Deutschland 2032 – Ausblick in eine dystopische Zukunft

von B. Hoe

@ jouwatch Collage
@ jouwatch Collage

Wir schreiben das Jahr 2032. In der Ferne sehe ich die Mauer. Ja, die Mauer ist zurück, auch wenn es diesmal nicht der Osten Deutschlands ist, den sie umschließt. Nein, sie umfasst ganz Deutschland und niemand kommt mehr heraus. Als die erste Mauer 1989 fiel, dachte niemand daran, dass die gewonnene Freiheit schon bald wieder Geschichte sein würde. So manch ein Ossi verfluchte zur Merkelzeit die Grenzöffnung der DDR und wünschte sich die Zeit der Wende zurück. Die Zeit zurückdrehen ist nicht mehr möglich.

Viele gingen und verließen das Land rechtzeitig, ehe die neue Mauer gebaut wurde. Während Deutschlands Grenzen wie Scheunentore weit offen standen und nicht integrierfähige- und willige Unqualifizierte zu Millionen ins Land kamen, zogen die Fachkräfte aus Deutschland weg. Es wurden im Laufe der Jahre immer mehr, die dem eigenen Land den Rücken kehrten, da es in Deutschland unerträglich wurde.
Die Merkelzeiten waren eine schlimme Zeit. Bis 2021 blieb Merkel an der Macht und holte eine Schar an Sozialhilfeempfängern ins Land, die alle ihre eigene Kultur und vor allem ihre eigene Religion mit ins Land brachte. Während ich das jetzt schreibe, müssten eigentlich die Kirchenglocken zur vollen Stunde schlagen. Die Glocken schlagen jedoch schon lange nicht mehr. 2022 wurden sie aus dem Turm entfernt und durch einen Muezzin ersetzt. Christliche Gottesdienste sind seit dieser Zeit im ganzen Land untersagt und auch andere religiöse Aktivitäten, außer einer: Islam hatte die Macht übernommen und die Scharia bestimmt das Dasein. Schon vorher konnten Frauen kaum noch alleine auf die Straße gehen. Selbst wenn sie mit Freunden unterwegs waren, galten sie als Freiwild und wurden im Beuteland Deutschland Opfer. Am Anfang zählten wir die Opfer und auch die Namen prägten wir uns ein. Irgendwann wurden es zu viele Opfer, um sich alle Namen zu merken. Die Nachrichten im Fernsehprogramm hingegen berichteten von einer schönen Welt, in der es allen gut geht. Viele haben das geglaubt. Es gab Jene, die das glaubten und Merkel vermutlich noch bis in alle Ewigkeit widergewählt hätten und es gab uns. Wir sahen die dunklen Wolken und warnten. Viele Schlafende erreichten wir mit unseren Warnungen, aber der Großteil schlief weiter. Es war eine fürchterliche Zeit – die Merkelzeit, doch was dann folgte, hatte niemand von uns erwartet.
Im Jahr 2021 hatte Merkel so viele Fremde ins Land gelockt, dass die Verteilungskämpfe begonnen. Rückblickend bin ich froh, dass viele darauf vorbereitet waren, aber niemand hatte erwartet, dass die Zustände im Land die in Südafrika noch bei weitem übertreffen könnten. Heute sehen wir mit Wehmut zurück und können immer noch nicht begreifen, warum ein Volk seine Heimat freiwillig an Fremde hergab. Deutschland ging unter wie einst das stolze römische Reiche. Heute gibt es den Namen Deutschland nicht mehr. Ich darf ihn nicht einmal schreiben geschweige denn denken, da es verboten ist, die vergangene Zeit zu erwähnen. Alles, was an Deutschland und die Deutschen erinnerte, wurde zerstört, ausradiert und soll in Vergessenheit geraten.
Der Großteil der Deutschen beschäftigte sich nicht mit der Geschichte des Islam, bis es zu spät war. Viele starben in diesen Tagen. Die Toten kamen aber erst nach der Mauer, die 2023 errichtet wurde und Deutschland komplett umschloss. Errichtet wurde sie jedoch nicht von der unheilbringenden Führerin Merkel, nein, die Mauer hatte andere Erbauer.

