Merz-Plan: Noch mehr Geld für Brüssel

Friedrich Merz (Bild: Shutterstock.com)
Friedrich Merz (Bild: Shutterstock.com)

NRW/Arnsberg – Der Bewerber auf den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, zeigt sich nicht nur offen für ein Bündnis mit den Grünen. Zudem müsse Deutschland bereit sein, „einen überproportionalen Beitrag für Europa zu leisten“, verkündete er am Wochenende vor seinen Fans im Hochsauerland.

Die neue Lichtgestalt Friedrich Merz – durch Wolfgang Schäuble auf das Spielbrett rund um den CDU-Vorsitz geschoben – stimmte am Wochenende bei einem Auftritt im nordrhein-westfälischen Arnsberg seine Fangemeinde auf seinen Kurs ein.

Neben seiner bereits abgegebenen Beteuerung, mit Angela Merkel „fair, anständig und loyal“ zusammen arbeiten zu wollen, sollte er den Fraktionssitz erringen, brachte er das Thema Europäische Union ins Spiel. März, der den großen Europäer gibt, sprach davon, dass es das allerhöchste Interesse von „uns allen“ sei, dass die EU auch im 21. Jahrhundert zusammenstehe, so das Handelsblatt.

Nach Ansicht des neuen Hoffnungsträgers profitiere Deutschland ja überproportional von der Politik der Europäischen Zentralbank. Denn: die großen Exporterfolge Deutschland basieren eigentlich auf einem künstlich geschwächten Euro, weshalb die Volkswirtschaft auf „dünnem Eis“ stehe. Auch deswegen müsse Deutschland bereit sein, „einen überproportionalen Beitrag für Europa zu leisten“. Kein Land sei für die EU so wichtig und zentral wie Deutschland, so sein Credo in Richtung der euphorisch klatschenden Menge. (SB)

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