Rassisten der Amadeu-Antonio-Stiftung in der Defensive

Kleine Nazischlampe? (Symbolfoto: Von VK Studio/Shutterstock

Vor Monaten bereits erregte eine Broschüre der Antonio-Amadeu-Stiftung breiten Unwillen, die eine „Handreichung“ darstellen sollte für Kita-ErzieherInnen, Kinder aus „rechten Familien“ zu identifizieren. Geflochtene Zöpfe bei Mädchen, besonders bei den blonden, und Kleider statt Hosen galten als Indiz für möglicherweise rechtspopulistische oder rechtsextreme Eltern.

Die Geschichte wurde damals aufgegriffen von Blogs wie „Philosophia Perennis“, „Halle Leaks“ und auch Jouwatch, fand dann ihren Weg zur AfD und weiter bis zur BILD und sorgte zuletzt sogar in der CDU für Unmut. Der Vorwurf an die Amadeu-Antonio-Stiftung lautete, sie fordere Kita-ErzieherInnen dazu auf, über die Kinder politisch unliebsame Elternhäuser zu identifizieren, um diese Eltern dann zu einem „belehrenden Gespräch“ einzuladen. Schlußfolgerung nach Lektüre der viel kritisierten „Handreichung“: Der „Antirassismus“ der Amadeu-Antonio-Stiftung ist letztlich nichts anderes als Rassismus gegen Weiße.

Der Druck auf die Amadeu-Antonio-Stiftung wurde zuletzt so groß, daß sie sich zu einer Richtigstellung veranlaßt sah. Und die hat es erst so richtig in sich. Sie sei absichtlich mißverstanden und fehlinterpretiert worden, heißt es bei der knallroten Stiftung. Weitere Einlassungen belegen einmal mehr, um welche antidemokratische und doktrinäre Einrichtung es sich bei der Amadeu-Antonio-Stiftung handelt.

Bereits der Titel erklärt in schonungsloser Offenheit, wofür man sich bei der Amadeu-Antonio-Stiftung hält.  „Klarstellung: Es geht um das Kindeswohl und nicht um blonde Zöpfe.

Das „Kindeswohl“ ist ein zwar häufig verwendeter Begriff gerade in familienrechtlichen Sachen, rechtsverbindich definiert ist er aber nirgends. Sich sträubende und weinende Kinder per Zwang von ihren Vätern zu trennen, um sie einer triumphalisch dreinblickenden Mutter zu übergeben, die nach der Scheidung das Sorgerecht erstritten hatte, gilt durchaus als Maßnahme im Interesse des „Kindeswohls“. Im deutschen Scheidungs-, Unterhalts- und Sorgerecht, das seit der Reform des Scheidungsrechts 1977 permanent weiter „modifiziert“ wurde, ist „Kindeswohl“ der gebräuchliche Begriff, um groteske Bevorzugungen von Müttern gegen das Wohl des Kindes zu rechtfertigen.

Genau auf dieser Schiene fährt auch die Amadeu-Antonio-Stiftung. Wenn sie „Kindeswohl“ schreibt, dann liegt dem nichts weiter zugrunde, als das, was die Stiftung selbst gerne als das Kindeswohl definiert haben möchte. Was das „Kindeswohl“ genau sein soll, darf sich aber außer der Amadeu-Antonio-Stiftung jedermann selbst überlegen, anstatt die Definition von der Organisation der ehemaligen Stasi-IM Kahane und ihren Leuten kritiklos zu übernehmen. Einen Keil zwischen Kinder und Eltern zu treiben oder Mißtrauen bei Kindern ihren eigenen Eltern gegenüber zu säen, dient mit Sicherheit keinem „Kindeswohl“. Damit ist bereits der Titel der knallroten „Klarsellung“ entlarvt als das, was er ist: Dümmlichster Subjektivismus.

Die Autorin der „Klarstellung“, Simone Rafael: „Wie lässt sich argumentieren, wenn Eltern sich darüber empören, wenn Beispiele von Familienvielfalt in der Kita thematisiert werden? Erläutert werden Gegenstrategien, die für alle Kinder in der Kita Vielfalt erlebbar machen: Demokratiepädagogik, vorurteilsbewusste und anti-rassistische Erziehung. Es geht darum, so formuliert es Professor Stephan Höyng im Interview: „Kindern Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen – jenseits von Klischees.

Man möchte ihr das am liebsten stante pede zurück vor ihre eigenen Füße werfen. Klischee: Vielfalt ist per se gut. Differenzierung ist per se schlecht (Antirassismus), Demokratiepädagogik (von der Amadeu-Antonio-Stiftung in den Mund genommen, ausgerechnet) und Entwicklungsmöglichkeiten jenseits von Klischees – alles das ist das exakte Gegenteil dessen, wofür die Amadeu-Antonio-Stiftung abseits ihrer Eigenwahrnehmung tatsächlich steht. Die Amadeu-Antonio-Stiftung selbst ist das Paradebeispiel für eine doktrinäre, völlig bornierte Einrichtung.

Wer beispielsweise glaubt, bereits das Bundesinnenministerium übertreibe es bei der Auflistung „rechtsmotivierter Straftaten“, der sollte wissen, daß die entsprechenden Listen bei der dunkelroten Stiftung glatt den doppelten Umfang haben. Und wenn jemand demokratiepädagogische Nachilfe bräuchte, dann wären das die Stiftungsmitarbeiter selbst. Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist schwerst involviert in die Überwachung und die Zensur sozialer Medien wie Facebook. Es ist schlechterdings nicht mehr möglich, dort islamkritische Beiträge zu posten, seit die Amadeu-Antonio-Stiftung im Rahmen des roten NetzDG von Heiko Maas ermächtigt worden ist, sich dort als politisch-korrekte Gedankenblockwarte auszutoben.

