Wegen „rechtsextremer“ Morddrohung: Schülerfilmvorführung von Feine-Sahne-Fischfilet Doku abgesagt

Vorführung abgesagt (Bild: Screenshto)
Vorführung abgesagt (Bild: Screenshto)

Schleswig-Holstein/Bad Schwartauer – Im Rahmen der Schulkinowoche – unterstützt in allen 16 Bundesländern durch die Kultusministerien – sollte auch im schleswig-holsteinischen Bad-Schwartau der Dokumentarfilm „Wildes Herz“ der linksextremistischen Punkergruppe „Feine Sahne Fischfilet“ vor Schülern staatlicher Bildungseinrichtungen gezeigt werden. Wegen einer „rechtsextremistischen“ Morddrohung hat der Kinobesitzer nun medienwirksam die Aufführung des Linksextremismus verherrlichenden Machwerks abgesagt. Kiels Kultusministerin Karin Prien (CDU) zeigte sich maximal empört und sieht „eine pluralistische Gesellschaft vor extremistischen Drohungen in die Knie gehen“.

Besser kann es für die regierungstreuen Linksextremisten von Feine-Sahne-Fischfilet nicht laufen. Staatlich maximal unterstützt, wird ihr gerade fertig gestellter „Dokumentarfilm“ mit dem theatralischen Titel „Wildes Herz“ durch die Kultusministerien aller 16 Bundesländer im Rahmen der sogenannten „Schulkinowoche“ beworben (Jouwatch berichtete). Regie bei dem, für Linksextremisten werbenden Film, führte Schauspielstar Charly Hübner. Hübner mimt beim ARD-Krimi „Polizeiruf 110“ den Polizeiermittler Bukow. In der letzten Folge wurde – mutmaßlich dem reinen Zufall gezollt – ein „Feine Sahne Fischfilet“-Aufkleber ins öffentlich-rechtliche Bild gerückt (Jouwatch berichtete).

CDU-Kultusministerin Karin Prien macht sich Sorgen um pluralistische Gesellschaft

Nun soll laut übereinstimmender Mainstreammedien an einen Bad Schwartauer Kinobesitzer eine Morddrohung wegen der Aufführung des linken Machwerks adressiert worden sein. Die Gewaltandrohung, die sich unter anderem gegen den Geschäftsführer des Kinos richte, sei Ende vergangener Woche eingegangen und werde von der Polizei ernst genommen, so WeltOnline. Ermittlungen wegen des „Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ seien aufgenommen worden, bestätigte ein Polizeisprecher. Die betreffende Email soll „rechtsextremistischen“ Inhalts sein es sei unter anderem ein Sprengstoffattentat auf das Schwartauer Kino angekündigt worden, so Welt weiter.

Kiels Kultusministerin Karin Prien (CDU) zeigte sich maximal empört über die Drohung. Sie sei zwar „überhaupt kein Fan“ von Feine Sahne Fischfilet und sehe deren Texte extrem kritisch, so die CDU-Funktionärin. Dennoch sei es „nicht hinnehmbar, dass eine pluralistische Gesellschaft vor extremistischen Drohungen in die Knie geht und sich in ihren Freiheiten beschneiden lässt“, so ihre große Sorge, die jedoch Politiker ihres Formats immer dann vermissen lassen, wenn wieder einmal ein linksextremistischer Anschlag gegen den politischen Gegner – die AfD – verübt wird.

„Mich als Familienvater widert es an, dass Schülern dieser verkorkste Sänger als Vorbild vorgegaukelt wird“

Über Priens Statement kann der Böblinger AfD Abgeordnete Harald Pfeiffer nur laut lachen. „Gerade das Verhalten dieser Gauklertruppe und derer, denen diese nahe steht ist das beste Beispiel dafür, dass es um die Meinungsfreiheit schon lange schlecht bestellt ist. Es sind regelmäßig die extremistischen Drohungen der Linksextremen in deren Umfeld sich die Band bewegt, die eine pluralistische Gesellschaft in die Knie zwingen und Andersdenkende einschüchtern“, so der AfD-Landtagsabgeordnete in einer Pressemitteilung. Wenn sich Band und Ministerin jetzt auf die grundgesetzlich verbriefte Kunstfreiheit berufen, „verhöhnen diese unsere Werte und machen aus Tätern Opfer“, so Pfeiffer weiter. (SB)

Dr. Frank Brodehl, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, kommentiert im Video die Schulkinowochen:

 

 

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