Holocaust-Mahnmalbetreiberin Lea Rosh verbietet AfD-Politiker Pazderski Teilnahme

Lea Rosh - Georg Pazderski (Bild: Screenshot/AfD)
Lea Rosh - Georg Pazderski (Bild: Screenshot/AfD)

Berlin – Der Vater des Berliner AfD-Fraktionschefs Georg Pazderski wurde von den Nationalsozialisten verschleppt. Der Vater von Lea Rosh – Initiatorin des Holocaust-Denkmals in Berlin – kämpfte für Hitler. Egal, aber auf Geheiß von Rosh durfte der AfD-Politiker nicht an der Gedenkfeier zum 9. November am Mahnmal in Berlin teilnehmen.

Am Freitag, dem 9. November werden die Namen der rund 57.000 Berliner Juden verlesen, die unter der Diktatur der Nationalsozialisten im Dritten Reich ums Leben gekommen sind. Auch der Berliner AfD-Fraktionschef Georg Pazderski wollte sich an dem Gedenken beteiligen. Das wurde ihm jedoch von Lea Rosh – der Initiatorin des Holocaustdenkmals –  aufgrund seiner AfD-Mitgliedschaft verwehrt.

Pazderski hält dies für einen unglaublichen Vorgang. Nicht nur Pazderski empört sich darüber, dass in einer Demokratie so etwas geschehen kann und bestimmte Menschen – in diesem Fall Lea Rosh, ehemalige Leiterin des öffentlich-rechtlichen NDR-Landesfunkhauses in Hannover – über andere einen Stab brechen. „Jetzt spricht man uns sogar das Recht ab, zu trauen und maßt sich an, zu entscheiden, wer um wen trauern darf und wer nicht“, so der Berliner AfD-Fraktionschef Georg Pazderski, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD ist.

Die Berliner Aktivistin Lea Rosh hat sich mit skurrilen bis hin zu irren Aktionen einen Namen gemacht. 2010 feierte die heute 80-Jährige am Holocaust-Mahnmal eine Party und bestärkte ihre Kritiker darin, dass der Holocaust eine GmbH im Alleinbesitz von Lea Rosh zu sein scheint. Über die ehemalige NDR-Funktionärin stellte Henryk M. Broder fest: „Möchtegern-Juden wie Lea Rosh, die sich toten Juden mehr verbunden fühlen als den lebenden“. Zudem bemerkte Broder:  „Sie ist bekloppt und wäre so gerne meschugge“. (SB)

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