Neues von der Islamkonferenz: Nicht genug Extrawürste auf dem Speiseplan

Foto: Von Dar1930/Shutterstock

Es soll Menschen geben, die den Sinn der sogenannten Islamkonferenz in erster Linie darin sehen, das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom türkischer Islamverbände zu behandeln. Die jüngsten Reaktionen auf die Buffetauswahl bei der 12. Islamkonferenz in Berlin zeigen, dass sie damit recht haben könnten. Das Buffet war kaum eröffnet, da twitterten die ersten Teilnehmer, es sei unerhört, Blutwurst angeboten zu bekommen. Wein, Speck und Tartar würden gar gereicht, erzürnten sich andere.

Es dauerte nicht lange, bis die Nachricht die Runde machte. Schnell “brannte” das Netz. Befeuert wurde der Schwelbrand von Deutschlands Journalisten, die nicht etwa darauf hinwiesen, dass bei einem Dutzend verschiedenster Häppchen für jeden etwas dabei gewesen sein dürfte, sondern die Agenda der muslimischen Influencer eiligst beförderten. Während das Speisenangebot des Bundesinnenministeriums zur Konferenz für die Frankfurter Rundschau “ein böser Witz” war, stellte die FAZ die Frage, ob Horst Seehofers Ministerium genug “Respekt vor den Gewohnheiten der Muslime” habe. Und die WELT sekundierte süffisant, “auch ohne den Koran intensiv studiert zu haben, sollte man eigentlich wissen, dass für viele Muslime der Verzehr von Schweinefleisch und blutigen Speisen ein Tabu ist”. Sämtliche Leitmedien schlugen in die gleiche Kerbe und ergriffen die willkommene Gelegenheit, den ungeliebten Bundesinnenminister in die Pfanne zu hauen, weil dieser sich dem Islam nicht im gewünschten Maße angedient hatte. Seehofer und sein Ministerium entschuldigten sich prompt für den Fauxpas, der keiner war.

Anders, als man angesichts des Aufschreis vermuten könnte, wurde keiner der Gäste vom Innenministerium zwangsernährt

Es ist beschämend, dass Regierungspolitiker Abbitte dafür leisten, muslimischen Konferenzteilnehmern den Anblick von Speisen und Getränken zugemutet zu haben, die für Nicht-Muslime völlig normal sind. Anders, als man angesichts des Aufschreis vermuten könnte, wurde keiner der Gäste zwangsernährt. Es war also ein Leichtes für alle anwesenden Muslime, wie auch für alle Abstinenten, Laktoseintoleranten und Veganer, einen Bogen um jene Speisen und Getränke zu machen, die ihnen nicht behagten. Das hätte jedenfalls ein Normaldenkender getan. Doch an Normalität ist den Krakeelern nicht gelegen. Wer sich an einer Blutwurst abarbeitet, um die vermeintliche Wichtigkeit seiner als Staatsform verstandenen Religion zu demonstrieren, führt in Wahrheit einen Kulturkampf, mit dem Ziel, die Gesellschaft in der er lebt, radikalen religiösen Vorstellungen zu unterwerfen. Politik und Medien haben diesen Weg bereits so weit beschritten, dass vieles unumkehrbar erscheint. Um zu verstehen, warum sie dies tun, genügt es nicht, sich die Bedrohungslage vor Augen zu halten, die ein selbstbewusster Umgang mit dem Islam heraufbeschwört. Es ist vielmehr eine vollkommen außer Kontrolle geratene politische Korrektheit, die religiösen Eiferern inzwischen ermöglicht, ihre Intoleranz allen anderen aufzuzwingen. Sie haben ihren Marsch durch die Institutionen angetreten und werden bald nicht mehr nur in Islamverbänden wirken, sondern auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, in den Parlamenten und im Rechtswesen. Haben sie die staatlichen Gewalten erst einmal durchdrungen, können sie das Land nach Belieben steuern.

