Pfarrermörder aus Kamerun: Ein „böser Geist“ hat es mir befohlen

Ich sehe Geister (Bild: shutterstock.com/Von Kanashkin Evgeniy)
Ich sehe Geister (Bild: shutterstock.com/Von Kanashkin Evgeniy)

Berlin – Angela Merkel hat Deutschland zum weltweiten Auffangbecken von psychisch schwer gestörten Menschen gemacht. Das beweist auch der Mörder des katholischen Berliner Pfarrers Alain-Florent Gandoulou, der auf der „Bekloppten“-Welle reitet.

Neun Monate nach der Tötung des katholischen Pfarrers Alain-Florent Gandoulou hat der aus Kamerun stammende Angeklagte am Donnerstag ein Geständnis vor dem Berliner Landgericht abgelegt. Er habe in der Nacht des 22. Februar dem 54-jährigen Geistlichen in dessen Gemeindebüro in Charlottenburg mit einem Metallkreuz mehrfach auf den Kopf geschlagen und ihm einen Regenschirm in den Mund gerammt.

Die Erklärung des schutzsuchenden Kameruners für sein Tun: Ein „böser Geist“ habe ihn zu der Tat getrieben, er sei nicht mehr er selbst gewesen. „Ich glaube an Geister und Hexerei“, so der Angeklagte weiter. Er sei davon überzeugt, dass seine Familie in Kamerun verflucht worden sei. Er habe zwei Wochen vor der Tat eine „Veränderung“ an sich bemerkt. Er habe nicht mehr schlafen und nicht mehr essen können. Außerdem habe er sich große Sorgen um seinen Bruder gemacht, weil dieser ja von einem bösen Geist besessen gewesen sei. Den ebenfalls nach Deutschland hereingeflüchteten Bruder habe er dann besucht und da habe er gespürt, „wie der böse Geist auf ihn überging“, berichtet die BZ.

Der aus dem Kongo stammende Pfarrer musste sterben, weil er beim gemeinsamen Gebet Stimmen gehört habe, die ihn aufforderten den Priester zur Rede zu stellen. Dann habe er angefangen den Mann zu schlagen. Gewehrt habe sich dieser nicht, nur auf Deutsch um Hilfe gerufen. Gandoulou verstarb an „massive Schädelverletzung“.

Der von bösen Geistern befallene Angeklagte ist seit seiner Festnahme in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung auf Steuerzahlerkosten untergebracht. Ein vorläufiges psychiatrisches Gutachten liege dem Gericht laut der BZ vor. Weitere Verhandlungen sind in den kommenden Wochen angesetzt. (SB)

 

 

 

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