„Demokratieverständnis“ und „Amadeu-Antonio-Stiftung“ passen zusammen wie Gummistiefel und Opernball. Ein Volk, dem Maulkörbe verpasst werden, ist alles andere als ein demokratisches Volk – und diejenigen, welche die Maulkörbe verteilen, sind die Allerletzten, die sich einer „Demokratiepädagogik“ rühmen dürfen.

Generell fällt in der gegenständlichen Klarstellung auf, wie sehr diese roten Socken versuchen, ihr eigenes, ideologisch konstruiertes Verständnis von Begrifflichkeiten als Norm zu etablieren. Jeder intelligente Mensch, der sich darauf einlassen wollte, müsste sich erst einmal die Hälfte seines Gehirns amputieren lassen und den Willen zum Selberdenken begraben.

Alles Nächstes versucht sich Frau Simone Rafael an einer Erklärung für die Empörung, welche die „Handreichung“ der Stiftung verursacht hat. Daß die Amadeu-Antonio-Stiftung diese „Handreichung“ unmißverständlich formuliert haben könnte, scheint sie also für ausgeschlossen zu halten. Sonst würde sie sich kaum bemüßigt fühlen, die Empörung darüber zu erklären.

Sie schreibt: „Warum empört das Rechtsextreme und Rechtspopulist*innen? Weil sie für Vielfalt und Demokratie nicht viel übrig haben, weil sie Rassismus propagieren wollen, statt ihm entgegen zu treten, und in geschlechtlicher Vielfalt ein Übel sehen, dass gegen heterosexuelle Familien gerichtet ist, statt ein Chance für ein glückliches Aufwachsen von Kinder, die selbst oder deren Familien nicht heteronormativen Vorstellungen entsprechen.

PersonInnen wie diese Frau Rafael hätte man früher umstandslos als „ein bißchen bescheuert“ bezeichnet. „Rechtspopulisten“ haben durchaus etwas übrig für Vielfalt und Demokratie. Genau deshalb sind sie ja „Rechtspopulisten“. Sie stehen auf die europäische Vielfalt, denn Europa wäre auch ohne Moslems und Afrikaner schon der vielfältigste Kontinent der Welt. Ein- und dieselbe Vielfalt rund um den Globus ist genau gar keine Vielfalt, sondern ein ethnischer und kultureller Eintopf ohne jede Vielfalt. Es sind auch nicht die „Rechtspopuisten“, die antidemokratisch Maulkörbe verhängen. Für echte Demokratie haben sie sehr viel übrig, für das Volk als den eigentlichen Souverän sowieso. Und sie sind einfach insofern die Normalgebliebenen, als daß sie sich, anders als die Amadeu-Antonio-Stiftung, nicht auf das dumme Gesülze von der „Geschlechtervielfalt“ einlassen, sondern darauf bestehen, daß es zwei Geschlechter gibt und daß es die Privatsache eines jeden Menschen ist, wie er im Rahmen seiner Geschlechtlichkeit eines der beiden Geschlechter lebt. Es gibt auch keine „heteronormativen Vorstellungen“, sondern die Heteronormativität – und die gibt es völlig zu recht. Sinn und Zweck aller Fortpflanzungsorgane ist die – na, Frau Rafael? – Fortpflanzung, ganz genau. Die geht nur hetero. Folglich besteht die Heteronormativität völlig zu Recht – und linke Deutungsmodelle samt Gender als einem „sozial konstruierten Geschlecht“ sind nichts als zielgerichteter Ideologenkram zur Auflösung von Identität und Realität.

Die Amadeu-Antonio-Stiftung: „Es geht im Kern um das Wohl eines jeden Kindes. Mit einem rechtsextremen Weltbild werden Kinder zum Hass erzogen und ihre freien Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Es geht in der Handreichung um demokratische Bildung, die Stärkung von Kindern und ihren Rechten. Für alle, die eine plurale Gesellschaft wollen, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.

Einen Teufel werden verantwortungsvolle Eltern tun, sich ausgerechnet von denen etwas von der „Erziehung zum Hass“ erzählen zu lassen, die sich vom Straßenterror der SAntifa nicht distanzieren, sondern ihn wohlwollend und schweigend gewähren lassen. Die Querverbindungen von Giovanni di Lorenzos „Störungsmelder“ bei der Wochenzeitung „Die Zeit“ über das „Netz gegen Nazis“ bis zu den „Belltower News“ der Amadeu-Antonio-Stiftung und der gewalttätigen, in den USA als terroristisch eingestuften „Antifa“ sind vielfältig belegbar. Die Amadeu-Antonio-Stiftung will auch keine plurale Gesellschaft, weil eine solche Rechtskonservative, Libertäre und Freiheitliche mit einschließen würde. Die Kahane-Stiftung will ganz klar eine sozialistische Mündelgesellschaft. Und wenn etwas unter sämtlichen demokratischen, rechtsstaatlichen und freiheitlichen Gesichtspunkten dringendst verboten gehört, dann ist es die Amadeu-Antonio-Stiftung selbst.

 

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