Anti-Fa Duschgel: Konzern Henkel behält sich rechtliche Schritte vor

Henke will mit den antifaschistischen Stinker nicht verwechselt werden (Bild: Screenshot)
Henke will mit den antifaschistischen Stinker nicht verwechselt werden (Bild: Screenshot)

Da dachten die „Antifaschisten“ aus der Marketingabteilung des weit links agierenden FC St. Pauli mit ihrem „Anti-Fa“- Duschgel ein super Ding gelandet zu haben. Nu könnte aber dicker Ärger von Seiten des Markennameninhabers Henkel drohen.

Der FC ST.Pauli hat für seine linksradikale Anhängerschaft zur Zeit etwas ganz besonderes im Fanartikelangebot: Das Duschgel „Anti-Fa – die wilde Frische der Straße“ (Jouwatch berichtete).

Das Werben für den gewaltaffinen „Style“ der rotlackierten Bodentruppen aus den Reihen der Antifa mag bei den Fußball kickenden Möchtegern-Antifaschisten super ankommen.

Wie es scheint, aber weniger beim Markenrechteinhaber Henkel. der Konsumgüterkonzern ist wenig erfreut über die offensichtliche Parallele zu seinen „Fa-Produkten“. Man behalte sich rechtliche Schritte vor, so der Konzert auf Twitter:

Das Feedback von Konsumenten und die Diskussionen in sozialen Netzwerken zeige, dass der Produktname „Anti-Fa“ für ein Duschgel „Irritation und Unverständnis“ auslöse, heißt es weiter. Man habe Kontakt mit dem Verein aufgenommen und behalte sich rechtliche Schritte vor.

Geschäftsführer Andreas Rettig, Geschäftsführer des Zweitligisten FC St. Pauli  gab sich vor kurzer Zeit noch großmäulig in Richtung der AfD. Der baden-württembergische AfD-Bundestagsabgeordneter Martin Hess (Baden-Württemberg) bezeichnete die Werbeaktion als „inakzeptabel“. Ein gemeinnütziger Verein darf Antifa nicht als Kultmarke etablieren“, so seine Kritik. Der Verein solidarisiere sich mit einer linksextremistischen Gruppierung, aus deren Umfeld immer wieder massive, teils sogar bewaffnete Angriffe auf Polizeibeamte verübt werde.

Wenn sich die AfD aufrege, dann habe man alles richtig gemacht, freute sich FC St. Pauli Geschäftsführer Rettig. Nun klingt der „Antifaschist“ schon kleinlauter: „Wir haben von den Aussagen der Firma Henkel erfahren und stehen dazu mit unserem Partner Budni und auch mit Henkel im Austausch“, meldet WeltOnline. (SB)

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