Trump verbannt CNN-Reporter aus dem Weißen Haus – deutsche Medien erzählen Märchen

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CNN dreht mal wieder durch, nachdem ihrem Reporter Jim Acosta wegen seines ungebührlichen Verhaltens der Zugang zum Weißen Haus am Mittwoch Abend untersagt wurde. Ein Angriff auf die Demokratie, zetert der Trump-Hasser Sender, dessen Beliebtheit weiter sinkt. Auch die deutsche Medienlandschaft berichtet über den Vorfall  und verkürzt ihn derart, dass sie ihrem Titel „Lügenpresse“ mal wieder alle Ehre macht.

Am Nachmittag hatte der CNN-White House Berichterstatter Jim Acosta auf der Pressekonferenz gezeigt, was in ihm steckt. Er „schlug“ einer jungen Mitarbeiterin des Weißen Hauses den Arm weg, als sie versuchte, ihm das Mikrofon abzunehmen. Für Trump und seine Pressesprecherin war diese physische Attacke zu viel. Beim Versuch, am Abend erneut ins Weiße Haus zu kommen, nahmen Sicherheitsbeamte ihm seine Zugangsberechtigung zum Regierungssitz in Washington ab. Er darf nun nicht mehr rein – für ihn und seinen Sender CNN ein unglaublicher Vorgang. Das linke Lager feiert ihn laut DailyMail für seine Aktion derweil in den sozialen Netzwerken als „Helden“ und „nationalen Schatz“.

Auf besagter Pressekonferenz zu der „Midterm“-Wahl hatte Acosta mehrfach scharf Trumps Wortwahl, die Einwanderer-Karawane, die sich aus Richtung Mexiko der US-Grenze nähert, sei eine „Invasion“, kritisiert.

„Ich betrachte es als Invasion. Sie und ich haben eine andere Meinung.“, antwortete der US-Präsiendt dem penetrant nachfragenden Reporter. Er habe nichts dagegen, dass Einwanderer in die USA kommen. Die US-Unternehmen bräuchten sie, doch sie sollten es auf legalem Wege tun, so der Standpunkt von Donald Trump. Auch als Trump ihm wiederholt sagte „es reicht“, um weitere Fragen anderer Journalisten beantworten zu können, weigerte sich der CNN-Reporter das Mikro abzugeben und redete weiter auf den Präsidenten ein. Als die Mitarbeiterin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee, zwei Mal versuchte, in den Besitz des Mikros zu kommen, umklammerte er es und versuchte ihr laut Breitbart den Arm beiseite zu drücken. Eine Geste, die Trump auf die Palme brachte.
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Acosta weigerst sich, das Mikro aus der Hand zu geben (screenshot YouTube

 

CNN sollte sich schämen, jemanden wie ihn für sich arbeiten zu lassen. „Sie sind eine unhöfliche schreckliche Person. Sie sollten nicht für CNN arbeiten.“
Da sei unfair, protestierte Acosta. „Sie sind eine unverschämte Person. Es ist schrecklich, wie Sie eben Sarah Huckabee behandelt haben. So sollten Sie Menschen nicht behandeln“, stellte Trump fest. Seine Pressesprecherin Sarah Sanders gab später an, Acosta sei zu weit gegangen und verliere deshalb vorübergehend seine Akkreditieren für das Weiße Haus. Ein Umstand, der auch in den deuten Mainstream-Medien Schlagzeilen macht. Allerdings wird hier eine „abgespeckte“ Version der Ereignisse beschrieben, die zum Ergebnis hat, Trump hätte dem Reporter wegen unliebsamer Fragen, den weiteren Zugang verweigert und ihn rüde beschimpft. Besonders s tut sich hier der Deutschlandfunk hervor, der in seinen Nachrichten mit falscher Berichterstattung glänzt:

Das Weiße Haus hat dem CNN-Journalisten Jim Acosta die Akkreditierung entzogen.

Sprecherin Sanders teilte mit, dessen Zulassung für die Arbeit im Weißen Haus werde vorläufig ausgesetzt. Trump hatte gestern auf seiner Pressekonferenz nach der Kongresswahl einen Streit mit Acosta angezettelt. Als dieser Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Mueller sowie zu den Flüchtlingen aus Mittelamerika stellte, nannte Trump den Journalisten eine „furchtbare, unverschämte Person“ und einen „Feind des Volkes“. Im Laufe der Diskussion weigerte sich Acosta, das Mikrofon abzugeben und fragte weiter.

Auch Die Zeit berichtet nur bruchstückhaft: „Wegen einer Konfrontation mit US-Präsident Donald Trump hat das Weiße Haus dem CNN-Chefkorrespondenten Jim Acosta die Akkreditierung entzogen. Der Presseausweis für das Weiße Haus sei vorerst ausgesetzt, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders mit. Der Präsident hatte dem Journalisten zuvor während einer Pressekonferenz wegen hartnäckiger Nachfragen als „unverschämte, fürchterliche Person“ und „Feind des Volkes“ bezeichnet.“ Genauso andere „unabhängige deutsche Medien“

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