieht. Wo sich völlig verkommenes Totalitaristengesocks ungehindert zur moralischen Elite aufspielen darf, herrscht genau eines: Alarmstufe Rot.

Das Muffensausen und der „Honigtopf“

Wie gesagt, die Seite soko-chemnitz.de ist von den gutmenschlichen Hämorrhoiden nach nur drei Tagen wieder vom Netz genommen worden. Ungefähr 2,5 Millionen Mal soll sie seit Anfang der Woche aufgerufen worden sein. Aber warum wurde sie wieder vom Netz genommen? Darüber braucht man nicht lange zu spekulieren angesichts der Erklärung von Phillip dem Ruchlosen, den anscheinend angesichts der zu erwartenden Prozesse das Muffensausen überkommen hat. Heute spricht er von seinem schändlichen Denunziationsportal als von einem „Honigtopf“. Der Honigtopf lockt bekanntlich den Bären an.

Der Sinn der Sache sei es gewesen, an die Daten derjenigen zu kommen, die sein „Kunstwerk“ im Internet besuchten und Namen in die Suchmaske eintippten, um zu sehen, ob sie selbst in einem der drei Kataloge vorkommen. Dadurch sei es ihm und seinen Mithämorrhoiden vom ZPS gelungen, die umfangreichste Datenbank über „Rechte“ anzulegen, die es in der Bundesrepublik gibt. Etwa 1.500 Chemnitzer Demonstranten seien auf den Fotos identifiziert worden. Das Innenministerium dürfe sich gern melden und Philipp dem Ruchlosen quasi die Füße küssen, wenn es Interesse an den Daten habe, wie der MDR inzwischen meldete.

Faule Ausrede?

Dabei dürfte es sich erstens um eine faule – und zweitens um eine ziemlich dämliche Ausrede handeln, von welcher der Ruchlose offenbar glaubt, sie schütze ihn und die Seinen vor Strafverfolgung. Es gibt ein paar sehr simple Überlegungen, die ihn wahrscheinlich widerlegen.

1. Die Seite soko-chemnitz.de stand nicht drei Tage lang als „Honigtopf“ im Netz, sondern als Denunziationsportal. Die Persönlichkeitsrechte der auf den Fotos Abgebildeten sind also drei Tage lang verletzt worden, ohne daß die geheimgehaltene Absicht dahinter irgendetwas daran ändert. Außerdem ist es völlig gaga, zu unterstellen, daß jemand, der einen Namen in so eine Suchmaske eintippt, sich selbst im Katalog sucht. Genauso gut könnte er jemanden gesucht haben, von dem er lediglich annimmt, daß es sich um einen „Rechten“ handelt. Angenommen, es hätte jemand spaßeshalber den Namen „Karl Marx“ eingetippt, dann wäre er fortan ein Rechter im Sinne von Phillip des Ruchlosen eigener Definition von „rechts“. Das würde dem Hämorrhoidalen selbst ein Innenminister Seehofer nicht abkaufen.

2. Wäre es dem Ruchlosen und seinen politisch besonders schönen Hämorrhoiden von Anfang an nur darum gegangen, an die Daten zu kommen, die sie dann letztlich auch erhalten haben, hätte weniger Aufwand ausgereicht. Der ganze Schmäh mit den Prämienzahlungen für die Denunzianten und den „Verpflichtungserklärungen“ hätte unterbleiben können, die Spendenmöglichkeit hätte nicht eingerichtet zu werden brauchen. Allein die Bekanntmachung, daß im Internet „die Rechten von Chemnitz“ ausgestellt werden und identifiziert werden können, wäre als „Honigtopf“ ausreichend gewesen. Der ganze Rest wäre höchst „überflüssige Kunst“ gewesen, zumal sie ohnehin nur zeigte, was ein philosophischer Künstlervogel mit seinen Hämmorhoiden für ein potthäßliches Federtier ist. Jeder Truthahn sieht besser aus.

Philipp der Ruchlose wurde 1981 als Sohn eines Psychologenpärchens geboren. Sein Vater ist Schweizer und lebte voll der inbrünstigen Liebe mit einer DDR-Bürgerin zusammen in der DDR. Erst 1989 erhielten die Beiden die Genehmigung zur ständigen Aus- und Einreise in die DDR. Phillip der Ruchlose wuchs also in seinen Kindheitsjahren in der DDR auf. Eine andere Erklärung als die inbrünstige Liebe dafür, daß ein Schweizer freiwillig in der DDR lebt, ist kaum denkbar, es sei denn, er wäre selbst überzeugter Kommunist gewesen. Das allerdings wäre eine frappierende Parallele zum evangelischen Herrn Pfarrer Merkel, dem Papa von Angela. Der „rote Kasner“ ist auch freiwillig in die DDR übersiedelt. Seine Tochter Angela wurde nämlich 1954 in Hamburg geboren.