Eines Morgens standen die Menschen in Deutschland an den Grenzen und wollten das Land verlassen, doch hieß es, dass kein Flugzeug mehr ging, Züge nicht mehr die Grenzen passierten und auch die Grenzübergänge auf den Straßen nicht mehr begehbar waren. Und dann ging alles ganz schnell. Die europäischen Nachbarstaaten bauten binnen weniger Tage ein Bollwerk, das Deutschland abschottete. Sie errichteten eine unüberwindbare Grenze zu unserer Heimat und seit dem Tag, war eine Ausreise nicht mehr möglich.
Die Flutung mit ortsfremden Menschen aus aller Welt ging indes weiter. Die europäischen Länder schickten jeden, der es schaffte, Europa irgendwie zu erreichen weiter nach Deutschland. Während Händler und Geschäfte der Reihe nach schlossen, da keine Waren mehr eintrafen, schnellte die Inflation in die Höhe. Binnen weniger Tage musste man für ein Pfund Kaffee auf dem Schwarzmarkt mehre hundert Euro bezahlen. All die Sachen, die wir für selbstverständlich gehalten hatten, waren plötzlich nicht mehr da. Viele waren darauf nicht vorbereitet und warteten bis zu ihrem Tod darauf, dass jemand kommt und dafür sorgt, dass ihre Menschenrechte eingehalten werden und sie nicht sterben. Sie warteten vergebens. Mit dem Hunger kamen Seuchen und Krankheiten. Die Regierung Merkel hatte im Jahr 2016 dazu geraten, für Notfälle vorbereitet zu sein. Einige wenige hatten sich daher wie zu Großmutters Zeichen Lager mit Proviant eingerichtet. Keiner konnte wissen, dass der Notfall schnell zum Normalfall wurde. Während Alte und Kranke von den neu dazu Gekommenen regelrecht überrannt wurden, konnten sich andere bis heute erfolgreich wehren. Raus kommt keiner mehr von uns. Wir träumen alle davon, wie es wäre, die Mauer zu überwinden und einfach irgendwo hinzufahren, wo die Welt noch in Ordnung ist. Deutsche sind jedoch in der Welt nicht mehr gerne gesehen. Man nennt uns Ältere, die schon länger hier zahlen, schlichtweg die Verlorenen. Die neu Dazugekommenen sind die, denen die Zukunft gehört. Wir sind über und jeder von uns wartet nur noch auf den Tag, an dem wir ableben. Wahrlich, es ist besser frei zu sein als tot, aber der Tod ist Freiheit, wenn das Leben ein Gefängnis ist.

