Ausgerechnet Von der Leyen will „mehr Tempo“ bei Bildung einer EU-Armee

Foto: Ursula von der Leyen (über dts Nachrichtenagentur)

Den europäischen Imperialisten geht es wohl nicht schnell genug, sich für den Dritten Weltkrieg zu rüsten: Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Europäer dazu aufgerufen, den Prozess auf dem Weg zu einer gemeinsamen „Armee der Europäer“ zu beschleunigen. Der Grundstein für eine gemeinsame Armee sei bereits vor einem Jahr von 25 europäischen Ländern gelegt worden, sagte von der Leyen der „Bild-Zeitung“ (Samstagsausgabe). Man plane bereits gemeinsam, man investiere gemeinsam in wichtige Waffensysteme, man übe gemeinsam und gehe gemeinsam in Einsätze.

„Mit jedem weiteren Integrationsschritt steigt das Vertrauen und schließlich wächst so eine Armee der Europäer zusammen“, so die Verteidigungsministerin weiter. „Aber wir brauchen bei allem noch viel mehr Tempo“, sagte von der Leyen. Die künftige EU-Armee sieht die Ministerin indes nicht in Konkurrenz zur NATO. „Die NATO ist und bleibt der Garant für die Landes- und Bündnisverteidigung“, so die CDU-Politikerin.

Aber es gebe andere Gebiete an den Grenzen Europas, zum Beispiel in Afrika, wo sie die NATO nicht sehe. „Dort muss Europa im Krisenfall eigenständig handeln können. Dafür brauchen wir eine gut ausgestattete Armee der Europäer. Deren Streitkräfte sind zugleich der starke europäische Arm in der NATO“, so von der Leyen.

Dass ausgerechnet von der Leyen aufs Tempo drückt, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Sie hat die Bundeswehr in eine Schrotttruppe verwandelt und wackelt mit Stöckelschuhen von einem Skandal zum anderen. Wahrscheinlich träumt sie jetzt sogar davon, Oberste Befehlshaberin dieser Europäischen Armee zu werden. (Quelle: dts)

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