Deutsch-kenianischer Mädchen-Killer nur wegen Totschlag angeklagt

Marilla Slominski

screenshot YouTube
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St. Augustin (NRW) – Der zuständige Richter im Fall des Mädchen-Mörders von Sankt Augustin sieht offenbar 

Geboren wurde der mutmaßliche Mörder der erst 17 Jahre alten Elma C. 1999 im kenianischen Mombasa. Brian S. kam als Kleinkind nach Deutschland und erhielt zusätzlich zu seiner kenianischen Staatsbürgerschaft auch den deutschen Pass.

Mit 14 startete er als Krimineller durch. Er wurde aktenkundig bei der Polizei wegen des Verdachts der Verbreitung von Pornografie. Im Alter von 15 und 16 Jahren wurde gegen ihn wegen Diebstahls ermittelt. Im Oktober 2016 wurde dann wegen sexuellen Missbrauch eines Kindes ermittelt – ob die Ermittlungen in diesem Fall zu einer Anklage oder gar Verurteilung führten sei laut Bild bisher „unklar“.

Er lebte zum Tatzeitpunkt zusammen mit 38 anderen Bewohnern in der Unterkunft für Flüchtlinge und Obdachlose der Stadt Sankt Augustin. Dort bewohnte er als Obdachloser ein Zimmer und wartete auf eine Wohnung, die ihm zugewiesen werden sollte. Am Sonntagabend führte er die Ermittler zu der Leiche der 17-jährigen Elmar C., die zwei Tage in seinem Zimmer gelegen hatte. Kleidung und Handtasche seines 17-jährigen Opfers hatte der deutsch-kenianische Brian S. am nahegelegenen Sieglarer See „entsorgt“.

Am Freitagabend hatte Brian S. sein späteres Opfer Elma C. (17)  in einer Bonner Bar kennengelernt. Die junge Frau aus Unkel begleitete den Deutsch-Kenianer in sein Zimmer in der Unterkunft. Dort tötete der 19-Jährige sie nach eigenen Angaben nach einem Streit. Bisher gebe es keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch, heißt es von Seiten der Staatsanwaltschaft Bonn. (MS)

 

 

 

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