Die Sonne geht in der Ferne unter. Ohne elektrischen Strom schreibe ich im Licht einer Kerze. Der Muezzin jault in unerträglicher Lautstärke über die Hausdächer. Ich höre Streitgeräusche von der Straße. Junge Männer, die sich auf arabisch anschreien. Vermutlich wieder ein Revierkampf, Clanstreitigkeiten oder ein Kampf der Kulturen und mit großer Wahrscheinlichkeit werden Messer oder andere Waffen im Spiel sein. Das Land hat sich verändert.
Die Verursacher für diesen Wandel, die „Gutmenschen“ wachten jedoch nicht einmal an dem Tag auf, als das Bundeskriminalamt bekannt gab, dass eine Kleinstadt im Münsterland Mexico-City vom ersten Platz der Liste mit den meisten Gewaltverbrechen verdrängt hatte. Die „Gutmenschen“ wurden schnell zu „Opfermenschen“. In ihrer grenzenlosen Dummheit und Naivität hatten sie sich stets auf der richtigen Seite gewähnt und jeden niedergeschrieen, der es wagte, den Zerfall des Landes zu kritisieren. Erst standen sie mit „Refugees Welcome“ Schildern auf Bahnhöfen und warfen Teddybären, dann wurden sie schnell zu willigen Opfern. Viele begreifen heute noch nicht, wie dumm Menschen sein können, um ihre Kinder bewusst einer Gefahr auszusetzen, die grenzenlos ist. Von den „Gutmenschen“ ist heute kaum einer mehr übrig. Sie starben durch Überfälle, Massenvergewaltigungen, Raubmorde und Schlimmeres. Mit den Afrikanern kamen afrikanische Zustände und ich habe inzwischen Szenen auf unseren Straßen gesehen, die an Barbarei so grausam sind, dass ich sie nicht in Worte fassen möchte. Was heute auf den Straßen passiert, ist vergleichbar mit dem Ausquetschen einer Zitrone. Viele der neu Dazugekommen haben inzwischen verstanden, dass sie hier nicht mehr weg können. Sie kamen mit riesigen Erwartungen und geringem IQ, der es ihnen nicht ermöglichte zu begreifen, dass sie hier in der Falle sitzen werden. Laut johlend stürmten sie die europäischen Außengrenzen und tun es noch immer, wohl keiner ahnt, dass sie sich freiwillig in einen Moloch begeben, der sie verschlingt. Es ist anzunehmen, dass die Heimatländer froh sind, dass jetzt ein großes Freiluftgefängnis existiert, wo sie ihre Kriminiellen loswerden können. Leider sitzen wir auch in diesem Gefängnis und wir kommen hier nicht raus.
An manchen Tagen denke ich an die Zeit zurück, als die Grenzen noch offen waren. Zu der Zeit ging es einfach, von einem Land zum anderen zu fahren. Man zeigte kurz den Ausweis vor und sagte, ob man etwas zu verzollen hatte und weiter ging es. Mit der EU kam dann jedoch Schengen und die Grenzen wurden vollständig geöffnet. Danach war es nicht mal mehr nötig beim Grenzübertritt kurz anzuhalten. Heute wünschen wir uns diese Freizügigkeit zurück. Viele dachten damals, dass sie irgendwann das Land verlassen werden, wenn es nicht mehr auszuhalten ist. Sie planten, in die Ferne zu gehen, bevorzugt in den Osten. Keiner wusste, dass die Deutschen schon bald nicht mehr willkommen waren, es sei denn sie hatten Gold – viel Gold. Gold verringerte jedoch auch die Lebenszeit, denn um herauszukommen, musste man mit jemandem sprechen und Gold bieten. Dutzende wurden zumeist in der Nacht nach dem Gespräch überfallen und Opfer eines unnatürlichen Todes. Das Gold blieb dabei stets unerwähnt. Das Leben änderte sich, ohne dass wir es beeinflussen oder wegziehen konnten. Wir konnten lediglich zusehen, wie neuerdings die Kämpfe zwischen Türken und Kurden direkt auf unseren Straßen ausgetragen wurden. Wir saßen wahrlich in der ersten Reihe, wenn beim islamischen Opferfest das Blut von Tieren die Straßen rot färbte. Libanesen und Afghanen veranstalteten wilde Schlägereien direkt vor unseren Türen, während Afrikaner versuchten, ebenfalls die Hoheit über die Reviere zu erlangen. Im Revier wohnen auch wir, die Widerstandskämpfer. Wir sind nicht mehr viele, aber der letzte Funken Hoffnung, dass ein Volk nicht in Vergessenheit gerät.
Manche von uns begreifen es heute noch nicht, warum es keinen Punkt gab, wo das Volk aufstand und sagte: „es reicht!“ Sie sehen nicht, dass der Plan der offenen Grenzen seit vielen Jahren von böser Hand geschmiedet wurde und dass der Zenit der Umkehr schon 2016 überschritten war. Damals sah man die ersten Vorzeichen. Man hörte plötzlich täglich von Gruppenvergewaltigungen und anderen Gewalttaten, ein Toter hier, ein Erstochener dort, andere starben im Kugelhagel. Es starben zunehmend immer mehr und nichts passierte. Es gab keinen Tag der Umkehr, der den Prozess des Verfalls noch hätte stoppen können. Jeder, der es wagte, den Mund gegen die Verhältnisse aufzumachen, wurde niedergeschrien. Wer es nicht rechtzeitig aus dem Land hinaus schaffte, blieb zurück in einem Land, das bald vergessen sein wird.

Wandere aus, solange es noch geht!
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