Peter Hahne: „Meinungsdiktatur und falscher Toleranz widerstehen“

Peter Hahne (Screenshot: Youtube)
Peter Hahne (Screenshot: Youtube)
Der Bestsellerautor und ehemalige Fernsehmoderator Peter Hahne hat zum Widerstand gegen Meinungsdiktatur und falsche Toleranz aufgerufen. Es könne nicht sein, dass uns jede Minderheit unter dem Deckmantel der Toleranz ihre Ideologie unterjuble.
Peter Hahne galt als einer der prominentesten und populärsten Berlin-Korrespondenten. Bei einer Veranstaltung des CDU-nahen Johann Amos Comenius Club Sachsen rief Hahne zum Widerstand gegen Meinungsdiktatur und falsch Toleranz auf. „Die christlich geprägte europäische Kultur geht vor die Hunde, wenn wir nicht endlich der Diktatur des Relativismus eine Leidenschaft für die Wahrheit entgegensetzen“, so der ehemalige Fernsehmoderator am 21. November in der Dresdner Frauenkirche. Hahne sprach dort zum Thema „Zwischen Toleranz und Widerstand – Welche Werte wir festhalten müssen“.
Hahne stellte fest: „Heute jubelt uns jede Minderheit unter dem Deckmantel der Toleranz ihre Ideologie unter, und selbst Kirchen und Parteien mit intelligenten Leuten an der Spitze fallen auf diese Meinungsdiktatur oft schon in vorauseilendem Gehorsam rein“.
Das betreffe beispielsweise das Thema Gender, wo es in Wahrheit längst um Akzeptanz statt um Toleranz gehe. „Auch Spitzenpolitiker scheinen Toleranz mit Doppel-L zu schreiben: Sie finden alles toll“, so der Publizist weiter. Dagegen helfe nur Widerstand. Das fange bereits im Alltag an: „Für mich bleibt der Weihnachtsmarkt ein Weihnachtsmarkt und wird kein Wintermarkt.“ Ein tolerantes Europa gibt es laut Hahne nur unter dem Kreuz oder gar nicht. „Wenn Kirchen aus falscher Toleranz in ihren Kindergärten die Krippe nicht mehr auspacken, können sie gleich einpacken.“
Die Erziehung, die man genießt und das Umfeld in dem man aufwächst, prägen die persönlichen Grundeinstellungen jedes Menschen. Das Elternhaus ist das Fundament für all das, was den Kindern von klein auf als Werteempfinden mit auf den Lebensweg gegeben wird, so Hahne weiter. „Für das Zusammenleben in der Gesellschaft sind Werte wie Verantwortung, Zuverlässigkeit, Toleranz und Gerechtigkeitsempfinden unverzichtbare Normen und Regeln. Sie bestimmen unser Handeln und geben uns Orientierung im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. Veränderungen können das Vertrauen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt erschüttern, Ängste schüren und ein beachtliches Konfliktpotenzial freilegen“. (SB)
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