Aus Angst vor muslimischem Aufstand: Kein Asyl für Asia Bibi in Großbritannien

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Großbritannien weigert sich, Asia Bibi Asyl zu gewähren. Man befürchte „Unruhen“ unter der muslimischen Bevölkerung, so die unterwürfige Begründung. 

Die christliche Pakistanerin Asai Bibi, die in der vergangenen Woche aus Mangel an Beweisen vom Vorwurf der Blasphemie freigesprochen wurde und so nur knapp der zuvor verhängten Todesstrafe entging, wird im „toleranten“ Großbritannien kein neues Zuhause finden. Man habe Angst, dass es zum Aufstand unter den Muslimen komme, berichtet die Huffington Post. Man habe „Sicherheitsbedenken“, heißt es aus Regierungskreisen. Die 47-Jährige und ihre Familie werden von Dschihadisten in Pakistan mit dem Tod bedroht. Die Regierung hat sich, mit den wegen ihres Freispruchs aufgebrachten Muslimen, auf einen Deal geeinigt: Asia Bibi darf das Land nicht verlassen, im Gegenzug beenden die Islamgläubigen ihre Massenproteste, mit denen sie das ganze Land zum Stillstand gezwungen hatten.

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Die Christin Asia Bibi -tiefverschleiert und mit dem Tod bedroht (screenshot YouTube)

Das britische Innenministerium wollte den Vorgang gegenüber der Huffington Post nicht kommentieren. Dschihad Watch Direktor und Islamkritiker Robert Spencer wirft Premierministerin Theresa May vor, sie erlaube jetzt „islamischen dschihadistischen Gewaltdrohungen, die Politik zu bestimmen.“

Aia Bibi ist immer noch im pakistanischen Bundesstaat Punjab inhaftiert, obwohl das Gericht ihre sofortige Freilassung angeordnet hatte. (MS)

 

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