Polizist Ufuk S. wegen Besitz von Kinderpornografie und selbsterstellte kinderpornografische Videos verurteilt

Kindesmissbrauch (Symbolbild: shutterstock.com/Von Photographee.eu)
Kindesmissbrauch (Symbolbild: shutterstock.com/Von Photographee.eu)

Bayern/München – Polizist Ufuk S. hat zwischen 2015 und 2017 die damals sieben Jahre alte Emma sexuell schwer missbraucht und das Leid des Kindes auf Videomaterial festgehalten. Ufuk S. bereut seine Taten zutieft und hat jetzt zu seinem Glauben gefunden.

Für Zuhörer und Prozessbeteiligte kaum zu ertragen, wurde am Donnerstag die Anklageschrift gegen den 42-jährigen Polizisten Ufuk S. verlesen. Sein damals 7-jähriges Opfer und dessen Mutter habe S. im Schwimmbad kennengelernt. Es habe sich eine „Freundschaft“ zwischen dem Kind und dem erwachsenden Mann entwickelt. Er sei dann öfter zu Besuch bei der alleinerziehenden Mutter und dem Mädchen gewesen, habe manchmal sogar bei den beiden übernachtet, berichtet die Bild. Die gehörlose Mutter wollte sich zu S. Taten nicht äußern.

Der Beamte soll zwischen 2015 und 2017 die damals sieben Jahre alte Emma sexuellen missbraucht haben. Nahezu jede seiner Taten hat S. auf seinem Handy festgehalten.

Das Gericht verurteilte den Kinderschänder zu drei Jahren und sechs Monaten. Ufuk S. betonte, dass er seine Fehler einsehe und bald – auf Steuerzahlerkosten – eine Therapie beginnen möchte. Zudem habe er zu seinem Glauben gefunden und hoffe auf Vergebung. (SB)

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