Die hässliche Fratze hinter der humanitären Maske

Peter Wörmer

Foto: P.I.NEWS

Immer wieder (wenn man genauer hinschaut: alltäglich) wird hinter der humanitären Maske offizieller Politik die antihumanitäre Fratze sichtbar

Gerade jetzt gibt es dafür wieder ein besonders eindringliches, tragisches Beispiel.

Asia Bibi ist eine Frau und Mutter von zwei eigenen und drei Adoptivkindern in Pakistan. Angeblich hat sich im Jahr 2000 etwa Folgendes ereignet: Als sie zusammen mit muslimischen Frauen auf dem Feld arbeitete, hatte sie Durst und trank aus einem Brunnen. Weil sie Christin ist, wurde dadurch der Brunnen „verseucht“, kein Muslim konnte mehr daraus trinken. Zudem hatte sie sich dadurch einer Beleidigung des Islam (,Blasphemie‘) schuldig gemacht und wurde deshalb zum Tode verurteilt. (Der UN-Migrationspakt fordert auch Blasphemie-Gesetze.)

Natürlich wehrten sich sie und ihre Familie mit der Hilfe eines extrem mutigen Anwalts gegen das Urteil. Auf dem Weg durch die Instanzen saß Asia Bibi acht Jahre lang im Gefängnis, großenteils in der Todeszelle, in einem Raum ohne Fenster, von Mitgefangenen massiv bedroht.

Nun wurde die Frau kürzlich vom Obersten Gericht Pakistans, von drei extrem mutigen Richtern,  freigesprochen. Prompt randalierten Massen an islamistischem Pöbel und forderten, ohne Rücksicht auf das Urteil Asia Bibi hinzurichten und auch die Richter zu töten. Man rief deren Leibwächter, Fahrer, Köche auf, das unverzüglich zu besorgen. Straßen wurden blockiert, ganze Stadtteile gelähmt, Schulen mussten geschlossen werden. Unter dem Eindruck der Massen-Randale knickte die Regierung ein und verbot Asia Bibi, das Land zu verlassen, was die stillschweigende Erlaubnis für Islamisten bedeutet, sie zu jagen und zu ermorden. Das gilt zugleich mehr oder minder für ihre Familie.

Politiker, denen es tatsächlich um Humanität geht, nicht um den Missbrauch des Begriffs als Tarnung, Vorwand und Lockmittel, würden hinter den Kulissen alles Mögliche in Gang setzen, um der Frau, ihrer Familie, ihrem Anwalt, den Richtern – soweit gewünscht – zu helfen, aus dem Land zu kommen und in unserem Land (täglich weniger ,unser‘) ein sicheres Leben führen zu können. Im Gegensatz zu sehr vielen anderen würden diese Menschen uns auch tatsächlich bereichern. Aber das passiert natürlich nicht. Und das kann auch nicht mehr passieren, weil man verfassungswidrig Hunderttausende islamistischer Christen- und Judenhasser ins Land und ins deutsche Sozialsystem geholt hat (und dafür die deutschen Steuerzahler ausplündert) und hier für solche Christen Sicherheit gar nicht mehr gewährleistet werden kann. Man müsste sie – wie viele andere – ständig von Polizisten schützen lassen, die es aber nicht gibt, abgesehen von riesigen Kosten. So weit (und noch viel weiter) hat es das Merkel-Regime geschafft. Das Merkel-Regime und seine Lakaien haben wirklich Verfolgten die Zuflucht genommen – auch ein Verfassungsverstoß.

Giulio Meotti, gatestoneinstitute.org, 5.11.18: „[…] Zum jetzigen Zeitpunkt kann man nur um Asia Bibi und andere Christen in Südasien fürchten. Im Westen scheint man nur ein Gähnen dafür übrig zu haben, dass sie gejagt wird. Fast eine Woche lang haben gewalttätige Proteste und Drohungen gegen ihr Leben die europäische Öffentlichkeit nicht dazu bewegt, auf die Straße zu gehen, um auf ihrer Freiheit zu bestehen. Vom ansonsten lautstarken UNO-Menschenrechtsrat in Genf ist keine Resolution gekommen. Es wurde kein Druck auf Pakistan ausgeübt, um ihre sofortige und sichere Freilassung zu gewährleisten. Es wurden keine Konferenzen von EU-Beamten in Brüssel oder Straßburg einberufen.[…]“

Niemand soll eines Tages sagen können, er habe nicht gewusst, was die Politik des Merkel- Regimes angerichtet hat und weiter anrichtet.

 

 

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