War klar: Politiker bedauern Aus für ARD-Serie „Lindenstraße“

Foto: Screenshot/Youtube

Berlin – Für die linke Elite in diesem Land war die Lindenstraße sozusagen die Seifenoper ihrer Politik, die Vorabendserie die die Bürger an der Leine hielt, mit der man wunderbar manipulieren konnte. Jetzt folgt das große Jammern:  Familienministerin Franziska Giffey (SPD), Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sind traurig über das Ende der ARD-Kultserie Lindenstraße. „Mit der `Lindenstraße` geht ein Stück Fernsehgeschichte zu Ende“, sagte Giffey der „Bild-Zeitung“ (Samstagsausgabe). Die Serie habe ganze Generationen begleitet und sie sei mutig gewesen, denn sie habe immer wieder auch Tabus gebrochen und damit die Gesellschaft beeinflusst und offener gemacht.

„Homosexualität oder Aids wurden schon früh thematisiert. Das ist ein großer Verdienst, der bleiben wird“, so Giffey weiter. „Ich kenne Benny Beimer noch als Kind! Als junges Mädchen habe ich nach dem sonntäglichen Kellnern im Hotel immer `Lindenstraße` geguckt“, sagte Karliczek.

Das sei ein Ritual gewesen. „Um 18.00 Uhr Feierabend, 18.40 Uhr Lindenstraße, danach Freunde treffen. Schade, dass die Serie nun eingestellt wird. Wieder geht etwas, das einfach zum Sonntag dazugehörte – auch wenn ich die Sendung schon seit vielen Jahren nicht mehr regelmäßig gesehen habe“, so Karliczek weiter. „Die `Lindenstraße` hat mich jahrzehntelang begleitet. Ich bin traurig, dass diese Zeit nun endet“, sagte Klingbeil.

Die Serie habe gesellschaftliche Impulse gesetzt, kontroverse Debatten gestartet und damit auch dieses Land geprägt.

So traurig aber müssen die Politiker aber doch gar nicht sein. Es gibt ja noch den Tatort und Polizeiruf 110, hier können sie ihre linksradikalen Botschaften doch immer noch an den Mann bringen. (Quelle: dts)

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