Italien zuerst: Salvini will Tagesgeld für Migranten drastisch kürzen

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Der italienische Innenminister will die tägliche finanzielle Auszahlung an Migranten in Italien drastisch kürzen. Das soll dem Land im nächsten Jahr bis zu 400 Millionen Euro Einsparungen bescheren. 

Das Tagesgeld solle von derzeit 35 Euro auf 19 Euro gekürzt werden, so der Vorschlag Matteo Salvinis laut Il Giornale. Setzt er sich durch, hätte Italien einen der niedrigsten Sätze in Westeuropa und würde sich in Zukunft bei den illegalen Einwanderern aus aller Welt wohl weiter unbeliebt machen.

Laut Matteo Salvini, könne Italien durch diese Maßnahme im Jahr 2020 500 Millionen und im darauffolgenden sogar 600 Millionen Euro mehr in der Kasse haben.

Der Schritt wäre Teil des umfassenderen Migrations- und Sicherheitsdekrets von Salvini, das Ende September veröffentlicht wurde und das auch Aufenthaltsgenehmigungen aus sogenannten humanitären Gründen verbietet. Migranten werden nun in zwei Gruppen eingeteilt: solche mit anerkannten Asylanträgen und solche ohne. Personen mit Flüchtlingsstatus und anerkannten minderjährigen Migranten haben demnach einen breiteren Zugang zu Finanzierungs- und Regierungsprogrammen.

Nachdem Salvini den NGO´s ihre „Rettungsaktionen“ auf dem Mittelmeer vermiest hat, widmet er sich nun der Ausreise abgelehnter Asylbewerber und Illegaler. Anfang dieser Woche kündigte er einen neuen Plan an –  12 Millionen Euro will er es sich laut Breitbart kosten lassen, die Illegalen außer Landes zu schaffen. Im Februar sollen die ersten 2700 Migranten Italien verlassen.Das Programm soll 2021 beendet sein. (MS)

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57 Kommentare

  1. Richtige Vorgehensweise für Italien. Je unattraktiver die Leistungen in einem Land, desto weniger werden kommen und bleiben wollen.
    Müsste auch in Deutschland so gemacht werden, aber eher friert die Hölle ein, als das so etwas geschieht.
    Auf nach Germoney, gelobtes Land !

  2. 35 Euro pro Tag? Ich würde mich vor Begeisterung rum kugeln. Das ist doch völlig überzogen. 19 Euro pro Tag verprassen zu dürfen, ist schon viel; denn sie wohnen doch sicher umsonst.

  3. Eine bestimmte Summe für jeden Migranten bekommt von EU jedes Land, das die Migranten bei sich beherbergt. doch fast all dieses Geld sammelt EU von europäischen Staaten, das heißt aus unseren Taschen. Italien befindet sich heute in einer besonders schweren wirtschaftligen Lage, sie war ein der ersten Länder, die mit der Migrationswellen kämpfen gezwungen waren, damals hat ihnen Europa kaum geholfen. die Unwetter, Beben usw, haben ein bedeutendes Teil des Landes ruiniert. Dabei fordert die EU-Komission, daß Italien sein Budget den EU-Vorschriften anpaßt, Das heißt eigentlich eine Pleite für das Land, das sowieso riesige Schulden hat. Ob es sich überhaupt lohnt, sich an den europäischen Pakten teilzunehmen?

  4. Rechnet nach: „Laut Matteo Salvini, könne Italien durch diese Maßnahme im Jahr 2020 500
    Millionen und im darauffolgenden sogar 600 Millionen Euro mehr in der Kasse haben.“

    Der Differenzbetrag ist 35 Euro – 19 Euro = 16 Euro/Person und Tag. Das sind 5.840 Euro/Person und Jahr. Einsparsumme: 500.000.000 Euro/Jahr.

    500.000.000 / 5.840 = 85.616 Flüchtlingspersonen. Hat Italien nur ~ 85.000 Flüchtlinge?

    Andererseits: 85.000 Flüchtlinge * 35 Euro/Flüchtling und Tag * 365 Tage ~ 1,1 Mrd Euro Kosten je Jahr.

  5. Die Sozialleistungen oder wie hier das Tagegeld an Einwanderer sind die Fluchtursache Nr. 1. Wenn die Regierung wirklich die Fluchtursachen bekämpfen will, dann muß sie sofort alle Leistungen für Einwanderer stoppen, und das Problem löst sich von selbst.

  6. Hört sich alles toll an. Je mehr europ. Länder solche od. ähnliche Maßnahmen ergreifen, um so attraktiver wird es für die Mig. nach D zu kommen.

