Nächster Kandidat: UN-Migrationspakt wackelt nun auch in Belgien

Un-Migrationspakt (Screenshot YouTube)
UN-Migrationspakt (Screenshot YouTube)

Belgien – Die Liste jener Länder, die sich vom UN-Migrationspakt zurückziehen wollen, wird immer länger: Am Mittwoch wurde bekannt, dass möglicherweise auch Belgien das Abkommen nicht unterschreiben wird. Die flämischen Nationalisten wollen den Text nicht mittragen. 

„Diesen Text unterzeichnen wir nicht“, so ein Sprechers des belgischen Asyl-Staatssekretärs Theo Francken von der flämisch-nationalistischen N-VA laut eines Berichts von „De Staandard“. Aus dem belgischen Innenministerium gebe es noch keine Bestätigung. Ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon (N-VA) erklärte, es gebe noch keine Festlegung der Regierung.

Besonders in der N-VA ist die Skepsis zum UNO-Migrationspakt groß, berichtet heute.at.  Dagegen hatten Belgiens Premier Charles Michel und Vizepremier Alexander De Croo – beide liberale Politiker – nach Angaben der Zeitung öffentlich erklärt, den Text gutzuheißen. Unter dem Druck der flämischen Nationalisten habe die Regierung aber vergangene Woche beschlossen, den Pakt noch einmal zu prüfen.

Länder, die den Migrationspakt ablehnen werden:

Österreich
USA
Ungarn
Australien
Bulgarien
Tschechien

Länder, die dem Migrationspakt skeptisch gegenüberstehen:

Estland
Israel
Polen
Slowenien
Kroatien
Schweiz
Deutschland
Dänemark
Japan
Italien
Belgien
Großbritannien

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