Wer aus diesem Sachverhalt vage Rückschlüsse zieht, leidet freilich an Wahnvorstellungen und ist Fan von Verschwörungstheorien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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55 Kommentare

  1. Mir fällt bei diesem Politkasper „Zappelphilipp“ auf, daß er sich immer Dreck ins Gesicht schmiert. Will er Jugendträume nachholen vom „harten Mann im Einsatz“?
    Eine weitere Parallele aus dem Artikel fällt mir auf:
    „Asylant“ wird zum „Asylsuchenden“, (der Grund entzieht sich mir, ich verstehe unter beidem dasselbe)
    wird dann aus dem „Politiker“ der „Politiksuchende“ ?

  2. Ich bin zwar kein Jurist, aber wenn die Versammelungsfreiheit nur für Deutsche gilt, ist jede Zusammenrottung der Antideutschen illegal. Das sie keine Deutschen sind sagen sie selbst.

  3. Dass das mit dem Honigtopf eine faule Ausrede ist, war mir nach einer Sekunde 100% klar! Warum? Na 1.) weshalb haben sie die Seite dann nicht länger am Netz gelassen? und 2.) Was sagt das schon aus, wer irgendwelche Namen eingegeben hat, etc? Eine dümmliche und leicht zu entlarvende Ausrede!

    • Diese „Klamauk-Brüder“, wie sie das Drecks-Gesindel verharmlosend nennen, dürften mir nicht über den Weg laufen. Leute wie dieser Philipp Ruch würden eine Begegnung mit mir kaum unbeschadet und bei guter Gesundheit überstehen, das garantiere ich.

    • Es sind nicht mehr als Klamauk-Brüder die ihre kümmerliche Existenz durch die Aufmerksamkeit und Empörung potenzieren,ist wie mit den Ortsdoofen die leben erst richtig auf wenn man sie beachtet.Den Grad ihrer Blödheit kann man daran ermessen welchen Schaden sie sich selbst mit dieser Aktion zugefügt haben.

    • Gut beobachtet. Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen sowie Störung des Sozialverhaltens mit emotionaler Symptomatik sind typisch für solche Menschen, die die grundlegenden Rechte anderer oder entsprechende Erwartungen verletzen. Vor dem eigenen Elend rettet dann oft nur mehr der Triumph über andere, die in Wahrheit sie selbst verkörpern.

  4. So, so – beide Eltern waren Psychologen in der realexistierenden Diktatur … man weiß ja, wer sich in einem solchen Terrorsystem dafür hergegeben hat, Oppositionelle, Dissidenten und Systemgegner in Sinne der Diktatoren zu Geisteskranken abzustempeln, in die Psychatrie zu sperren und dort zu „behandeln“. Und für ihre Verdienste um den Sozialismus wurden die sauberen Intellellen mit einer saftigen Reiseerlaubnis belohnt (nur ganz besondere Ossis gehörten zum Reisekader) – diese oben genannten „Genehmigungen“ kennt nämlich jeder DDRler.

    Allerdings hat man es auch ohne diese widerlichen Details geahnt: Diese saubere Figur ist der Sprößling von gewissenlosen Folterknechten, dem übelsten Abschaum, den eine Diktatur hervorbringt. Der Apfel fällt tatsächlich nicht weit vom Stamm.

  5. „Zentrum für politische Schönheit“ hat so was wie „Lebensborn“, umgetauft in „Jugendamt“. Schade, hat denen nicht für moralische, geistige und humanitäre Schönheit gereicht. Jeder, wie er kann

  6. Wieso wird dieser üble Denunzianten-Anstifter nicht vor Gericht fertiggemacht, wo er sich doch mit anmaßenden, faschistischen Methoden über die Persönlichkeitsrechte von Bürgern stellt?

    PS: Man kann es auch so sehen, dass dieser gesetzes- und mitmenschenverachtende Typ zeigt, auf welch moralisch und intellektuell armseligen Niveau die links-politischen „Aktivisten“ angekommen sind.

    • ganz einfach: weil sich die Menschen durch permanentes Schleifen darauf einlassen, daß sie „Bürger“ sind. Sie sind Bürgen und geben als Bürger die Deutungshoheit an die „Obrigkeit“ ab. Sehen Sie sich als autochthonen Menschen. Das ist wahre Identität

    • Mmh, ich weiß nicht. Ich sehe die denunzierten Menschen auch recht allein gelassen. Ohne Rechtsschutzversicherung ist es in Deutschland für Konservative vor Gericht ein Glücksspiel, ein kostenintensives Glücksspiel, sich gegen sowas zu wehren.

