Blinde Passagiere aus dem Sudan in „falschem“ Lkw erwischt

LKW (Bild: Shutterstock.com/Durch Vytautas Kielaitis)
LKW (Bild: Shutterstock.com/Durch Vytautas Kielaitis)

Sie versuchen es wirklich mit allen Mitteln ins gelobte Land zu kommen: Am vergangenen Freitag bemerkte ein LKW-Fahrer auf seiner Ladefläche „fremde Fracht“. Als er am Parkplatz Heusweiler/Kutzhof (Saarland) anhielt, um Nachschau zu halten, stellte er fest, dass sein Plane am LKW bereits aufgeschlitzt war und sich eine Person vom LKW entfernte.

Zwei weitere Personen verließen ebenfalls den LKW und flüchteten zu dritt über die Autobahn. Eine sofortige Verständigung der Polizeiinspektion Völklingen führte zur vorläufigen Festnahme der drei Migranten noch in Tatortnähe. Es handelte sich um drei sudanesische Staatsbürger im Alter von 15, 16 und 24 Jahren.

Wie die Bundespolizei ermittelte, haben sich die drei Personen in Arlon/Belgien (Nähe Luxemburg) Zutritt zu dem LKW verschafft, indem man die Dachplane aufschlitzte. Unbemerkt gelangten die Drei auf die Ladefläche. Als die Migranten, die ursprünglich nach England wollten, bemerkten, dass sie in Deutschland waren, machten sie sich bemerkbar. Grund der falschen Reisebewegung war, dass der LKW in Richtung England stand, als der LKW-Fahrer übernachtete. Die Bundespolizei hat Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Sachbeschädigung eingeleitet. Die Jugendlichen wurden der Clearingstelle, Schaumbergerhof übergeben, der Erwachsene wurde an die Landesaufnahmestelle Lebach verwiesen.

Aber wie heißt es so schön: Jetzt sind sie halt da und dürfen auch wohl bleiben.

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10 Kommentare

  1. Dumm wie Stroh !
    Die haben doch alle ein Handy dabei. Und da haben die nicht bemerkt, dass es nicht nach England ging ?
    Vermutlich wissen die auch nicht, dass zwischen Belgien und GB ein wenig Wasser ist 🙂
    Auf solche Fachleute warten wir alle .

  2. Und auch diese Asylschmarotzer werden bleiben, ob es nun die schon länger hier Lebenden wollen oder nicht und natürlich zahlen. Wunderbarerweise werden die auch immer jünger und juhuuuu, unter 18 wird niemand mehr abgeschoben, auch wenn die Schutzsuchenden schon graue und weisse Haare haben.

  3. Na und wenn jetzt die LKW-Fahrer demnächst nicht im Auto schlafen dürfen, wer passt dann auf das gute Stück auf? Gerade in der heutigen Zeit herrschen Zustände, die es früher so nicht gab.So mancher LKW-Fahrer parkt und schläft lieber abseits seiner „entfernten Kollegen“…

  4. Die Spedition bleibt wahrscheinlich auf dem Schaden sitzen. Ich glaube kaum, daß das Merkeltier die beschädigte Plane + evtl. Fracht ersetzt.
    Und die Invasoren gehören in ein Arbeitslager um die Schäden abzuzahlen.

    Drecksbagage

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