Die Islamverbände suhlen sich in ihrer Opferrolle – Täter sind all jene, die den Islam nicht für den Nabel der Welt halten

Man stelle sich vor, irgendwelche vegetarischen Interessenvertretungen hätten einen derartigen Zirkus veranstaltet. Auch sie bekämen donnernden Applaus von der Pressetribüne, doch käme im Traum kein Politiker mit einem Funken Verstand auf die Idee, sich anschließend entschuldigen zu müssen. Bei den Islamverbänden ist das anders. Vor ihnen und vor allem vor ihren mächtigen Hintermännern fürchten sich die Regierenden. Es ist daher wenig verwunderlich, dass es sich kein führender Politiker mit ihnen verderben will. Und auch aus der zweiten und dritten Reihe räuspert sich nur, wer Personenschutz in Kauf zu nehmen bereit ist. Die türkischen Islamverbände haben derweil wieder einmal erreicht, worum es ihnen geht: Sie stehen im Mittelpunkt der Debatte und suhlen sich in ihrer Opferrolle. Täter sind dabei all jene, die den Islam nicht für den Nabel der Welt halten. Schon deshalb ist es ein alarmierendes Signal, dass sich das Innenministerium nun entschuldigt hat. Im arabisch-orientalischen Raum gilt es übrigens als ungeheuerlicher Affront, die Speisen seines Gastgebers abzulehnen oder gar zu kritisieren. Umgekehrt nimmt man sich dieses Recht gerne heraus. Und so dürfte die Speisekarte für die nächste Islamkonferenz mit den Islamverbänden abgestimmt werden. Vielleicht auch die zulässige Bekleidung der weiblichen Teilnehmer. Und irgendwann womöglich der gesamte Ablauf, der in nicht allzu ferner Zukunft das gemeinsame islamische Gebet zwingend vorsehen könnte. Oder findet sich etwa am Ende doch noch eine Regierung, die bereit ist, die Errungenschaften der Aufklärung zu verteidigen? Inshallah!

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33 Kommentare

  1. Man muß es mal umdrehen- der Anblick Halal geschlachteter Fleischwaren verursacht bei mir Übelkeit . Und nun? Wer entschuldigt sich bei mir?

  2. War neulich in Marrakesch. In dem hervorragenden Hotel wurde zum Frühstück auch Serranoschinken !!! serviert. Geht doch. Kein muslimischer Kellner/in nahm daran Anstoß. Geht doch !!!

    • Marokko ist eines der wenigen islamischen Länder, das sich dem Westen etwas öffnet. Hier versuchte man bereits in den 1990er Jahren den Islamismus nicht erstarken zu lassen. Leider war man nur bedingt erfolgreich.

    • Der kleine Unterschied.
      .
      In jedem islamischem Land, in dem westliche Personen Urlaub machen, gibt es ausgezeichnete Hotels/-Anlagen.
      Die Küche/die Buffets sind auf unseren Geschmack eingestellt und servieren dem entsprechend.
      Schweinefleisch? Kein Problem.
      Komischerweise ist das Schweinefleisch nicht importiert, sondern aus dem eigenen Land.
      Dafür zahlt der Tourist auch eine Menge.
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      Die eingeladenen Islamverbände zahlen nichts.
      Im Gegenteil, sie werden von Merkeline & Co mit Millionenbeträgen gefüttert.
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      Warum in der BRD deswegen so reagiert wird, braucht man eigentlich niemand mehr erklären.
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      .
      Erinnert sich noch wer?
      Da gab es mal einen in der BRD tätigen Diplomaten.
      Bei einer Heimreise hatte er in seinem Diplomatengepäck eine halbe Sau.
      In Form von Würsten, Schinken, Bratfleisch, …
      Scheint ihm geschmeckt zu haben.
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      In Saudi-Arabien wurde es beim Zoll entdeckt, der Diplomat verhaftet.
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      .
      Und wieder der kleine Unterschied.
      Ein deutscher Minister hatte beim Rückflug aus einem Staatsbesuch im Ausland (mit dem Privat-Luxusliner der BRD) „Perserteppiche“ im Wert von ein paar tausend Euro mit.
      Und „vergessen“, sie beim Zoll zu deklarieren.
      Ok, die Zollgebühren wurden bezahlt.
      Keine Strafgebühren oder Folgen für ihn persönlich.

