Jetzt soll Trump auch noch für die Waldbrände die Schuld tragen

Christian Schwochert

Foto: Screenshot/Youtube

In Kalifornien sind tausende Häuser niedergebrannt und mindestens 42 Menschen kamen in den Flammen ums Leben. Nach wie vor wüten weiter verheerende Waldbrände in dem US-amerikanischen Bundesstaat.

Der Tagesschau zufolge sind nördlich von Los Angeles gerade erst zwei neue Brände ausgebrochen. Laut Brandmeister Mark Lorenzen stecken die Brandbekämpfer momentan mitten in einer gefährlichen Phase, welche neue Feuer möglich mache. Die neuesten Angaben sprechen von mehr als 7.100 vernichteten Häusern. 42 Menschen kamen ums Leben und über 200 werden noch vermisst.

Die genaue Ursache für die verheerenden Waldbrände ist noch unklar. US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass die schlechte Waldbewirtschaftung der Grund dafür sein könnte. Der demokratische Gouverneur Jerry Brown hingegen macht es sich relativ einfach: Er gibt dem Klimawandel die Schuld daran. Konkret erklärte Brown: „Wir können die Wälder bewirtschaften, so viel wir wollen – das stoppt den Klimawandel auch nicht. Und diejenigen, die den in Frage stellen, tragen zu den Tragödien bei, wie wir sie gerade erleben und weiter erleben werden.“

Im Klartext: Brown zieht sich aus der Verantwortung. Aber wenn es den Klimawandel wirklich gibt, hätte er eigentlich erst recht eine entsprechende Waldbewirtschaftung betreiben und sich darauf einstellen müssen! Ebenso dreist, wie seine politischen Fehlkalkulationen einer höheren Macht in die Schuhe zu schieben, ist die indirekte Schuldzuweisung gegen Präsident Trump.  Doch selbst Leuten die Trump eher kritisch sehen, muss klar sein, dass ein zwei Jahre im Amt befindlicher Präsident nicht schuld an etwas sein kann, was den Klimagläubigen zufolge seit Jahrzehnten stattfindet.

Ob Trump im Vorfeld den Bundesstaat Kalifornien angewiesen hat, ordentliche Waldbewirtschaftung zu betreiben, ist nicht bekannt. Womöglich hat er erst einen Blick auf die entsprechenden Unterlagen geworfen, als die Brände wüteten, weil er Ursachenforschung betreiben wollte. Etwas, was eigentlich auch die Aufgabe des Gouverneurs wäre, aber Brown schiebt die Katastrophe lieber dem Klimawandel in die Schuhe. Für ihn kein Problem, hat er doch schon immer daran geglaubt und ist seine offizielle Verantwortung für Kalifornien am 7. Januar 2019 beendet, weil sein genauso tickender Vizeguoverneur Gavin Newsom übernimmt und Browns Mandat ausläuft. Newsom hat stets die Politik seines Gouverneurs mitgetragen und ist als dessen Stellvertreter auch mitverantwortlich für alles, was in diesem Bundesstaat schiefgeht. Also auch für die Umweltpolitik, zu der selbstverständlich der Umgang mit den schon immer brandgefährdeten Wäldern gehören sollte.

Hinzu kommt, dass selbst wenn Trump vor den Waldbränden schon von der fehlerhaften Forstwirtschaft gewusst und den Gouverneur darauf hingewiesen hätte, in Kalifornien gerne mal alles ignoriert wird, was an Anweisungen aus Washington kommt. Städte wie Los Angeles, wo Hollywood seine ganz besonders „pädagogisch wertvollen“ Filmchen produziert, ignorieren seit Jahren die Forderungen aus der US-Hauptstadt, illegale Einwanderer konsequent abzuschieben. Logisch, schuften diese Migranten doch in den Villen der Reichen und Schönen als unterbezahlte Hausdiener und verrichten all die Arbeiten, für welche sich die linke Pseudoelite zu fein ist.

Aber alle Schuldzuweisungen ändern nichts daran, dass Kalifornien und seine Bürger weiterhin in großer Gefahr sind. Zu Recht warnte der CNN-Meterologe Chad Myers: „Es könnte mehr Brände geben. Der Wind wird wieder stärker, insbesondere südlich von Los Angeles Richtung San Diego.“ Myers und viele andere befürchten, dass das Grauen der vergangenen Tage erst der Anfang ist. Und ob nun mit einem Newsom oder Brown an der Spitze; die Anweisungen aus Washington werden so oder so ignoriert. Brown hat ja indirekt gesagt, dass eine ordentliche Waldbewirtschaftung sinnlos ist, also wird Kalifornien eine Solche wohl nicht bekommen. Stattdessen werden die Katastrophen wohl auch in Zukunft weiter dem Klimawandel in die Schuhe geschoben, an dem ja demokratischer Denkweise zufolge die Republikaner schuld sind und vor dem man dann, trotz vermeintlicher Umweltschutzmaßnahmen, hilflos gegenübersteht. So kann man sich bequem aus der Verantwortung ziehen.

Über den Gastautor: Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen „Kaiserfront-Extra“-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den „Preußischen Anzeiger“ und das „Corona-Nachrichten für Monarchisten“-Magazin. Zur Zeit arbeitet er an seinem nächsten Roman.

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4 Kommentare

  1. Brummbär erleichtert:

    Puh ! Was ein Trost ! Trump wars !
    Immerhin, man hätt ja auch aus der Asche einen russischen Pass und ein halbgefülltes
    Streichholzbriefchen mit dem Aufdruck “ Hotel Mockba“ puhlen können.
    Zur Sicherheit könnten die Sherrifs aber noch die Techniker vom bayrischen LKA anfordern.
    Die finden in der Asche JEDE gewünschte DNA ! Vielleicht klärt sich ja so auch die dumme
    Sache mit dem JFK ! Sitting Bull wars !

    Morjends

  2. Ist schon seltsam anzuschauen, die Büsche und Koniferen sind noch grün, Häuser verbrannt und Autos zum Teil geschmolzen (Aluminium bei 630°C). Wiederum, was Ami’s so als Häuser bezeichnen; Sperrholz mit Latten vernagelt und drüber ein Leichtbaudach, naja-

  3. Arnold Schwarzenegger hat Kalifornien als Gouverneur abgewirtschaftet. Und Waldbrände hat es in Kalifornien immer schon gegeben. Mal mehr und mal weniger. Das hat genau wie der heisse Sommer in Europa in diesem Jahr nichts mit einem angeblichen Klimawandel zu tun.Falls man Trump auch noch den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen vorwerfen möchte.

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