Grüner Hype: Letzter Tango vor dem Untergang

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Die massive Unterstützung der Grünen durch Merkel-nahe Stiftungen, Verbände, Medien und sogenannte „NGO’s“ ist unübersehbar. Der Hype und die seit Wochen aufs Volk herabregnende Dauer-PR für die Grünen hat inzwischen nie gekannte Ausmaße angenommen. Der Hintergrund ist klar, die heimliche Strategiekommission der Angela Merkel wollte seit Einzug der AfD in den Bundestag diese neue politische Kraft isolieren, skandalisieren und eliminieren. Der Grünen-Hype ist eine bislang erfolgreiche Strategie, mit der innerhalb des Oppositionslagers der größten oppositionellen Kraft im Berliner Reichstag – der AfD! – buchstäblich die Show gestohlen wird. Die Grünen werden bundesweit so als die einzig „wahre“ und einzig relevante deutsche Oppositionspartei inszeniert, hofiert und in höchste Höhen gelobt. Doch es knirscht im Gebälk. Lügen haben kurze Beine, schlecht geeignet für den politischen Langlauf.

Merkels Narren am politisch korrekten Hof

Dass es unter der Oberfläche brodelt, zeigt ein Beitrag, den der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin auf der Website gruen-links-denken veröffentlichte. Darin wirft er Mitgliedern der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung vor, den programmatischen Anspruch zu haben, »die Erzählung der Grünen umzuschreiben«. Damit bezieht sich Trittin auf einen Kongress der Stiftung mit dem Titel »Was ist die grüne Erzählung« in Berlin. Die Böll-Stiftung hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Veranstaltungen zu diesem Thema organisiert. Hierzu eingeladen wurde auch Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit, der laut Trittin die Europa-Grünen mit der »neoliberalen En Marche« von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron fusionieren will. Bemerkenswert ist, dass Trittin sich kritisch mit einer Veranstaltung auseinandersetzt, wo Parteiprominenz der Grünen erwartet wird. Eingeladen wurden unter anderem Parteichef Habeck und die Parlamentarische Geschäftsführerin Britta Haßelmann. Diese beiden Parteikollegen erwähnt Trittin in seinem Text mit keinem Wort. Nicht verkneifen kann er sich aber einen Kommentar zur Anwesenheit des taz-Kolumnisten Peter Unfried. Dieser verfolge den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann »regelmäßig bis zur Peinlichkeit mit Loyalitätsbekundungen«, so Trittin. Als käme Narrativ nicht vom lateinischen narrare, sondern vom Hofnarren.“

Die Grünen als Merkels und Macrons fünfte Kolonne

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet in der altlinken Postille „Neues Deutschland“, wo es noch nach DDR und Stasi müffelt, kritische Anmerkungen zum Hype um die Grünen zu finden sind – während sich fast alle anderen Medien in Lobeshymnen auf die Ökolinken gegenseitig überbieten. Dabei berichtet das ND über heikle Hintergründe, die den organisierten und straff durchgezogenen Durchmarsch der Grünen – ganz im strategischen Sinne der durch und durch grünen Kanzlerin Merkel! – in einem neuen Licht erscheinen lassen. Die Grünen als Machtfaktor beim Umbau Europas unter Anführung der Macron-Eliten, welche alle Kräfte gegen das anwachsende Lager der Populisten und Antilinken vereinen und zur Dominanz führen wollen. Welche Inhalte sich da plötzlich anbahnen, das wird nur am Rande deutlich, während SPD und andere Altlinke im Tiefschlaf den anrollenden Zug nicht hören. Ist ja auch zu schön, die Illusion, mit den Grünen siegen, auch mal „grün“ sein, es den Rechten zeigen – dann eben Grün total statt CDU oder SPD. Hauptsache, der Protest der AfD wird bis zur Unkenntlichkeit marginalisiert und eine weitere offene und demokratische Auseinandersetzung mit der fatalen Merkel-Politik weiter verhindert.

Robert Habeck und Annalena Baerbock laufen wie Jesus übers Wasser

Die Grünen schwimmen derzeit auf einer Welle der medialen Begeisterung. In der »FAZ« war kürzlich zu lesen, dass die Partei derzeit »vieles richtig« mache. In Bayern winkt laut Umfragen bei der Landtagswahl am 14. Oktober der zweite Platz hinter der CSU. Und wenn man den bundesweiten Erhebungen glauben darf, liegen die Grünen nur noch knapp hinter den schwächelnden Sozialdemokraten. Die »FAZ« traut der Partei noch viel zu. Lob findet das Blatt vor allem für das Führungsduo. Die Parteivorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock seien »jung, fachkundig, sympathisch«. Derweil mutmaßt »Spiegel Online«, dass die Grünen eine »Volkspartei« werden wollten.“

