Immer mehr Tote auf Londons Straßen: Kein Geld für Polizisten aber üppige Gehälter für Sadiq Khans Stab

Marilla Slominski

screenshot Twitter

In Großbritannien geht das Messern auf offener Straße munter weiter. Besonders „angesagt“  bleibt London. Die britische Hauptstadt verzeichnet zum Ende des Jahres einen Anstieg bei „Messer-Kriminalität“ von 16 Prozent. Auch am vergangenen Wochenende floss das Blut und Polizeibeamte stehen den gewaltbereiten Jugendlichen wehrlos gegenüber – wie in einem Video wieder einmal zu beobachten ist.

Am Sonntag Abend erwischte es gleich vier junge Männer im Norden der Stadt. Sie wurden durch Messerstiche verletzt. Über den Zustand der jungen Männer, die um die 20 Jahre alt sein sollen, sei laut MailOnline zur Zeit noch nichts bekannt. Nur 24 Stunden vorher hatte es ganz in der Nähe eine Schießerei geben. Als Polizei und Rettungskräfte eintrafen, stießen sie auf vier junge Männer. Drei von ihnen waren verletzt, zwei sollen Schussverletzungen erlitten haben.

Total lustig fand ein Twitter-User die folgende Szene, die sich vor seinen Augen abspielte und die er gleich mit dem „witzigen“Kommentar „Süd-London nachts. LOL“ ins Netz stellte. Auf dem Twitter-Clip sind zwei Polizeibeamte zu sehen, die von zwei Jugendlichen brutal attackiert werden.

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Die Beamtin wird mit einem gezielten Tritt gegen den Oberkörper zu Boden gebracht. In letzter Sekunde gelingt es ihr, sich zur Seite zu rollen, um nicht von einem Bus überrollt zu werden. Weder der Busfahrer noch die vorbeigehenden Passanten hätten dem in Not geratenen Polizisten-Paar geholfen, heißt es in MailOnline.

Zahlen der Londoner Metropolitan Police zeigen eine erschreckende Jahresbilanz: Die Gesamtzahl der Straftaten, die mit einem Messer oder einer anderen Stichwaffen,  die im Zeitraum bis März 2018 erfasst wurden, stieg mit 40.147 Fällen auf  ein 7-Jahreshoch. Laut offizieller Statistik der Londoner Polizei wurden bis Ende April 1.299 Menschen durch Messerangriffe verletzt. Die Zahl der Opfer übertrifft laut BBC mit bisher 121 Toten die vom letzten Jahr, in dem 116 Menschen in London ermordet wurden.

Die Gewaltverbrechen, die Großbritannien erschüttern, stehen meist im Zusammenhang mit Drogenhandel. Eine Schwemme von Kokain flute das Land, so The Sun.

Im Februar wurden in nur einer Woche mehr als 250 Messer und Schwerter in ganz London beschlagnahmt und 283 Personen, darunter viele Jugendliche, wegen Waffenbesitzes festgenommen. Auch im Sommer verging kaum ein Tag ohne neue Messeropfer. Die Politik streicht unterdessen lustig weiter am Budget der Polizei herum. Neben den Kürzungen wurde den britischen Polizeibehörden jetzt mitgeteilt, dass sie möglicherweise einen Finanzierungsausfall in Höhe 600 Millionen Pfund – mehr als 675 Millionen Euro – aus den bestehenden Budgets durch eine geplante Rentenänderung ausgleichen müssen, berichtet The Independent

Durch die Änderung könnten bis zu 10.000 Polizeistellen wegfallen, wodurch die Zahl auf ein Rekordtief sinken würde. Unterdessen gerät der muslimische Bürgermeister Sadiq Khan einmal mehr in die Schlagzeilen. Die Kosten für sein Personal sind seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren um 60 Prozent gestiegen, berichtet The Telegraph. Die Lohnabrechnungen für seine Mitarbeiter betragen jetzt 6 Millionen Pfund – fast 7 Millionen Euro. Sein Vorgänger Boris Johnson kam mit 3,8 Millionen Pfund aus. Die 2,2 Millionen Pfund, die Khan nun seinem Stab mehr zahlt, hätten im vergangenen Jahr 36 Polizeistellen finanzieren können, so der Vorwurf. Ein Sprecher des muslimischen Bürgermeisters teilte herablassend mit, Sadiq Khan werde sich nicht für seine Arbeit entschuldigen.

Und so geht alles seinen Gang in der so wunderbar toleranten Brexit-Hauptstadt, die einen umjubelten- weil muslimischen – Bürgermeister, auf den Thron gehoben hat, der seinem Stab üppige Gehälter gönnt und von von oben herab handlungsunwillig auf das Blutbad zu seinen Füßen blickt.

Es sind nur noch vier Wochen bis zum Ende des Jahres 2018 und die Liste der bisherigen Messer- und Schuss-Todesopfer nimmt weiterhin kein Ende.

screenshot bbc

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Und so geht es weiter und weiter. Wer sich die ganze Liste der Ermordeten ansehen will, kann das hier tun.

 

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