Mehr Windkraftmonster für Sachsen

Wo die Grünen drauf stehen, steckt Naturzerstörung drin (Foto: Von Samot/Shutterstock)

In Sachsen droht bis zu 730 Winkkraftmonstern das Aus. Der Grund: die Förderung für Windräder, die älter als 20 Jahre sind, fällt weg. Was eigentlich nur bedeuten kann, dass sich diese Naturkiller nur rentieren, wenn sie mit Steuergeldern gefüttert werden. Doch wer sich jetzt auf freie Horizonte und mehr tierisches Leben in der Luft hofft, hat sich zu früh gefreut. Es kann nur schlimmer werden.

Von den aktuell 921 Anlagen stehen im Jahr 2021 356 Windräder vor dem Aus – bis 2031 sollen es sogar 730 sein, berichtet die Leipziger Volkszeitung. Dann fällt nämlich die Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für ältere Modelle weg, die dem Stromerzeuger feste Einspeisevergütungen garantiert.

„Diese Anlagen sind für die Betreiber dann nicht mehr lukrativ und werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vom Netz gehen“, jammert denn auch der Grünen-Energieexperten Gerd Lippold. Doch  die Landschaftszerstörer und Fans von Vogel und Fledermaus-Mus dürfen sich freuen. Da im Freistaat nur sieben Prozent des Stromverbrauchs durch Windenergie gedeckt wird, wird „Sachsen gezwungen werden, deutlich mehr zu machen“, freut sich der Grüne Lippold auf die „Spargel“-Zukunft des Freistaates, der momentan zusammen mit dem deutlich dichter besiedelten Saarland das Schlusslicht in Sachen Windkraft-Wahn ist.

Die Sächsische Energieagentur hat für die Staatsregierung bereits drei Windkraft-Ausbauszenarien erstellt. Im „schlechtesten“ Fall würden bis zum Jahr 2030 225 moderne Anlagen errichtet, die inzwischen über 160 Meter hoch sind und einen Rotordurchmesser von mehr als  140 Meter haben.

Foto: Screenshot/ Youtube
Dank grüner Umweltpolitik sterben die Vögel (Foto: Screenshot/Youtube)

Hintergrund ist der Wegfall der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für alle Windräder, die älter als 20 Jahre sind. Damit wurde den Stromerzeugern eine feste Einspeisevergütungen garantiert. „Diese Anlagen sind für die Betreiber dann nicht mehr lukrativ und werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vom Netz gehen“, erklärt Lippold. Schon heute hinkt Sachsen beim Ausbau der Windenergie hinterher: Berechnungen der Sächsischen Energieagentur (Saena) haben ergeben, dass im Freistaat nur sieben Prozent des Stromverbrauchs durch Windenergie gedeckt werden – bundesweit sind es mehr als acht Prozent, in Sachsen-Anhalt gut 50 Prozent. Damit steht der Freistaat gemeinsam mit dem deutlich dichter besiedelten Saarland an letzter Stelle der Flächenbundesländer.

In der höchsten – und wahrscheinlichsten Ausbaustufe, wären neue 525 neue Anlagen bis 2030 möglich. Natürlich muss dafür Wald gerodet werden. Rund ein Prozent der sächsischen Waldfläche wird dann für immer vernichtet, so das Siena-Gutachten.

Die besonders betroffenen und oftmals unter Schutz stehenden Vogelarten wie Rotmilan, Seeadler, Wiesenweihe, Uhu und Schwarzstorch werden also auch in Sachsen weniger. Bereits jetzt sind „regional starke Bestandsrückgänge der Mäusebussard-Population“ zu beobachten. doch was kümmert „grüne Politik“ schon das Leben in der Luft, wenn sein Tod der „Welt-Klimarettung“ dient. (MS)

 

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21 Kommentare

  1. Tja, die durch Subvention ausgelaufenen WKA werden dann durch noch größerer Anlagen ersetzt. Nabenhöhe mindestens 200 Meter. Da weiß jeder was auf einen zukommt. Und das obwohl erwiesen ist das der Infraschall schädlich für das Herz ist und die WKA mit stufenlosen Getriebe krebserregende Stoffe in der Luft verteilt.

    Aber was interessiert schon die Gesundheit der Menschen oder der Umweltschutz. Es geht ums Geld und da ist den Grünen jedes Mittel recht.

  2. Die Oberheuchler der Grünen haben selbst die Rodung des „Hambacher Forstes“ beschlossen, als sie in der letzten Landesregierung in NRW saßen. Jetzt haben sie spektakulär die Seiten gewechselt. Das wirkt wie ein faules Ei, welches man der Nachfolgeregierung in´s Nest gelegt hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

  3. Eine Waldfläche kann man nicht für immer vernichten ausser man entfernt den Mutterboden. Da Windkraftanlagen an exponierter Stelle stehen erledigt das wahrscheinlich die Natur also der Wind und bläst den Humus in die Troposphäre oder sonstwohin. Sehr ökologisch. Würg!