      In diesem Artikel

      http://www.pi-news.net/2018/12/landgericht-muenchen-pegida-patriot-wegen-stasi-bezler-angeklagt/

      wird deutlich, was sich ein Konservativer erlauben kann (an angeblichen „Beleidungen“) und was er erdulden muss (an handfesten Beleidigungen), nach dem Willen deutscher Richter. Justitia mit verbundenen Augen ist von den deutschen Richtern zur Lachnummer gemacht geworden.

  7. So interessant der Artikel auch sein mag, widmet er diesem armeseligen, überheblichen Würstchen unverdientermaßen viel zuviel Aufmerksamkeit.
    Der und seine rote Denunziantenfans sollen in Anzeigen ersticken und ansonsten totgeschwiegen werden!
    Nur so kann man derlei Gesoxe erfolgreich strafen. Berichte und Debatten quer durch die Medienlandschaft blasen sein widerliches Ego nur zu ungeahnten Dimensionen auf. Das muss nicht sein!

    • nein, auch der ist ein armes Würstchen, ein Opfer der Indoktrination, und so kann er halt Realität und Schwachsinn nicht mehr voneinander unterscheiden. Würde ihn wahrscheinlich auch schmerzen. Soll er sich sein gesicht beschmieren wie ein infantiles Mimimi, ist ja genauso debil, wie „das gute Kitagesetz“. Auf solch Schwachfug muß man erst mal kommen. Nu ja, ein „gutes Politikgesetz“ haben die sich ja verkniffen, weil kann nicht, fehlt Anstand und Ehrlichkeit

    • Sind Sie auch einer dieser unangenehmen Zeitgenossen, die meinen, alle denkbaren schlechten Eigenschaften „DEN DEUTSCHEN“ zuerkennen zu müssen, oder sind Sie nur ein kleiner linker Troll?

  8. Dem Autor ist natürlich zuzustimmen, aber die derzeitigen Auswüchse des
    Systems, welches solche „Geistesriesen“ und Diffamierer stützt, ist auf dem
    Weg in den Kollaps.
    Wie alle sozialistischen Regierungen, scheitert das Berliner Blockparteienkartell
    an Geldmangel, der sich durch Draghis 0-Zinspolitik kommendes Jahr
    einstellen wird.

  9. Dieser Dr. braucht zwei Dinge für sein eigenes Glück: Ständige Aufmerksamkeit und Spenden. Das er sich dabei hinter dem Rahmen der Kunst versteckt um zu provozieren und zu denunzieren, ist nicht einmal mehr feige. Es ist erbärmlich

  10. Genau solche Leute wären doch damals Adolfs größte Analstöpsel gewesen. Der würde sich in jeder Diktatur für das Regime prostituieren, solange dieses ihn für seine „Kunst“ bezahlt.

    Die Homepage dieses „ZPS“ wirbt übrigens um „Komplizen“ und präsentiert sich stolz als „Terroristische Vereinigung, von Björn Höcke anerkannt“. Selbiger ist mit einem Bild zu sehen, welches eindeutig den Hitlergruß suggerieren soll.

    Man sieht, „lupenreine Demokraten“. Mir kann keiner erzählen, dass die sich nur über „Spenden“ finanzieren. Die größten „Unterstützer“ (ergo: Auftraggeber) dürften zweifellos in der Volkskammer zu finden sein.

  11. „Philipp der Ruchlose wurde 1981 als Sohn eines Psychologenpärchens geboren…“
    Das erklärt manches.
    Dieser Verwirrte will das Denunziantentum wieder salonfähig machen.
    Kennen wir Alles aus NS-Zeit und DDR.
    Was für eine elende Made!
    Schön nur, das er sich damit eher wenig Freunde macht.
    Nebenbei: auf fast allen Bildern, die ich von diesem Wahnsinnigen gesehen habe, hat er diesen paranoiden Blick.
    Der Mann braucht echt Hilfe.
    Oder eine Zwangsjacke…

  12. Wenn er denn tatsächlich in der verflossenen DDR Ehrfahrungen gesammelt hat und nichts dazulernte, gehört in die Reihen der unbelehrbaren hirngewaschenen Kleingeister und in den Abfalleimer der Geschichte!