  7. Hab ich gestern gelesen (Pi, ET ?).
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    In Essen gibt es eine Firma, die mehrere Flüchtlingsheime unterhält.
    Das Land / die BRD zahlt pro Zögling 1700 Euro monatlich.
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    Gesamtumsatz über 270 Millionen Euro.
    Reingewinn ca. 32 Millionen Euro.
    Kriegsgewinnler.
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    So nebenbei.
    Erinnert so wer an den „Skandal“ in der Essener Tafel?
    Die wollten „Deutsche“ zuerst bedienen.
    Wurden zurückgepfiffen.
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    Also. Reingewinn 32 Millionen.
    Wundert mich nicht, wenn die Essener Firma ihre Heiminsassen zum Essen an die Essener Tafel schickt.

  8. Na dann nochmal…
    Bravo Salvini – Italien zuerst!
    Die „lieben Schutzsuchenden“ werden dann ganz schnell zu Mamma Murksel nach Bananaland weiterziehen!

  9. Wie jetzt! 35 € am Tag Taschengeld? Mal 30 wären quasi 1050 €. Und hier „vegetieren“ Rentner nach 40 Jahren Arbeit mit 700-800 € dahin. Mit „Riesensauerei“ ist das noch viel zu gelinde ausgedrückt. Die lachen uns aus das es nicht mehr schöner geht.

    • Das ist so gewollt, ansonsten würde doch niemand mehr in den Billiglohn Jobs arbeiten.
      Den Kapitalismus richtig verstehen- garnicht so einfach.
      Wenn man die Leute hier nicht dumm und arm hält, wer würde dann für so wenig Kohle noch buckeln? Geht es nach den Produktivitätsfortschritten, dann müssten die Arbeiter nur noch sehr wenig arbeiten und hätten trotzdem genug Geld- gerade das ist aber nicht gefragt. Den ganzen Tag buckeln, so wie vor 50 Jahren ist angesagt. Denn Ausbeuten kann man die Menschen nur dann. Der Arbeiter hat nichts vom Produktivitätsfortschritt, der muss immer buckeln und bekommt nur die Brosamen. Den großen Gewinn steckt sich der Unternehmer in die Tasche, oder wer fährt hier dicke Autos???

  10. … dieser Mann wird mir von Tag zu Tag sympatischer… man wird ihn wohl bald als den neuen
    Messias für Italien feiern – hat er sich aber auch verdient ! …

  11. Ja, so einen der anpackt, den brauchen wir hier auch. Es muss endlich Schluss mit Gequassel sein. Wir wollen Taten sehen!

  12. Prima, langsam wird in manchen Ländern das Thema #Remigration aktuell. So auch bei uns in der Schweiz: Von den über 30’000 abgewiesenen und illegal anwesenden Wirtschaftsflüchtlingen aus Eritrea sind gerade mal 18 (in Worten: achtzehn!) freiwillig wieder in ihre Heimat zurück gekehrt… obwohl, wissen tut das ja auch niemand wirklich. Vielleicht sind die auch unterwegs nach Deutschland oder Schweden.

  13. Die Unterstützung der “ sich nach Frieden Sehnenden “ sollte auf das Niveau ihrer Herkunftsländer festgesetzt werden. Dann wäre der Spuk sehr schnell vorbei.

    • Das ist nämlich die grösste Sauerei, dass man sich das Land mit den höchsten Leistungen aussuchen kann.

      Ich als Steuerzahler kann das nicht! Mit Anspruch auf ALG Eins kann ich für 6 Monate in ein EU-Land und mir dort meinen Anspruch auszahlen lassen, aber wenn ich nach 6 Monaten keinen Job habe muss ich entweder zurück nach Deutschland oder ich bleibe im EU-Land, habe dann aber NULL Anspruch auf Sozialleistungen.

    • Und im Migrationspakt steht, dass alle „Grundleistungen“ erhalten sollen, was nichts anderes ist als Vollalimentierung bis zum Tod.

      Die sind wirklich so dumm und glauben, dass es in den Shithole-Countries funktionierende Sozialsysteme mit Arbeitslosengeld und Co. gibt.

    • Na aber die funktionierenden Sozialsystem klappen doch auch für Neubürger. Sozialleistungen, Miete, Strom, Kindergeld auch noch für die Zweit-, Dritt- und Viertfrau etc. – soviel Geld können die nirgends erarbeiten.

  14. Komisch, es wurde doch immer erklaert, in Italien gaebe es kein Geld und deshalb wuerden die Fluechtlinge nach D kommen. 35 Euro Tagesgeld??? Das waeren 1050 Euro pro Monat – gibt’s das dort zusaetzlich oder werden die Unterbringsungskosten davon abgezogen? Wenn nein, dann bewerbe ich mich in Italien als Fluechtling: 1050 Euro + Wohnung????

