Auch das noch: Grüne will Knecht Ruprecht auf die Abschussliste setzen!

Ohne Knecht kein Nikolaus (Foto: Von Natalia Ruedisueli/Shutterstock)

Deutschlands Traditionen und Geschichten sollen nach dem Willen grüner Kulturzerstörer weiter gemetzelt werden. Das neueste Opfer im asozialistischen Labor: Knecht Ruprecht.

Josefine Paul, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Düsseldorfer Landtag und Sprecherin für Kinder- und Familienpolitik, macht sich für ein Ende der Tradition des bösen Knecht Ruprechts stark. „Knecht Ruprecht ist nicht mehr zeitgemäß. Er passt nicht mehr in das heutige Bild der Kindererziehung“, sagte Paul der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Und was ins heutige Bild der Kindererziehung passt, entscheiden natürlich die Grünen: Friede, Freude, Eierkuchen, spiel‘ nicht mit den Schmuddelkindern, keiner hat Angst vor dem schwarzen Mann.

Die Begründung dieser Politikerin ist so absurd wie typisch für linksgrüne Umerzieher:

Kinder sollten keine Angst haben am Nikolaustag – das sei eine schöne Tradition, auf die man sich freuen sollte, so die Grünen-Politikerin. „Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen. Darunter fällt auch die Drohung mit Knecht Ruprecht (Wenn du nicht artig warst…), die man nicht aussprechen sollte“, sagte Paul, die sich auch im Kinderschutzbund engagiert.

Als ob wirklich jemand Angst vor Knecht Ruprecht hat, oder haben müsste. Er gehört einfach dazu wie die Hexe bei Hänsel und Gretel, oder die böse Schwiegermutter mit dem vergifteten Bio-Apfel bei Schneewittchen. Keiner ist an diesen bösen Figuren in Sagen und Märchen gestorben und ein wenig Angst, ist gut für die Überlebensreflexe. Ohne Knecht Ruprecht kein St. Nikolaus. Wo das Gute wohnt, lebt auch das Böse, oder besser: Ohne das Böse wäre das Gute gar nicht gut. Knecht Ruprecht wird der Stinkefinger gezeigt und dann wird Schokolade abgegriffen, aber Hölle.

Doch Grüne Zeigefinger wie Frau Paul wollen die Kinder fernab der Realität, auch wenn sie noch so symbolisch ist wie im Fall des Knechtes, in Wattebäuschen einpacken, sie von allem Bösen, auch wenn es nur in Büchern oder traditionellen Aufführungen vorkommt, schützen.

Paul meint, Kinder bräuchten Nächstenliebe und keinen Druck. Kinder hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, und dazu zähle auch psychische Gewalt.

Nun muss man in der Kindererziehung sicherlich nicht die Hand anlegen, aber Kinder vor allem Bösen zu schützen, macht sie zu späteren Opfern im öffentlichen Raum, diese Argumente ziehen nicht, denn dann dürften sich Kinder auch keine Filme mehr im Fernsehen angucken.

Paul räumt zwar ein, dass Traditionen grundsätzlich etwas Schönes und Verbindendes seien, aber sie hat schon eine neue Rolle für Nikolaus Begleiter: „Vielleicht kann Knecht Ruprecht auch besser beim Tragen der Süßigkeiten helfen, anstatt mit der Rute zu drohen“, so Paul.

Wenn Frau Paul davon ausgeht, dass es sich bei Knecht Ruprecht um einen gefährlichen Schläger handelt, der von den Kindern fern zu bleiben hätte, dann gäbe es vielleicht eine viel bessere Rolle für ihn: Er könnte abends auf die Straße gehen und mit seiner Rute nach wild gewordenen Männern gucken. Die Sprache der Rute würden sie mit Sicherheit besser verstehen, als ständig das „Du, du, du, das darfst Du aber nicht.“

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