Im Abseits: SPD trabt der Tierkörperbeseitigungsanstalt entgegen

Man merkt also, die Grünen werden machtstrategisch gebraucht, auch weil die alte Tante SPD inzwischen wie ein alter Ackergaul übers Gelände der amtlichen „Tierkörperbeseitigungsanstalt“ entgegen trabt und mit ihrem altsozialistischen Gewieher á la Stegner, Nahles oder Maas noch den letzten Wähler vergrault. Die Grünen sind dagegen modern lackierter Hype pur, die Inhalte weder neu noch wirklich zukunftsweisend, das ewig politische korrekte Blah Blah kommt nur mit der neuen Spitze Habeck/Baerbock nicht so abgetragen und uralt wie das Gros der vergleichbaren Konkurrenten in der Berliner Machtetage daher. Jung und dynamisch – die perfekte Märchenerzählung.

Nach dem Schulz-Hype der Habeck-Hype

Und exakt dafür, um Sozialabbau, Sozialkonkurrenz, den Zerfall der Infrastruktur, Bildungsabbau und Energieunsicherheit werben die Grünen mit geradezu devoter Unterstützung der Medien. Bei ARD und ZDF haben die Grünen inzwischen Merkel-Status erreicht. Kritische Fragen werden nicht gestellt, im Gegenteil, dem Interviewten wird geholfen, seine Botschaft bestmöglich hinüber zu bringen. Begleitberichte sorgen für die entsprechende Einstimmung. Die Öffentlich-Rechtlichen haben sich dazu entschlossen, vollkommen ungeniert und unverhohlen Medium der Grünen zu sein. Im Vergleich dazu mochte einem die Aktuelle Kamera der DDR geradezu als kritisch erscheinen.“

Doch die Widersprüche werden wachsen. Spätestens dann, wenn bei Linkspartei und SPD sich die Erkenntnisse über den wahren Stand der Dinge weiter durchsetzen – wenn der REALITÄTSSCHOCK IN DER MERKELREPUBLIK ZUM LAUTEN KNALL WIRD. Mehr Grün wagen: Massive Kriegstreiberei gegen Russland durch eine wie immer oft undurchsichtig gelenkte NATO – man erinnere sich an den grünen Außenminister Joschka Fischer, der das Kosovo serbenfrei bomben ließ um dort eine der kriminellsten Clan-Regierungen überhaupt an die fragwürdige Macht zu bringen. Grüne und Soziales? Hahaha!!!! Der Benzinpreis kann gar nicht hoch genug sein, die Steuern müssen rauf und weitere neue Steuern müssen her – der kleine Mann und die kleine Frau sind bei den akademischen und öffentlich-rechtlichen Beamtengrünen, den linken Lehrern und Öko-Bonzen ín der Umwelt- Flüchtlings- und Sozialindustrie nirgends in Sichtweite. Die Grünen schlagen rein in Merkels obskuren Korridor, antisozial, anti-national, machtpolitisch ferngesteuert, islamhörig und deutschfeindlich ohne Limit! Grün ist das Chaos, das kommende Elend, die Staatsverwahrlosung, der Niedergang, der Untergang. Um hier die Notbremse zu ziehen, müssen ALLE bürgerlichen Kräfte den politischen Raum neu definieren – ohne Grüne, verkrachte Hippies und linke Sektierer. Herr, lass Hirn regnen…..

Auf dem Bundesparteitag der Grünen im September 2017, auf dem sich Göring-Eckardt als Kämpferin für die Vögel, die Bienen und die Schmetterlinge in Szene setzte, beschrieb Hans Joachim Schellnhuber, der Mann der im direkten Sinn wohl am besten vom Klimawandel lebt: „Mit dem Klimawandel wird Folgendes passieren. Es werden hunderte von Millionen Menschen im Raum verschoben werden müssen. Wegen Meeresspiegelanstieg, wegen Gletscherschwund, wegen Ausbreitung von Dürregebieten. Was tun mit den Menschen, deren Heimat versinken wird?“ Deshalb präsentierte er die Idee, einen Klimapass einzuführen, der jedem, der wegen des Klimawandels heimatlos werden würde, das Recht gibt, in eins der Länder einreisen zu dürfen, die schuld daran seien. Lässt man die grundsätzliche Frage weg, ob Schellnhubers Interpretation des Klimawandels Wissenschaft, moderner Aberglauben oder Geschäftstüchtigkeit oder eine Mischung aus allem ist, steht bereits heute fest, dass weder die USA, noch China, noch Russland, noch Indien diesen Pass ausstellen werden – und auch in Europa dürfte sich die Bereitschaft sehr in Grenzen halten, „hunderte von Millionen Menschen“ aufzunehmen. Bliebe am Ende nur Deutschland.“

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