  4. Ach was, weg mit dem Wald steht eh im Weg. Vögel? Wer braucht Vögel? Die fliegen nur nichtsnutzig durch die Gegend. Für das große Ziel müssen eben Opfer gebracht werden war im Kommunismus nicht anders. Dort gab es viele die Opfer bringen mussten und einige die profitierten. Das große Ziel? Weg mit den Menschen, verpesten eh nur die Luft und sondern seltsame Blasen, vor allem Sprechblasen, ab.

  5. Es gibt eine Chance gegen neue WKA: Die Rückbaukosten werden zu gering angesetzt. Wenn es gelingt, für jede einzelne WKA einen Kostenvoranschlag für den Rückbau auch des Sockels(!) von einer (lokal ansässigen) Abbruchfirma einzuholen, und diesen Betrag auf ein Treuhänderkonto festzulegen, ist die Rentabilität sofort im Eimer. Für eine moderne 3MW-Anlage müssen rund 300.000€ vorgesehen werden. Es muss der Nachweis gefordert werden für ein Recycling der Rotorblätter- GFK geht noch, aber für die CFK gibt es nichts (ausser sie mit extrem hohem Energieaufwand zu verbrennen) Damit „stirbt“ jedes WKA-Projekt!

    • das RP Darmstadt hat in den Bescheiden alle wichtigen Zahlen geschwärzt, natürlich auch die Sicherungsleistung für den Rückbau. Der ist ohnehin nicht vorgesehen, hier stehen die Vogelhäcksler im gerodeten Gemeindewald. Die Dinger bleiben stehen, die gewaltigen Fundamente sowieso. Die Verseuchung des Boden, die Verseuchung der Quellen wurden und werden nicht verfolgt. Das RP Darmstadt, der Betreiber (GmbH und Co) Darmstadt, das Verwaltungsgericht Darmstadt, die Staatsanwaltschaft Darmstadt. Und die Mehrheit dort wählt Grün. Bananistan.

    • Ja, stimmt alles. Dennoch ist es wichtig, auch solche Sachen zu verbreiten. Vielleicht hilft es im Einzelfall. Es ist mir gelungen, ein paar Firmen zu einem konkreten Plan ein KV zu besorgen. Beispiel für GFK-Rotorblätter: Entsorgung, wenn der Stern am Boden liegt, rund 10.000€/MW.

    • Ach was, dann drücken die Grünen einfach höhere Subventionen durch (sprich: noch höhere Stromkosten) und schon ist die Rentabilität wieder gegeben. Glaubt jemand wirklich, die Grüne Pest wäre mit solchen Kleinigkeiten zu erledigen?

    • den Grünen ist die Umwelt und Natur doch scheißegal. Ist doch nur ein Vorwand, um an die macht zu kommen und ihre kommunistischen Spinnereien auszuleben.

  6. Grüne „Logig“ ist faszinierend: Es müssen Windräder betrieben werden, damit weniger CO2 ausgestoßen wird. Für die Windräder muss großflächig Wald gerodet werden, der zu den größten CO2-Speichern zählt.

    Ich glaube, dass wahre Hauptanliegen der grünen Deutschenhasser ist es, den Deutschen das letzte Geld, das sie noch besitzen, aus der Tasche zu ziehen.

  7. Pf, dass die Grünen die Umwelt zerstören, ist mir schon länger klar. Seit ein paar Jahren versuchen sie, den Leipziger Auwald in einen richtigen Auwald zurück zu verwandeln… Darum wird der Wald jetzt schön geflutet. Da die allermeisten Bäume aber seit hundert Jahren oder so nicht mehr im Wasser gestanden haben, faulen ihnen die Wurzeln weg. Nach jedem Sturm gibt es darum viele Festmeter Brennholz für die Designerkamine im Speckgürtel. Wie praktisch!

    Der angerichtete Schaden wird natürlich gelobt und medial in einen Erfolg umgelogen.

    • Die Grünen sitzen bei den Betreibern fett mit im Boot. Die frühere rheinland-pfälzische Ministerin Eveline Lemke, Grüne, war mit ihrem Bundesland Vorreiter bei der Aufstellung von Windrädern. Seit 2017 sitzt sie im Aufsichtsrat von ABO-Wind.

  8. Diese Landschaftsverschänder wie Windkrafträder oder kilometerlange Solaranlagen verunstalten nicht nur die Landschaft, sie beeinträchtigen auch Natur und Tierwelt.

    • Richtig! Die AfD hat kompetente Leute, die die passende Rechnung aufmachen können und sich auch trauen, etwas gegen den Unsinn zu unternehmen. Und vor allem: Versenkt bitte die „Grünen“ unter die 5-%-Marke.

  9. Diese Grünen sollten als Ökoterroristen gebrandmarkt und verboten werden !!! Diese Gurkentruppe hat weder Verstand und von Moral erst Recht keine Ahnung.

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