„Gewalt“-Rapper und AfD-Hasser Capital Bra „zückt“ das Messer

screenshot YouTube
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Der ursprünglich aus Sibirien stammende Rapper „Capital Bra”, gerät wegen seiner gewaltverherrlichenden Texte erneut ins Rampenlicht. In dem Song „Giselle Bündchen” auf seinem „Berlin lebt“ will er AfD-Wählern „in die Leber stechen“ und sie auf einer Pressekonferenz „abknallen“.

Sein Album Berlin lebt erreichte die Top‐Chartposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch sechs Single‐Auskoppelungen konnten sich an der deutschen Spitzenposition platzieren. Auf diesem Album befindet sich auch ein Lied, in dem er zu Gewalt gegen AfD-Anhänger aufruft.

In dem Song „Giselle Bündchen” macht Capital Bra, mit bürgerlichem Namen Vladislav Balovatsky, seiner Wut gegen die AfD (bei 1 min) Luft: „Steche dem Hurensohn in seine Leber, weil er ist ein AfD‐Wähler” und „Lad’ die Knarre nach, knall’ sie alle ab  auf der AfD‐Pressekonferenz!”, ist dort zu hören.

Aufgrund dieser Textstellen erstattete der AfD‐Kreissprecher in Unna (Nordrhein‐Westfalen), Michael Schmid bereits im Juni eine Anzeige. Er sah in dem Text Gewaltverherrlichung. Nun, pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Albums Allein,  sorgt die Passage erneut für Gesprächsstoff.

Auch das öffentlich rechtliche Fernsehen bietet dem gewaltaffinen Großstadt-Rapper gerne ein Forum und rührt für ihn die Werbetrommel. Im September vergangenen Jahres feierte ihn die RBB-Abendshow und lud ihn als Studiogast ein. Auch hier ließ er seinem Hass auf die AfD freien Lauf: „An die AfD und an alle die AfD gewählt haben, Ihr seid auf jede Fall richtige Hurensöhne“, tat er vor einem offensichtlich erfreuten Moderator und jubelndem Publikum kund und unterstrich das mit der passenden Geste.

Sein neues Album scheint jedenfalls wieder ein echter Kassenschlager zu werden. Der Jammer-Song „Allein“ wurde auf YouTube schon über sieben Millionen Mal geklickt und mehr als 28.000 Mal kommentiert. (MS)

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