Schon wieder Freiburg: „Flüchtling“ vergewaltigt drei Frauen sowie Schafe und Ziegen

Foto:Von Rainer Fuhrmann/shutterstock
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Der Freiburger Polizei ist ein Massenvergewaltiger ins Netz gegangen. Zwischen Mai und Juli soll der 28-jährige „Flüchtling“ drei Frauen sexuell attackiert haben. Außerdem verging sich der Eritreer an mehreren Schafen und Ziegen. Das hat ein DNA-Abgleich ergeben. Der Mann sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Wie die Kripo heute bekannt gab, konnten die Ermittler am vergangenen Freitag den Schutzsuchenden festnehmen. Aufgrund der „akribischen Spurensicherung“ konnte ihm mehrere Taten zugeordnet werden. Zunächst kam heraus, dass er am 11 Mai einen sexuellen Übergriff auf eine 30-Jährige verübte. Die dort festgestellten DNA-Spuren stimmten mit „bereits einliegenden DNA-Spuren überein“, so die Polizei.

Diese waren im Rahmen von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz 2017 gesichert worden. Der Täter hatte damals Schafe und Ziegen auf einem Hof in Freiburg „in sexueller Absicht angegangen“, wie die Polizei den sodomistischen Akt beschreibt.

Am 12. Juni dann stellten sie erneut DNA-Spuren desselben Täters fest. Der Mann war im Bereich des Schlossbergs eine 31-jährige Frau „in sexueller Absicht angegangen“ – heißt es im Beamtendeutsch. Im Klartext: Er vergewaltigte die Frau oder versuchte es.

Ein weiterer Übergriff ereignete sich am 1. Juli. Wieder sicherte die Polizei DNA-Spuren des bis dahin Unbekannten. Der Mann hatte eine 20-Jährige in einem Hauseingang auf ihrem Nachhauseweg in sexueller Absicht angegriffen. Wieder lässt die Polizei im Unklaren, ob es zum Missbrauch gekommen ist.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten in den beiden jüngsten Fällen zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters: Der 28-Jährige konnte festgenommen werden. Die Entnahme einer DNA-Probe erbrachte dann auch die Übereinstimmung mit dem sexuellen Übergriff vom 11. Mai sowie den Übergriffen auf Tiere im Frühjahr 2017. Der Flüchtling ist nach der Beweislage für alle Taten verantwortlich. Ob er weitere Vergewaltigungen beging, ist noch unklar.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg entschied ein Richter, den „Schutzsuchenden“ in Untersuchungshaft zu nehmen. (WS)

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