    • Einwanderung fördern. Dieser Fonds trägt zur Erreichung von vier spezifischen Zielen bei:

      Asyl : Stärkung und Entwicklung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems durch Gewährleistung einer effizienten und einheitlichen Anwendung der EU-Rechtsvorschriften in diesem Bereich;
      Legale Migration und Integration : Unterstützung der legalen Migration in die EU-Staaten entsprechend den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und Förderung der effektiven Integration von Drittstaatsangehörigen;
      Rückkehr : Verbesserung fairer und wirksamer Rückkehrstrategien , die zur Bekämpfung der irregulären Migration beitragen , mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Wirksamkeit des Rückkehrprozesses;
      Solidarität : Sicherstellen, dass die von Migrations- und Asylströmen am stärksten betroffenen EU-Staaten auf Solidarität aus anderen EU-Staaten zählen können.
      Dieser Fonds stellt auch Finanzmittel für die Aktivitäten und die zukünftige Entwicklung des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) bereit. Das EMN zielt darauf ab, auf den Informationsbedarf der EU-Institutionen und der EU-Behörden und der EU-Institutionen nach Informationen zu Migration und Asyl einzugehen, indem aktuelle, objektive, zuverlässige und vergleichbare Daten bereitgestellt werden, um die politische Entscheidungsfindung zu unterstützen.

      Die AMIF hat besondere finanzielle Anreize für die EU-Staaten geschaffen, um das Neuansiedlungsprogramm der Union zu unterstützen , unter anderem mit Schwerpunkt auf den gemeinsamen Prioritäten der Union. Ein ähnlicher Finanzierungsmechanismus ist vorgesehen für die Übertragung von Personen, die internationalen Schutz genießen, von einem EU-Staat mit hohem Migrationsdruck auf einen anderen.

  15. Wozu überhaupt ‚Tagesgeld‘?
    Diesen Leuten wird doch alles hinten und vorne reingeschoben, Unterkunft, Essen, med. Behandlung. €3 max. taeglich; sparen lernen, Mund halten.

  16. Wenn Tagesgeld gleich Taschengeld ist, wäre mein Vorschlag : in jedem europäischen Land, 1€ / Tag für Migranten…. selbst das ist eigentlich noch zu viel….

    • Die Flaschen können auch Flaschen sammeln. Hab ich schon gemacht. Aber dafür sind sie sich ja zu fein in ihren Nike-Klamotten!

    • Als Kind hatte ich so 30 Mark in der Woche. War ein super Geschäft bei zehn Mark Taschengeld im Monat. Heutzutage kommt nicht mehr viel rüber, trotz des hohen Pfandes von 25 Cent. Das muss man sich mal vorstellen umgerechnet fast ne halbe Mark für eine Dose. Der Konkurrenzdruck ist zu gross: Die armen Rentner, Hartz IVler und die alten zugewanderten Russendeutschen.

  17. En Tagesgeld von 35 Euro? Das ist ja Wahnsinn! Selbst 19 Euro ist zuviel! Mit 4,76 müssen Hartz 4 ler am Tag auskommen

  18. Alles, was Salvini macht, hat irgendwie – aus der Sicht der Italiener zumindest (auch aus meiner) – Hand und Fuß. Eigentlich müßte sich die EU ja freuen, wenn Italien Hunderte Millionen Euro einspart, und sich damit ein wenig konsolidiert. Aber wetten, daß nicht?

    • Die EUwill ja gerade nicht, daß sich Italien kosolidiert, denn man könnte ja damit unabhängiger von der EU werden.

  19. Salvini, macht es richtig! Wieso soll man die Bereicherer auch noch hoch belohnen. Diese „Anreize“, sind ja eine der Ansätze, damit diese Völkerwanderung in Gang gesetzt wird. Also Daumen hoch Herr Salvini👍👍👍

  20. Wenn ich den „Migrationspakt“ richtig verstanden habe, würde Salvini mit der Kürzung des „Tagesgeldes“ gegen diesen verstoßen (denn der „Migrationspakt“ verlangt gleichen Zugang zu den Sozialsystemen wie bei den Staatsbürgern).

  21. Dagegen Deutschland: Taschengeldanspruch, im Beamtendeutsch Bargeldanspruch genannt, nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bei Unterbringung in einer Sammelunterkunft mit Versorgung von Essen, Kleidung etc., alleinstehende Leistungsberechtigte 135 Euro, https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/__3.html
    Taschengeldanspruch für Pflegeheimbewohner nach SGB: Hilfeempfänger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben: 110,43 Euro (= 27 % der Regelbedarfsstufe 1, Näheres unter Regelsätze der Sozialhilfe). Maximal 121 EURO.
    Das Taschengeld kann im Einzelfall gemindert werden.
    http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Sozialhilfe—Taschengeld-395.html#ue4
    Wir sind schon einMenschen verachtendes Volk, wenn wir unsere Alten & Kranken schlechter stellen.

  22. Rentner gehen Flaschen sammeln, stehen an den Tafeln an u/o müssen ihre Rente aufstocken und die bekommen 35 Euro Tagesgeld?
    Das ist doch das Letzte,

    In Deutschland sind es 400 Euro pro Monat, las ich.

    So viel Taschengeld hätte ich auch gern…

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