Schlachtfeld Schule: Berliner Grüne treiben Islamisierung voran

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Berlin – Dass die Grünen und die SPD die Speerspitze der Islamisierung sind und keine Gelegenheit auslassen mit deutscher Gründlichkeit und gutmenschlicher Unterwerfung den politischen Islam samt Scharia an die Macht zu bringen ist kein Geheimnis. An vorderster Front in diesem Vernichtungskrieg gegen humanistische Grundwerte und hart erkämpfte Freiheiten kämpfen rotgrüne Juristen. Mit dabei Berlins grüner Justizsenator Dirk Behrendt. Eines der Bollwerke der Moderne, die in Berlin noch aus der Zeit der Aufklärung stammt, ist die „säkular geprägte Schule“. Das ehrwürdige Lehrgebäude, dass kein geringerer als Wilhelm Humboldt aufgebaut hat, soll nun nach dem Willen des Justizministers „abgerissen“ werden.

Der Grund: „Die Vielfalt der Berliner Gesellschaft soll sich auch an den Schulen abbilden, indem z. B. eine muslimische Lehrerin auch mit Kopftuch unterrichten darf. „schreibt der Autor Rainer Werner in einem Artikel der WELT mit dem alarmierenden Titel „Die neutrale Schule ist ein Schutzwall gegen den politischen Islam“. Ein Titel, der eher in ein islamkritisches Forum passt und in einer Mainstreamzeitung wie ein Fremdkörper wirkt. Zugleich ein Beweis, dass der „politische Islam“ kein Hirngespinst oder eine Verschwörungstheorie ist und man sich nach dem Artikel fragt, warum die Grünen ihn mit aller Gewalt und perfiden juristischen Winkelzügen etablieren wollen. Die Abrissbirne, mit der Humboldts Lebenswerk zermalmt werden soll heißt „Antidiskriminierungsgesetz“ ein juristisches Monster der EU. Für diesen Popanz soll das „Neutralitätsgesetz“ nach dem Willen der Grünen im Mülleimer der Geschichte verschwinden. Rainer Werner hält dagegen:

„Wer es mit der Gleichberechtigung der Geschlechter ernst meint, muss die Neutralität des Lernortes Schule verteidigen. Das Neutralitätsgesetz aufzuweichen wäre ein hochproblematisches Signal“, schreibt der ehemalige Lehrer und er weis von was er spricht. Um atheistischen Eiferern gleich vorweg den Wind aus den Segeln zu nehmen erzählt er, dass selbst katholische Internate wesentlich säkulärer sind, als muslimische Privatschulen, „die islamische Identität höher veranschlagt als Offenheit und Toleranz gegenüber Angehörigen anderer Konfessionen.“

Was die Grünen hier mit der abgenutzten Plattitüde „Vielfalt der Berliner Gesellschaft“ fördern wollen, ist also genau das Gegenteil von dem was Vielfalt und Toleranz auszeichnet. Dies haben Juristen eines Berliner Arbeitsgerichtes mit gesundem Menschenverstand vor kurzem ähnlich gesehen und einer muslimischen Grundschullehrerin das Tragen des Kopftuches untersagt. Dabei konnte sie sich auch auf ein Gesetz von 2005 berufen, dass die Neutralität Berliner Schulen klar definiert:

„Gleichzeitig ist das Land Berlin zu weltanschaulich-religiöser Neutralität verpflichtet. Deshalb müssen sich Beschäftigte des Landes Berlin in den Bereichen, in denen die Bürgerin oder der Bürger in besonderer Weise dem staatlichen Einfluss unterworfen ist, in ihrem religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnis zurückhalten.“ (Präambel)

Das Bundesverfassungsgericht hat hingegen 2015 geurteilt, dass das Verbot „religiöser Bekundungen“ nur dann zulässig sei, wenn „eine hinreichend konkrete Gefahr der Beeinträchtigung des Schulfriedens oder der staatlichen Neutralität“ zu erwarten sei. In diese Bresche springt nun Behrend. Laut Werner will Behrendt die Büchse der Pandora öffnen – mit ungewissem Ausgang.

Der Motor der Islamisierung: Forderungen

Anschließend macht der Artikel deutlich, wie sehr sich die Islamisierung bereits jetzt schon im Schulalltag bemerkbar macht. Ein Trend der fast Zeitgleich mit dem islamterroristischen Fanal des 11. Septembers einsetzte, aggressiv, bevormundend, immer mehr Rechte einfordernd. Ausgehend vom harmonischen Kuschel-Multikulti der 80ziger Jahre schreibt der Autor:

„Nach der Jahrtausendwende änderte sich das Bild. Sukzessive zog ein religiös grundiertes Anspruchsverhalten orthodox-religiöser Eltern in die Schulen ein. Sie verboten ihren Töchtern die Teilnahme an Klassenfahrten, am Sport- und Schwimmunterricht. Mädchen wurden von ihren Brüdern von der Schule abgeholt und nach Hause begleitet, damit sie sich nicht mit deutschen Klassenkameraden treffen und den „Gefahren des Sittenverfalls“ unterliegen. In Schwimmbädern mussten sogar spezielle Kabinen für muslimische Mädchen eingerichtet werden, weil sie sich nicht im Beisein anderer Mädchen entkleiden wollten. Dann nennt Werner Ross und Reiter: „All diese Ansprüche werden mit den Geboten des Koran begründet.“ Das ging so weit, dass ein muslimischer Schüler von seiner Schule in Berlin-Wedding die Bereitstellung eines Gebetsraumes und die Freistellung vom Unterricht für die vorgeschriebenen Gebete forderte.

In der Aufzählung nicht fehlen durften krasse Fälle muslimischer Intoleranz gegenüber anderen Mitschülern. In einer Berliner Grundschule wurden alawitische Schüler von ihren sunnitischen Klassenkameraden drangsaliert, weil sie im Fastenmonat Ramadan ihr Pausenbrot aßen. Die zwanghafte Manie muslimischer Eltern, ihre Kinder religiösen Vorschriften zu unterwerfen, trifft inzwischen schon Kinder im Vorschulalter. Siebenjährige Mädchen erscheinen in der Kita mit Kopftuch. Diese Verhüllung raubt ihnen einen Teil ihrer Kindheit, weil das unbeschwerte Herumtollen dem züchtigen Verhalten erwachsener Frauen weicht.

Fazit: Der politisch aufgeladene Islam versucht offensichtlich, religiöse Selbstverwirklichung in einer Weise einzufordern, die mit einer kulturellen und demokratischen Identität nicht vereinbar ist. Gegen solche Tendenzen ist das Neutralitätsgebot für die Schule (noch) ein starker Schutzwall. Wie lange er hält hat der Wähler in der Hand, doch der scheint sich nach dem grünen Gift des Untergangs zu sehnen. Immerhin gibt es noch einige die dagegenhalten, wie der Weltartikel eindeutig beweist.

Kleiner Hoffnungsschimmer: Die überwiegende Mehrzahl der Pädagogen in Berlin will am Neutralitätsgesetz festhalten. Der Grund: Es hält Konflikte, die sich an religiösen Symbolen entzünden könnten, vom Unterricht fern. Sie können daher nicht nachvollziehen, warum ein Gesetz, das sich über Jahre hinweg bestens bewährt hat, plötzlich zur Disposition stehen soll. (KL)

 

 

 

 

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