Bürgerkriegsähnliche Szenen bei AfD-Demo in Freiburg

AfD-Demo in Feiburg (Bild: Sceenshot)
AfD-Demo in Feiburg (Bild: Sceenshot)

Baden-Württemberg/Freiburg – Am Montagabend  kam es bei der AfD-Demonstration, die sich gegen die Massenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg richtete, zu massiven Bedrohungslagen. Die Polizei und extrem aggressive linke Gegendemonstranten trafen aufeinander. Es wurde von Hetzjagden auf Demoteilnehmer berichtet. Mit Video.

Die AfD rief am Montagabend zu einer Demonstration für einen umfassenden Schutz von Mädchen und Frauen vor importierter Gewalt auf. In Freiburg, wo eine junge Frau von mindestens sieben syrischen Asylbewerber gruppenvergewaltigt wurde, begann die Demonstration gegen 18 Uhr. Linke- und linksextremistische Gruppierungen wie die Antifa oder die unter Verfassungsschutzbeobachtung stehenden Organisationen „Aufstehen gegen Rassismus“ sowie die Interventionistische Linke (IL) hatten bereits im Vorfeld versucht, die Gruppenvergewaltigung an der 18-Jährigen für ihre politische Agenda zu instrumentalisieren.

Politiker und Aktivisten verhöhnen das Opfer

SPD-und Grünen-Politiker sorgten sich nicht um das Opfer, sondern riefen zur Demo gegen die AfD auf. Bei den drei Gegendemonstrationen gegen die AfD am Montag nahm neben Antifa und der Interventionistischen Linke (IL) auch der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) teil, dessen größte Sorge es war, dass  „Pauschalurteile gegen Flüchtlinge“ geschürt würden.

Ebenfalls im linken- bis linksextremsitischen Demonstrationspulk trat Carolin Jenkner, CDU-Fraktionsvorsitzende im Freiburger Stadtrat, auf. Kathrin Simon vom „Islamwissenschaftlichen Seminar“ verwies in ihrem Redebeitrag darauf, dass „sieben Männer als Individuen die Entscheidung getroffen haben, eine Frau zu vergewaltigen. Es sei nicht um sie als Araber gegangen“. Simone Thomas, Frauenbeauftragte der Stadt, verkündete: Die Vergewaltigung sei „kein Flüchtlingsproblem, sondern ein Männerproblem“.

Linker Hass gegen Andersdenkende

Erschreckende Szenen zeigten sich bei den Liveübertragungen. Die Polizei hatte große Schwierigkeiten, die linksradikalen Gegendemonstranten von einem gewalttätigen Übergriff auf die ordentlich angemeldete, völlig friedlich verlaufende AfD-Demo abzuhalten. Klares Ziel der Gegendemonstranten: Den AfD-Demonstrationszug zu blockieren und schlussendlich die Kundgebung am Rathausplatz zu verhindern. Die Polizei versuchte immer wieder, entstandene Blockaden der Linksextremisten aufzulösen. „Ganz Freiburg hasst die AfD“, schallt es unaufhörlich zu den friedlichen Demonstranten.

Kurz vor 19 Uhr durchbrachen Gegendemonstranten die Polizeisprerre und hielten auf die AfD-Demonstration zu. Die Polizei hatte Mühe, gewaltbereite Gegendemonstranten in die Seitenstraße zurück zu drängen, so dass die AfD-Demonstration weiter voran kam. Immer wieder kam es zu „Rangeleien“ zwischen der Polizei und den Gegendemonstranten, wie in Mainstreammedien berichtet wurde.

Gegen 19:40 Uhr versuchte die Polizei die Straße freizuräumen, da die Linksextremisten den Abstand zum AfD-Zugs bis auf etwa drei Meter Abstand verringert hatten und die Bedrohungslage für die friedlichen Demonstranten zunahm. Die Polizei versuchte dann, die Gegendemo mit Pferden zurückzudrängen. Gegen 19:50 Uhr erreichte die AfD-Demo dann endlich den Rathausplatz.

Während der Ansprache des AfD-Abgeordneten und Demoanmelders, Stefan Räpple, läuteten unentwegt die Kirchenglocken am Rathausplatz. Von Seiten der Gegendemonstranten erschallte ein anhaltendes „Alerta! Alerta! Antifascista!“ abgewechselt von: „Unser Feminismus bleibt antifaschistisch!“

Demonstrationsteilnehmer von Linken eingekesselt

Gegen 20:45 Uhr wurde die Kundgebung beendet und die Demonstrationsteilnehmer versuchten den Rathausplatz zu verlassen. Dies wurde jedoch durch die linke Einkesselung der Gegendemonstranten unmöglich gemacht, wobei diese irrsinniger Weise „Nazis verpisst euch“ und „Nazischweine, haut ab“ grölten. Die Polizei forderte die Gegendemo auf, sich aufzulösen und kündigte den Einsatz der Reiterstaffel an. Die Antifa skandierte: „Ganz Freiburg hasst die AfD“. „1-2-3-Danke Polizei“ halten die AfD-Demonstraten dagegen.

Die mutmaßliche Antifa-Sympathisantin Nicole Herder dokumentierte via Facebookauftritt die durch Linke und Linksextremisten initiierte, gewalttätige Stimmung:

 

Um 21 Uhr konnte die Polizei den Weg für die AfD-Demonstranten freimachen, so dass diese beginnen konnten, ihren Heimweg anzutreten. Henryk Stöckl, der unermüdlich Livestreams von der Demonstration lieferte, wurde nach eigener Aussage von Gegendemonstranten das Handy aus der Hand geschlagen. Stöckl berichtete während seiner Liveübertragung davon, dass es ohne die Polizei  – wegen der massiven Gewaltbereitschaft der linken Gegendemonstranten – seiner Ansicht nach Tote gegeben hätte.

Linke Gegendemonstranten trafen nach der Auflösung der Demonstration auf eine Gruppe älterer mutmaßlicher AfD-Demonstranten und beleidigten diese. Die Polizei musste, nachdem es zu „Rangeleien“ kam, einschreiten. Um 21:30 Uhr war die Polizei gezwungen, eine Gruppe von AfD-Demonstranten mit einer Reiterstaffel gegen rund hundert Gegendemonstranten, die unaufhörlich „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“ skandierten, abzuschirmen.

Laut einem Sprecher der Polizei habe es keine Verletzten gegeben. Wie viele Polizeikräfte im Einsatz waren, wollte die Polizei nicht mitteilten. Man habe sich jedoch im Bereich der Hundertschaften befunden. (SB)

 

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