Mord in Wittenburg: Flüchtlingsfreundliche Tochter schickte ihrem Vater den Killer ins Haus

Foto:Von thebigland/shutterstock
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Im Falle des ermordeten Rentners in Wittenburg kommen weitere Details ans Licht. Die Tochter des 85-Jährigen soll sich in der Flüchtlingshilfe Sachsen engagiert haben und den zukünftigen Mörder an ihren Vater vermittelt haben. 

Der Rentner Dietrich P. lebte nach dem Tod seiner Frau Elisabeth, die im Januar 2012 gestorben war, allein in seinem Haus in Mecklenburg-Vorpommern. Seine flüchtlingsaffine Tochter höchstselbst soll den abgelehnten Asylbewerber vermittelt haben, der ihrem Vater im Haushalt zur Hand zu gehen sollte. Der 20-jährige Afghane soll dem pflegebedürftigen Mann in der Samstagnacht die Kehle durchgeschnitten haben, berichtet nun Bild unter Berufung auf die Polizei.

Nach dem Mord floh der Täter mit dem Auto des Rentners und lief schließlich zu Fuß Richtung Autobahn, nachdem er mit dem Wagen in eine Hecke gefahren war. Nahe der A24 wurde er von der Polizei gefasst. Die Beamten waren von einem bosnischen Haushaltshelfer informiert worden, der die Bluttat über ein Babyphone mit Kamera mitverfolgen musste. (MS)

 

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