Meuchelmord an Renter: Angst vor „rechten Demonstranten“ schlimmer!

Messerattacken (Foto:Durch victoras/shutterstock)
Messerattacken sind Alltag geworden. (Foto: Durch victoras/shutterstock)

Wittenburg – Schlimmer als der feige und hinterhältige Mord an einem wehrlosen alten Mann scheint in Mecklenburg die Angst davor zu sein, dass jene menschenverachtende importierte Gewalt, zu ähnlichen Protesten wie in Chemnitz oder Kandel führen könnte. Das Potential wäre da. Bereits 2016 erreichte die AfD hier 13 Prozent. Bei der Bundestagswahl sogar 18,2 Prozent.   

„Die Bürgermeisterin von Wittenburg Margret Seemann (SPD) warnt vor Aufmärschen von Rechten, die in ihre Stadt kommen könnten.“ textet die Ostseezeitung. Und dann kommt auch schon der seit Kandel sich ständig wiederholende reflexartige Sermon: „Das 85jährige Opfer hätte nie gewollt, dass sein Tod missbraucht wird.“ Auch bei der Trauerfeier von Sophia Lösche, die bei einem marokkanischen LKW-Fahrer ihr Lebensende fand, waren ähnliche Sätze zu hören.

„Droht in Mecklenburg-Vorpommern ein zweites Chemnitz?“ fragt sich die Ostessezeitung weiter und bringt das zynische Meisterstück zu Stande, den sinnlosen Mord an dem Deutschen mit kubanischen Wurzeln am Rande eines Volksfestes in Chemnitz als „Tod nach einem Streit“ herunter zu relativieren.

Schizoides Verdrängen von Migrantengewalt mit gleichzeitiger Warnung vor rechts, so geht es textbausteinartig weiter:

„Meine große Hoffnung ist, dass die Wittenburger wehrhaft genug sind“, sagt Margret Seemann.  Es gebe bereits ihrer Meinung nach, Versuche von außerhalb, „Stimmung zu machen“. Bereits am Montagabend hatten sich AfD-Vertreter zu einer Mahnwache vor dem Wohnhaus des Ermordeten angekündigt. Seemanns größte Sorge, dass Rechte aus ganz Deutschland ihre Stadt zu ihren Aufmarschort erklären könnten – unter dem Vorwand der Trauer für Dietrich P.

Um die Stimmung einzufangen, ist die Zeitung ausgeschwärmt und hat O-Töne zum Tod und „rechter Instrumentalisierung“ eingefangen. Wer sucht der findet. Auch eine Seniorin, die den Ermordeten kannte, hat „Angst davor, dass bald Scharen von rechten Demonstranten durch den Ort ziehen könnten.“ Aber immerhin gibt sie den Hofberichterstattern der rotschwarzen Groko unter Manuela Schwesig dann doch die klare Antwort, dass auch die Idylle im früher friedlichen 6000-Einwohner-Städten buchstäblich im Mülleimer ist: Auch „sie fürchtet sich vor Gewalt auf der Straße. Davon gebe es mehr, seit so viele Flüchtlinge da sind“, sagt sie der Zeitung.

Inzwischen sind immer mehr Details dieser typisch afghanischen Hinrichtungsart bekannt geworden. Demnach wurde der alte, sehr beliebte und auch sozial engagierte Mann regelrecht geschächtet. Eine Methode, die in Afghanistan jeder Junge von Kindesbeinen beherrscht.

Wie die Schweriner Staatsanwaltschaft mitteilte starb Dietrich P. an einer tiefen Schnittwunde im Hals – verursacht durch einen scharfen Gegenstand, wie ein großes Messer. Von der Tatwaffe fehlt jede Spur. Dass der Mord überhaupt entdeckt wurde ist einem Pfleger zu verdanken, der über ein Babyphon den Greis im Todeskampf laut röcheln hörte.

Bei der eingeleiteten Fahndung hat sich die Polizei als komplett unfähig erwiesen. Dem Gurgelschneider gelang es, sich unbehelligt bis zur Landesgrenze abzusetzen. Dort wurde er mit Unterkühlungen von einer Polizeistreife in ein Krankenhaus eingeliefert. Rettungssanitätern verlangten eine Identitätsprüfung. Erst dabei stellten die Beamten fest, dass seine Fingerabdrücke mit denen des Mörders übereinstimmten. (KL)

 

 

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