Sabatina James: Die Agenda von Liberalen und Progressiven im Westen stimmt mit der von Islamisten in Pakistan überein

Sabatina James (Bild: Screenshot)
Sabatina James (Bild: Screenshot)

Die pakistanisch-österreichische Ex-Muslimin und Menschenrechtlerin Sabatina James erhebt schwere Vorwürfe und vergleicht die Agenda der Liberalen und Progressiven im Westen mit der von Islamisten in Pakistan. „Ihr wollt tolerant sein und Solidarität zeigen, aber nicht mit uns, den Liberalen aus der islamischen Welt, nicht für die Kritiker des Islamismus, sondern mit unseren Feinden“. Nun ist die Empörung groß.

Die aus Pakistan stammende und – seit Jahren aufgrund Morddrohungen durch Muslime in einem Opferschutzprogramm – bekennende Christin, Sabatina James, stellte auf Facebook öffentlich die Frage, warum die Liberalen im Westen keine große Solidarität mit Asia Bibi zeigen. Gründe für eine Unterstützung aus liberalen Kreisen gäbe es viele, die die Christin Bibi zu einer perfekten Kandidatin machen würde, so Sabatina James und führt an:

1: Sie ist eine Frau.
2. Sie ist dunkelhäutig.
3. Sie gehört einer verfolgten Minderheit in Pakistan an.

Woher kommt dieses Schweigen der „Progressiven“ um eine Frau, die über 8 Jahre unschuldig in der Todeszelle saß, weil sie angeblich den Propheten Mohammed beleidigt hat, so die mehr als berechtigte Frage. James gibt eine Antwort: “ Es ist davon auszugehen, dass die Liberalen in Europa sich darüber einig sind, dass Bibi tatsächlich etwas unmoralisches getan hat, wofür sie bestraft werden muss – Sie hat den Islam kritisiert, und dann ist sie noch katholisch – geht gar nicht!

Erst vor Kurzem hat der Europäische Gerichtshof eine Österreicherin mit einer Geldbuße bestraft, weil sie Mohammed „beleidigt“ hatte. Damit wurde noch einmal klar bewiesen, was die Liberalen und Islamisten so sehr verbindet – Es ist ihr Kampf für den Islam und ihre recht ausgeprägte Christophobie. Die Progressiven Europas unterscheiden sich von den Islamisten nur durch das Ausmaß der Strafe, die sie über die Kritiker verhängen. Während man in meiner Heimat Pakistan wegen der Beleidigung des Islams durch den Mob hingerichtet wird, wird man in Europa durch Gerichtsprozesse mit Geldstrafen, mediale Hinrichtungsprozesse und Zensuren geahndet“.

Nun ist die Empörung groß ob der offenen Worte in Richtung des angeblich liberalen Westen. Man zeigte sich brüskiert, dass James die Agenda der Liberalen und Progressiven im Westen mit der von den Islamisten in Pakistan verglich.

Sabatina James gibt den Entrüsteten auch hier eine Antwort: „In ihrer Kurzsichtigkeit meinen sie auch noch, dass sie mich damit endlich als rechtsradikal entlarvt hätten. Wie scheinheilig! Lasst euch gesagt sein: Ich bin weder links noch rechts – ich bin katholisch! Ich glaube nicht an irgendein politisches System, sondern an die größte Liebe, die diese Welt jemals gesehen hat – an Jesus Christus. Also, habt keine Angst vor einer verfolgten Christin.

Jene meiner atheistischen Bekannten aus Pakistan, die vor Kurzem von dort flüchten mussten und den Islamismus der Scharia genauso bekämpfen wie ich, fühlen sich aber auch verraten von euch. Hier ist ihre Botschaft:

Wir, die Kritiker der islamistischen Frauenfeindlichkeit sind die Linken und Liberalen der islamischen Welt. Wenn wir wegen dieser Kritik des Islamismus in den Westen flüchten müssen, finden wir ein nahezu unbegreifliches Paradoxon vor: In der westlichen Welt erleben wir Kritik an islamistischer Frauenfeindlichkeit eher von konservativer Seite, während von euch Liberalen und Progressiven oft genug viel Verständnis für die angebliche kulturelle Andersartigkeit aufgebracht wird. Ihr wollt tolerant sein und Solidarität zeigen, aber nicht mit uns, den Liberalen aus der islamischen Welt, nicht für die Kritiker des Islamismus, sondern mit unseren Feinden. Ihr seid nicht liberal, ihr kämpft für die falsche Seite!“, so Sabatini James.  (SB)

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