Und weiter geht´s: „Seenotretter“ startklar für neue Einsätze

"Seenotrettung" (Bild: Screenshot)
"Seenotrettung" - neuerdings auch im Ärmelkanal (Bild: Screenshot)

Frankreich/Marseille – NGO-Schlepper – auch „Seenotretter“ oder „Flüchtlingsorganisationen“ genannt – bereiten sich auf neue „Einsätze“ im Mittelmeer vor. Die NGO „Sea-Watch“ gab am Dienstag auf Twitter bekannt, dass ihr Schiff „Mare Jonio“  die Region vor der libyschen Küste erreicht hat.

Nach der Zwangspause, die Italien den NGO-Schleppern verpasst hatte, scheinen die „Seenotretter“ von „Sea-Watch“, der Dresdner Organisation „SOS Méditerannée“ oder „Sea-Eye“ ihre Schlepperaktivitäten im Mittelmeer wieder aufgenommen zu haben.

So zwitschert der deutsche Verein „Sea-Watch“, das nun unter italienischer Flagge fährt, dass ihr Schiff „Mare Jonio“ seit Dienstag vor der libyschen Küste kreuzt.

The Guardian berichtet, dass die Dresdner Organisation „SOS Méditerannée“, deren Schiff „Aquarius“ noch in Marseille liegt, wieder in See stechen will. Der Schlepper fahre zur Zeit unter liberianischer Flagge. Der Regensburger Schlepperverein „Sea-Eye“ konnte durch Spenden, beworben durch Konstantin Wecker und Konsorten, ein zweites Schiff, die  „Seefuchs“, erwerben und kündigt auf ihrer Internetseite an, „in wenigen Wochen“ unter deutscher Flagge mit dem neuen Schiff ebenfalls vor der libyschen Küste auf „Rettungsfahrt“ gehen zu wollen.

Als vorläufigen Tiefpunkt der Debatte um die Schlepperaktivitäten der selbsternannten Seenotretter sehen die Sea-Eye-Aktivisten die Aussage des österreichischen Außenministers Sebastian Kurz (ÖVP) an, der forderte, dass der „NGO-Wahnsinn“ beendet werden müsse. Damit schließe sich zum ersten Mal ein maßgeblicher europäischer Politiker der Wortwahl der Rechtsextremisten an, so die zu erwartende Wertung der NGO-Schlepper. (SB)

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