Theater-Regisseur fordert Napalm-Abwurf auf Sachsen: 150 Sozialstunden kassiert

Napalm auf Sachsen - Für Irre wohl ein Wunschtraum (Foto: Von Darren Brode/Shutterstock)

Anlässlich der Entwicklungen in Chemnitz forderte der Detmolder Theater-Regisseur Reiner Woop auf Twitter, eine Mauer um Sachsen zu errichten, um anschließend Napalm einzusetzen. Nun fordert die Staatsanwaltschaft den „Napalm-Werfer“ auf, 150 Sozialstunden ableisten.

„Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu“, fordert der Theaterautor Reiner Woop Ende August. Auf Twitter setzte er diese Hetze unter dem Hashtag „#Chemnitz“ ab.  Wörtlich schrieb Woop: „#Chemnitz Mauer um Sachsen, AfD rein, Dach drüber, Napalm und Tür zu“ (Jouwatch berichtete).

Ausriss: Napalm-Forderer Reiner Woop in einem Beitrag der Lippischen Zeitung. Foto: Screenshot

Alice Weidel hat daraufhin Strafanzeige gegen Woop erstattet – und das mit Erfolg. Denn Herr Woop muss nun, nach Aufforderung der Staatsanwaltschaft, 150 Sozialstunden ableisten. Tut er das nicht, landet er vor Gericht.

„Nicht nur dieser Fall zeigt auf, wie stark die gesellschaftliche Spaltung vorangetrieben wird. Doch es ist nicht die AfD, die den Einsatz von Napalm gegen ihre politischen Gegner fordert; es ist auch nicht die AfD-Fraktion, die sich im Bundestag der Zusammenarbeit mit allen anderen Fraktionen verweigert.

Es sind die Altparteien, die ihren verhängnisvollen Kurs sehenden Auges fortführen, ohne auch nur einen Millimeter davon abzuweichen. Ein erfolgloser Theaterregisseur aus Detmold wähnt sich vor allem deshalb im Recht“, so die AfD-Chefin abschließend. (SB)

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