Weil er keine Frau bekommt: Asylbewerber greift Mitarbeiter an

Wie heißt er denn? (Symbolbild: shutterstock.com/Von Red Confidential)
Wie heißt er denn? (Symbolbild: shutterstock.com/Von Red Confidential)

Baden-Württemberg/Tuttlingen – Der abgelehnte Asylbewerber Said K. randalierte im Mai diesen Jahres vor dem Tuttlinger Landratsamt. Mit zwei Holzlatten, die mit Schrauben und Nägeln gespickt waren, hat er unter anderem eine Frau attackiert und ist auf ihr Auto losgegangen. Einer der Gründe für die Aggressionen des Schutzsuchenden: Der deutsche Staat habe ihm keine Frau zur Heirat zur Verfügung gestellt. Jetzt stand er vor Gericht.

Der mutmaßlich aus Pakistan stammende Asylbewerber Said K. flüchtete 2015 nach Deutschland herein. 2016 erhielt er eine Ablehnung sein Asylantrag. Seither wurde der Schutzsuchende, wohnhaft in einer, vom Steuerzahler finanzierten Asylunterkunft, immer wieder auffällig. Fast regelmäßig zertrümmerte er dort Scheiben oder bedroht dort Mitarbeiter. Im Tuttlinger Landratsamt musste ein Sicherheitsunternehmen den Eingang bewachen, weil K. dort mehrfach herumschrie und Mitarbeiter mit Gegenständen beworfen hatte.

Schutzsuchender schlägt mit  Schrauben und Nägeln gespickten Dachlatte um sich

Im Mai diesen Jahres eskalierte die Situation dann vollkommen. K. rastete im Büro der Tuttlinger Ausländerbehörde aus, schlug mit einer mit Schrauben und Nägeln gespickten Dachlatte auf Scheiben und einen PC und die Telefonanlage ein. Die völlig verängstigten Sachbearbeiterinnen flüchteten ins Obergeschoss. Dann begab er sich auf die Straße und griff eine Frau in einem Auto an. Glücklicher Weise tauchte der alarmierte Sozialdezernent des Landkreises rechtzeitig auf. Der Ex-Bundeswehrsoldat konnte den randalierenden Schutzsuchenden außer Gefecht setzten und dann der Polizei übergeben.

Der Focus lamentierte, dass dieser Fall ein „gefundenes Fressen für rassistische Hetzer, auf rechten Seiten sei, die unter anderem vom „islamischen Nagelbrett-Akrobat“ berichtet hätten.

Sauer, weil der deutsche Staat ihm keine Frau zur Heirat zur Verfügung gestellt hat

Die am Montag stattgefundene Verhandlung gegen Said K. offenbar einmal mehr, welchen rechtsstaatlichen Trümmerhaufen die Regierung unter Merkel aus Deutschland gemacht hat. Die vorgenannten Anschuldigungen sind bei weitem nicht die ganze Bandbreite, die Merkels Gast zu bieten hat. Im Prozess wird dem Angeklagten vorgeworfen, einen Mithäftling in Stuttgart Stammheim vergewaltigt haben, was K. mit einem schiefen Lächeln und der Begründung, „er hat mich nicht Fernsehen schauen lassen“, quittiert.

Bereits im April diesen Jahres zerlegte er mit einem Ast ein Kassenhäuschen im Landratsamt. Grund für seinen wiederkehrenden Unmut: Der deutsche Staat habe ihm keine Frau zur Heirat zur Verfügung gestellt.

Die Taten räumte der Angeklagte laut der Schwäbischen Zeitung ein. Jedoch bekräftigte er seine Forderung nach einer Frau nochmal: „Entweder ihr arrangiert mir eine Hochzeit oder schickt mich zurück nach Pakistan“, so die Übersetzung seiner Wünsche durch seinen Dolmetscher.

Extra eingerichteter Arbeitskreis um K´s Identität feststellen zu können

Wie die Zeitung weiter berichtet, habe das Polizeipräsidium Tuttlingen eigens einen Arbeitskreis eingerichtet, der sich einzig mit dem Ziel beschäftigt, die Identität des aggressiven Asylbewerbers soweit zu klären, um ihn abschieben zu können. Sein Asylantrag war bereits 2016 abgelehnt worden – eine Abschiebung des 48-jährigen Pakistani  war aber mangels fehlender Papiere bis jetzt nicht möglich.

Die Beweisaufnahme habe auf eindrückliche Weise gezeigt, wie der schuldfähige Angeklagte einen respektlosen Rachefeldzug verfolgt habe, so die Staatsanwältin am Montag. Sie fordert eine Gesamtstrafe von einem Jahr und acht Monaten – ohne Bewährung. Diesem Antrag folgt das Gericht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Demnächst steht der Pakistaner erneut vor Gericht. Dem abgelehnten Asylbewerber wird vorgeworfen, während seiner Haftzeit in Stuttgart Stammheim einen Mithäftling vergewaltigt zu haben. „Er hat mich nicht Fernsehen schauen lassen“, so seine Begründung diesmal. (SB)

 

 

Loading...