  13. Ah, das verwöhnte Balg stammt also aus der DDR-Reisekader-Hautevolee. Der hat in seinem Leben nichts Produktives geleistet, will aber anderen die Arbeitsplätze wegnehmen… Es ist schon verblüffend, dass sich gerade die bourgeoisen Bessermenschen aus dem Speckgürtel für besonders links halten.

  14. Viel zu viele Worte für diesen vollkommen verblendeten Psychoabkömmling. Und was heißt Schönheit der Politik???? Politik kann garnicht schön sein, denn sie wird und wurde praktiziert um Menschen zu zähmen und im Sinne eines „selbsternannten“ Häuptling zu dirigieren.Im besten Fall ist Politik, aber eher seriöse Diplomatie, der immer währende Versuch verschieden Interessen zu versöhnen , so dass es einen einigemassen friedlichen Umgang miteinander gibt.

    • Sorry, aber er spricht nicht von „Schönheit der Politik“ sondern von „politischer Schönheit“. Den Unterschied sehen Sie sicher. Aber genau auf diese Verwechslung hat er es wohl gezielt abgesehen.

  15. „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern.“ – Rudolf Augstein am 30.11.1998

    „Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ – Björn Höcke am 17.01.2018

    Erkennen Sie den Unterschied, Herr Erdinger?

    Der Unterschied ist „UNSERE“.

    Höcke hätte sich das alles ersparen können, hätte er einfach nur von einem „Denkmal der eigenen Schande“ oder einem „Denkmal unserer Schande“ gesprochen. Höcke hatte damals einfach noch nicht begriffen, dass er von einem souveränen Redner viel zu weit entfernt ist, als dass er seiner Sache oder gar seinen Gegnern gewachsen sein könnte.

    Wie man das richtig macht, hatte lange vor ihm doch schon Martin Walser vorgeführt:

    „In der Diskussion um das Holocaustdenkmal in Berlin kann die Nachwelt einmal nachlesen, was Leute anrichteten, die sich für das Gewissen von anderen verantwortlich fühlten. Die Betonierung des Zentrums der Hauptstadt mit einem fußballplatzgroßen Alptraum. Die Monumentalisierung der Schande.“ – Martin Walser anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandel, 12.10.1998:

    Und sogar in der Drucksache 14/3126 des Deutschen Bundestages vom 06.04.2000 hat man es so hinbekommen, dass jeder wissen musste, was gemeint ist:

    „Wir Deutsche tun uns schwer mit Denkmälern und Gedenkstätten… Denkmäler der Schande und der Trauer, des Stolzes und der Freude sind notwendige Grundsteine des neuen Deutschland und der neuen Bundeshauptstadt.“

    • Bieten Sie sich als Redenschreiber für die AfD an ;-), dann gibt es diese Wortklaubereien nicht mehr, aber ich wette, daß man dann auch etwas finden kann, um sich dran aufzuhängen! Zum Beispiel weil Sie ein Wort nicht korrekt mit Versalien gesprochen haben!

    • Sie haben natürlich recht. Erstens müsste man nicht nur Text sondern auch Kontext zu lesen bereit und imstande sein und zwotens müsste man richtig ausgesprochene und richtig verstandene Worte dann auch nicht bis zu Unkenntlichkeit verdrehen wollen.

      Das würde aber Politiker heutzutage einfach hoffnungslos überfordern.

  16. Das sind die typischen Speichellecker autoritärer Verhältnisse. Ihr armseliges Tun verbergen sie hinter irgendwelchen Popanz-Begriffen.

  17. Da gibt es noch mehr von denen, zb.Tobias Bezler, recherchiert mal. Eine echte Zecke!
    Man sollte eine Liste von denen erstellen.

  18. Man kann nur hoffen, daß die Sachsen nicht vergessen, welche Parteien den Spuck tatenlos zu sah, wenn nicht sogar begrüßten. Auch die derzeitige Regierung sollte ihre Quittung bekommen. Denn außer bla bla nichts, warum wurde der Verfassungsschutz nicht aktiv.

  19. Prägnant!

    Der Zyniker Ruch wird auf den Seiten des MDR wie folgt zitiert: „Wenn zum Beispiel der Bundesinnenminister mehr wissen will und Lust auf einen Kaffee mit uns hat, dann soll er vorbeikommen.

    ZPS-Gründer Philipp Ruch“

    Wann gilt die Strafverfolgung endlich denen, die die Rechte Andersdenkender mit Füßen treten und sich zum Gott über die Menschheit erklären.

    • Dieser Dr Ruch sollte wegen der Überprüfung seiner geistigen Gesundheit einen mehrjährigen Test in einer Klapsm*hle (sorry darf ich nicht schreiben ) also dann in der Psychiatrie antreten.

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