  3. Keine Esels-oder Kamel-Wurst. Ach die sassen zweibeinig am Tisch. Warum gibt es denn eine Islam-Konferenz, wenn diesem Staat nicht einmal gelingt Christen in ihrem Staat zu schützen. Die Befürworter des harten Kurses sitzen am Tisch und verteidigen den Koran, der in einigen Bereichen der Bibel des prominestens Mannes mit ethnisch oesterreichischen Wurzeln. sehr ähnlich ist. Er wollte Leben vernichten, welches nicht seinen Vorstellungen entsprach, und hat es konsequent ausgeführt. Die Extremisten, die uns überfalllartig heim suchten verfahren genau nach diesem Schema, denn der Koran schreibt vor, Andersgläugige auch zu töten.

  4. Hier wird schon von der nächsten Islamkonferenz geschrieben. Wieso sollte es so eine Konferenz in einem islamischen Staat geben?

  5. Herr Mazyek ist bei der Verantstaltung dort von den Muslimen als viel geschätzter Mensch gesehen als Herr Seehofer. Mazyek ist der Sultan, der die Muslime vertritt und Herr Seehofer nur ein gottloser Narr, der konvertiert gehört. Ich versuche euch die Gedankenabläufe der Muslime zu schildern, die man sonst nicht wahrnehmen kann.

    Als Herr Seehofer bei dieser Islamkonferenz teilgenommen hat, hat er sich schon dem Islam halbwegs unterworfen. Die Muslime fühlen sich bestätigt, daß sie bei der Islamisierung Europa’s auf den richtigen Weg sind.

    Ihr sieht die Muslime als fordernd. Warum sind sie denn so eigentlich? Weil sie sich über uns setzen. Sie sind die Menschen mit Seele und Ehre. Wir sind die Gottlosen ohne Ehre, unsere Frauen sind nur Flittchen, die man sich auf der Strasse als Freiwild holen darf. Man darf selbstverständlich auch die Gottlosen abschlachten mit Messern abstechen. Haben sie ja bis jetzt oft genug getan ohne Konsequenzen.

    Ein deutscher Islam ist für sie eine Beleidigung. Sie sind nur daran interessiert uns zu konvertieren, wenn Einige von uns ihnen einigermaßen sympathisch erscheinen. Sonst heißt es abschlachten.

  6. Der Islam gehört von der ERDE getilgt, ausgerottet, er beleidigt jeden Gottgläubigen der noch etwas Verstand besitzt.!

    • Aber erst recht Ungläubige und Atheisten. Ich fühle mich vom Islahm völlig unverstanden und auch nicht respektiert!

    • Der Brüller schlechthin, Resepkt vom Islam einfordern. Das ist so sinnvoll wie von Merkel das Einhalten von Gesetzen zu fordern. Beides ist unerreichbar.

    • Vor Schlechtern, Messerern Vergewaltigern und Mördern habe ich keinerlei Respekt. Wer das einfordert muss uns erst einmal beweisen, dass er Respekt verdient. Moslems haben es mehrheitlich nach 2015 / 2016 nicht mehr. Glaube ist Privatsache und keine Staatsdoktrin in Deutschland.

  7. Wenn ich in ein Land migriere will ich keine landesüblichen Gerichte auf dem Büffet sehen und kein Fleisch. Denn ich könnte Vegetarier sein! Wenn das Integration und Toleranz wäre dann Gute Nacht liebe Welt.

  8. Respekt vor Islam oder den Muslimen bedeutet Kniefall.
    Seehofer hätte sich den Muslimen unterwerfen müssen.
    Das kann er gerne nachholen, sich hinknien und bei den Muslimen um eine Entschuldigung bitten. Erst dann werden sie sich zufrieden geben.

