IS-Terrorbräute pochen auf ihre Rechte als deutsche Staatsbürger

Symbolfoto:screenshot YouTube
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Vor drei Jahren folgten die beiden deutschen Frauen mit den Fake-Namen „Sahra“ und „Elisabeth“ laut einem Welt-Artikel ihren muslimischen Männern in den Dschihad nach Syrien. Jetzt würden sie in einem Lager im Norden Syriens zusammen mit anderen IS-Familien „gefangen gehalten“, behauptet der Autor in seinem ersten Satz. Die Gefangenschaft entpuppt sich beim Weiterlesen als „Festsitzen“, denn kein Land will diese gefährlichen Frauen und Kinder aufnehmen.
„Wir sind deutsche Staatsbürgerinnen und pochen auf unser Recht“, wütet „Sahra“. Die deutsche Regierung müsse ihnen helfen. Die rund 30 Jahre alte vollverschleierte Frau und ehemalige Arabistik-Studentin hat ihre zweijährige Tochter auf dem Arm und will nur eins – zurück ins verhasste Deutschland. Auch ihre „Freundin Elisabeth“ fühlt sich von Deutschland zutiefst ungerecht behandelt:„Mit Demokratie und Menschenrechten hat das nichts zu tun, wenn sie uns hier versauern lassen, anstatt uns nach Hause zu holen“, empört sich auch „Elisabeth“. „Ins Zelt regnet es rein, und die Verpflegung ist ein Graus“, klagen die beiden. „Salz, Zucker, Mehl, Reis, Linsen und diese absolut schrecklichen Erbsen, mehr gibt es nicht“, jammern sie verbittert.
Die beiden –laut Welt „genervten und aggressiven“ Islam-Fans – sitzen im „trostlosen Lager“ Camp Rosch, das mit den weißen Zelten des UN-Flüchtlingswerks ausgestattet ist, zusammen 500 anderen IS-Frauen aus mehr als 40 Ländern der Welt und ihren insgesamt 1200 Kindern fest. 100 der IS-Frauen sollen aus Europa stammen. Sie alle eint ihr Wunsch, nach Europa zurückzukehren. Doch niemand will sie haben. Sie gelten, genau wie ihre Männer, als unkalkulierbares Sicherheitsrisiko. Sie könnten bald Gesellschaft von ihren Männern bekommen. Im Augenblick verteidigten noch viele IS-Kämpfer aus Europa ihre letzte Bastion in Hadschin am Euphrat. Weitere rund 800 mutmaßliche IS-Mörder sitzen in den Gefängnissen des Landes ein.
Der Autor des Artikels warnt den staunenden Leser: „Je länger Deutschland und andere EU-Staaten warten, desto größer wird die Gefahr, dass sich die Gefangenen weiter radikalisieren. Die Ungewissheit und die schlechten Lebensbedingungen zehren an den Nerven der Frauen und Männer“, glaubt Alfred Hackensberger. Der Gedanke, dass es sich bei IS-Anhängern beiderlei Geschlechts bereits um gewaltbereite muslimische Radikale handelt, scheint ihm fern. Auch was die „Weiter-Radikalisierung“ von bereits Radikalen sein soll, bleibt offen.
(screenshot YouTube)
Koranische Gehirnwäsche – der IS-Nachwuchs ist bereit (screenshot YouTube)
 „Wir wollen die Familien natürlich loswerden“, erklärt die Leiterin des Camps Rosch.„Für die Selbstverwaltung in Nordsyrien bedeuten sie einen ungeheuren Aufwand.“ Man müsse ein  Extrakrankenhaus für die Insassen bauen, so die aus Sicherheitsgrünen namenlose Camp-Leiterin.
Verhandlungen über die Aufnahme seien schwierig, nur Frankreich habe das „unmoralisches Angebot“ gemacht, die Kinder der französischen Frauen aufzunehmen. Aber Kinder ohne ihr Mütter einreisen zu lassen, könne man nicht „human“ nennen.
Gerade die Kinder hätten die Ziele des Islamischen Staates verinnerlicht. Die „Löwen des Kalifats“, wie der IS den Nachwuchs nannte, seien tickende Zeitbomben. Je kleiner sie seien, desto eher könne man sie „deradikalisieren“, glaubt die anonyme Leiterin.

„Sahra“ und „Elisabeth“, die jede Mitschuld von sich weisen, wollen jedenfalls drei Jahre nach ihrem dschihadistischen „IS-Ausflug“ nur eins – in Deutschland ein „normales“ vermutlich islamisch korrektes Leben führen, denn dem IS abgeschworen haben sie auch heute nicht: „Der IS ist noch lange nicht tot“, ist „Elisabeth“ überzeugt und „lacht in sich hinein.“ Auch am kommenden Tag wird sie ihr Kind nicht in die Camp-Schule schicken, weil dort Musik unterrichtet wird und die ist unter den wahren Islam-Gläubigen streng verboten.

„Ihr da draußen macht uns zu den Bösen, aber das ist nicht so einfach“, behauptet Elisabeth. Nicht alles sei Schwarz und Weiß. Jeder habe sein individuelles Schicksal. Dieses Argument dürfte „Mama“ Merkel und Co gefallen…. (MS)

 

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