Geschützt vor Abschiebung: Abgelehnte Asylbewerber in Pflegeberufen

(Bild: Sven Mandel ; CC BY-SA 4.0; siehe Link)
Thomas Strobl (CDU) (Bild: Sven Mandel ; CC BY-SA 4.0; siehe Link)

Baden-Württemberg – Abgelehnte Asylbewerber können einer Abschiebung entgehen wenn sie – geeignet oder nicht – einen Pflegeberuf erlernen. Nach Bayern will nun auch das schwarz-grüne Baden-Württemberg dieses Anti-Abschiebekonzept umsetzten.

„Wir werden sie nicht abschieben, so dass sie die Helferausbildung absolvieren können, anschließend eine Alten- oder Krankenpflegeausbildung und dann noch zwei Jahre im Land bleiben können“, teilte der auch für Migration zuständige Innenminister und Schäuble-Schwiegersohn Thomas Strobl (CDU) am Samstag in Stuttgart mit. Wie sein Amtskollege in Bayern Joachim Herrmann (CSU) soll nun auch in Baden-Würtemberg die 3+2 Regelung in Kraft treten. Die sogenannte 3+2-Regelung schützt integrationswillige Jugendliche in der Berufsausbildung und zwei weiteren Berufsjahren vor der Abschiebung und umgeht so ein weiters Mal geltende gesetzliche Regelungen.

Besonderen Applaus erhielt Strobl von der grünen Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha. Diese lobte nach laut der Bildzeitung die seit langem erwartete Initiative Strobls. (SB)

 

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