    Viel Spaß dabei Herr Seehofer. Den Kniefall haben Sie ja schon gut hinbekommen, indem Sie sich den Muslimen bei der Islamkonferenz vorgestellt haben. Das zählt in der Islamwelt als eine Schwäche und sonst nichts anders.
    Aber Herrn Drehhofer traue ich auch zu, daß er seine Hosen vor den Muslimen runterläßt.

  9. Vampire vertreibt man mit Sonnenlicht.
    Den Teufel mit Weihwasser (für Zwockel: Wheiwasser).
    Den Musel mit Schwein.
    Kauft Schweinefleisch in Mengen, esst Schinken. Lasst euch nix vorschreiben. Sollen sie doch in Schnappatmung verfallen. Wen kratzt das?

  10. Geh mal in eines derer Shitholeländer wie Türkei und beschwer dich, dass kein Schweinekotelett auf der Speisekarte steht. Der Herr Diktator wird sich sofort persönlich bei dir entschuldigen und umgehend für Abhilfe schaffen, indem er eigens ein Schwein einfliegen lässt.

  11. „..fürchten sich die Regierenden“, „Islam-Verbände“ und „mächtige Hintermänner“. Braucht es zum Thema noch mehr zu sagen?

  12. Ach Gottchen, die beleidigten Leberwürste islamischen Glaubens. Es ist sowas von fad und man kann es echt nicht mehr hören. Was war es so schön in meiner Jugend, wo diese Psychopathen nur in Karl May Büchern vorkamen. Aber als gläubiger Christ denke ich, der liebe Gott wird doch irgendwann eine „Massnahme“ schicken, damit wir von dieser Ideologie erlöst werden!

  13. Vorgestern nach Deutschland gekommen, gestern eine Organisation gegründet, heute sitzt man mit einem Bundesminister an einem Tisch und fordert und fordert und fordert. Wenn es den Moslems so schlecht in Deutschland geht, dann sollen sie zurück! Und nimmt alle das Grünen-Parteiprogramm und fordert Verbot der Halal-Schlachtung in euren Ländern und auch Verbot des Opferfestes!

  14. Wenn ungläubige oder eigne Brüder abgestochen werden gibt es scheinbar für Islamisten kein Problem mit dem Blut.

    • Das ist doch das Blut eines Ungläubigen. In ihrer Fachsprache auch „“HUND““ genannt. Zu Zeiten einer braunen Diktatur in Deutschland hatte meine andere Bezeichnung dafür, die jedoch nicht der Nettiquette entspricht, da zu braun :-((

    • Stimmt.
      Würde der Ausdruck: „Wir sind eine Köterrasse“ geändert werden in: „Wir sind eine Schweinerasse“, gäbe es keine Probleme mehr.

  15. Warum sollten uns die Befindlichkeiten von Muslimen und ihre Ernährungsgewohnheiten interessieren, dies ist (noch) ein freies Land !
    Keine Mauer oder Grenze hindert sie sich in ein Land zu verpieseln, in denen sie ihre religiösen Macken ausleben können, ohne den,von ihnen geringgeschätzten, Autochtonen auf den Wecker zu gehen!

  16. Recht ist unteilbar – es kann eben nur ein Recht geben.

    Darum bestehen Muslime auch so aggressiv auf ihren Rechten und lassen andere Rechte erst gar nicht zu.

    Es heißt schließlich Islamkonferenz und nicht Grundgesetzkonferenz.

    • Wie läuft das eigentlich bei der Christen- oder Buddistenkonferenz ab?

      Die gibt es nicht? Verstehe, Sonderstellung Islam.

    • Und das will auch noch was heißen, denn bekanntlich sind Hindus, Buddhisten oder gar altkatholische Migranten besonders schwer zu integrieren. Haben Sie aber jemals etwas von denen gehört?

      Sehen Sie, so effektiv macht die Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales ihre Arbeit.

      Unverzichtbar, diese Sawsan Chebli.

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