Gierlappen Macron: Deutschland muß lernen seinen Wohlstand zu teilen

Foto:Durch Alexandros Michailidis/shutterstock
Der Plakatkamerad und seine Sorgenfalten (Foto:Durch Alexandros Michailidis/shutterstock)

Anläßlich der Gedenkfeierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren hielt der französische Präsident Macron eine fulminante Rede, wie die „Welt“ behauptet. Unter anderem sagte er, Deutschland müsse lernen, seinen Wohlstand zu teilen.

Zentraler Satz in Macrons Rede ist gewesen, daß Nationalismus Verrat am Patriotismus sei, daß es aber auch im Angesichte „spaltender Populisten“ Hoffnung gebe. Der französische Präsident: „Unsere Interessen zuerst, und wir sind besser als alle anderen. Das kann keine Nation von sich behaupten: Was uns groß macht, sind die moralischen Werte … Die Lehre kann nicht sein, dass man ein Volk gegen das andere aufbringt.Er warnte vor einer „Zersplitterung Europas und seiner Werte.“

Tatsächlich war Macrons Rede eine, die gezielt an den wahren Problemlagen vorbeiging.

  • „Populisten“ sind nicht „spaltend“, sondern ihre Entstehung ist Resultat einer Spaltung europäischer Nationen in steuernerwirtschaftende Arbeitssklaven einerseits und schwerreiche Eliten andererseits. Diese Spaltung wiederum ist das Resultat der Globalisierung. „Populistische“ Erfolge nehmen mit der Auflösung der klassischen Mittelschicht zu. Macron weiß das genau, wenn man den Worten des französischen Bestsellerautos Christophe Guilluy glauben darf. Dessen Thesen hat sich Macron schon lange vor den Jubiläumsfeierlichkeiten aufmerksam angehört und Guilluy nicht widersprochen.
  • Nationalismus ist nicht zu verwechseln mit Nationalchauvinismus. Diese Verwechslung wird aber gezielt gemacht, um Nationalisten in die chauvinistische Ecke zu drängen. Im Übrigen sind nicht -ismen Gründe für Kriege zwischen europäischen Nationen gewesen, sondern handelnde Personen. Vom Schweizer Nationalismus ist noch kein europäischer Krieg ausgegangen. Der Nationalist sieht die Nation, – nicht nur seine eigene -, als den Rahmen, innerhalb dem Demokratie, Sozial- und Rechtsstaat gerade noch verwirklicht werden können. Von supranationalen Gebilden hält er nichts, weil sie das Grundprinzip der Freiheit und der Demokratie mit Füßen treten, die Subsidiarität nämlich. Freiheit existiert dort, wo die kleinste Einheit das regelt, was sie selbst regeln kann. Im Idealfall also der Einzelne.
  • Die Einzigartigkeit Europas besteht genau in dem, was Macron als „Zersplitterung“ diffamiert. Es gibt Mentalitätsunterschiede zwischen Nord-, Mittel- und Südeuropäern, dutzende verschiedener Sprachen und landestypischer Traditionen. Der infame Trick von Politikern wie Macron besteht darin, die Europäische Union mit Europa gleichzusetzen. „Europa“ ist aber nicht das, was sich den gewünschten Begrifflichkeiten von Supranationalisten unterzuordnen hätte, sondern das, was es ist: Kulturelle Vielfalt. Eine wahrhaft europäische Union würde das berücksichtigen, anstatt Nivellierung zu betreiben.
  • Die Masche, statt „Deutsche“ das Wort „Deutschland“ zu verwenden, statt „Europäische Union“das Wort „Europa“ und statt „Nationalisten“ das Wort „Nationalismus“, dient der Verschleierung wahrer Sachverhalte. Es handelt sich dabei um eine strategische Begriffsverwendung, die jeder Realität Hohn spricht.

Die „Deutschen“ haben nämlich – im Gegensatz zu „Deutschland“ – keinen Wohlstand mehr zu verteilen. Der wurde nämlich bisher schon durch eine kleptokratische Steuerpolitik vernichtet. Der reiche Deutsche ist nichts weiter mehr als eine Fata Morgana. Macrons Forderung, „Deutschland müsse lernen zu teilen“ ist nichts weiter als eine unverschämte Formulierung zur Verschleierung dessen, was er meint. Das ist, daß Deutsche in der Masse nie wieder persönlichen Wohlstand aufbauen können-, sondern die Früchte ihrer Arbeit zum größeren Teil auch weiterhin beim Staat abliefern sollen, damit der die geraubten Gelder dann an die EU weiterreichen kann.

Quelle Wikipedia
Quelle Wikipedia

Emmanuel Macron ist Absolvent der Verwaltungsakademie ENA im zentralistisch organisierten Frankreich, ist also durch und durch Etatist und war unbekannter Berater des sozialistischen Präsidenten Hollande. Macron ist Internationalsozialist.

Nationalist, der ich bin, weigere ich mich außerdem, mir von einem ausländischen Staatschef sagen zu lassen, was ich gefälligst „zu lernen habe“. Ich habe Macron nicht gewählt und ich lerne mit meinem eigenen Kopf. Aber bitte: Franzosen müssen lernen, selbst für eine florierende Volkswirtschaft zu sorgen. Herr Macron verbittet sich solche Ratschläge von einem Deutschen? Wunderbar. Dann ist ja alles gesagt. (ME)

 

 

 

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