Hessen: Gewaltmigranten dürfen bleiben, Asylantrag von Christen abgelehnt

Symbolfoto: Von Thoranin Nokyoo/Shutterstock

Taunusstein – Mit einer beispiellosen Form von Christenfeindlichkeit wurde ein iranischer Konvertit beim Verwaltungsgericht Wiesbaden konfrontiert. Obwohl er wie auch sein Bruder, ein Onkel und Cousin zu einer verfolgten christlichen Untergrundkirche gehört und deswegen aus dem Iran geflohen war, wurde der Asylantrag des bestens integrierten und fließend Deutsch sprechenden 25-Jährigen abgelehnt. Auch die Klage gegen die Ablehnung ist jetzt gescheitert.

Vielleicht deshalb, weil sich der junge Mann nach seiner Ankunft in Deutschland laut einem Bericht des Wiesbadener Kuriers noch einmal taufen ließ? Darin sehen Richter oft einen nachträglichen Fluchtgrund, und lehnen die Anträge ab. Im Fall von Sina Mirzaees Vorgeschichte und seiner Verwandtschaft ist das eher unwahrscheinlich. Auch nimmt der Iraner laut Aussagen des evangelischen Pfarrers von Bleidenstadt Christian Albers, der als Zeuge vor Gericht aussagte, aktiv am Gemeindeleben teil. „Das sind Fakten“, so Albers, „Aber der Richter hat in seinem Urteil geschrieben: ‚Der Kläger ist kein christlicher Konvertit.‘ Das ist so, als wenn ich dem Richter sagen würde, er sei kein Demokrat“.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hat der junge Iraner auf Anraten seiner Rechtsbeistände nun einen Asylfolgeantrag gestellt, sodass er in Deutschland derzeit weiterhin geduldet wird. Eine unsichere Situation, die sich jedoch bald stabilisieren könnte, wenn er bei einem Mainzer Unternehmen einen Ausbildungsvertrag als Kraftfahrzeug-Mechatroniker erhält. Im Gegensatz zu vielen anderen meist muslimischen Asylsuchenden ist Sina Mirzaee tatsächlich eine echte „Fachkraft“, denn er hat in seinem Heimatland Industrial Engineering studiert. Seit August besucht der 25-jährige bereits die Berufsschule und arbeitet im betrieb mit.

Vor dem Hintergrund des Welt-Interviews mit dem Tübinger Oberbürgermeister Palmer bekommt die Wiesbadener Justizwillkür nochmal ein besonderes Geschmäckle. Der hatte in der Asylpolitik einen doppelten Spurwechsel gefordert und gesagt: „Anständige werfen wir raus, harte Kerle dürfen bleiben.“ Was diese „harten Kerle“, die trotz mehrfacher Straftaten nicht abschoben wurden, schon alles angerichtet haben, muss hier nicht näher mit Quellenangaben bewiesen werden. Umso sprachloser machen Gerichtsurteile wie der obige Fall. Konvertiten droht im Iran die Todesstrafe. Den meist heterosexuellen nordafrikanischen Antänzern und Sexmobaktivisten droht in Tunesien, Marokko und Algerien gar nichts. Sie sind Teil einer Frauenfeindlichen Alltagskultur. (KL)

 

 

 

 

 

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