Wegen Sicherheitsmängel: Steht Dresdener Weihnachtsmarkt vor dem Aus?

Dresdner Weihnachtsmarkt (Bild: shutterstock.com/Von Mapics)
Dresdner Weihnachtsmarkt (Bild: shutterstock.com/Von Mapics)

Dresden – Da die rot-rot-grünen Dresdener Stadträte die extrem sicheren „Terrorsperren“ für den Striezelmarkt aus finanziellen Gründen abgelehnt haben, könnte Dresdens beliebte Weihnachtsmarkt vor dem Aus stehen und diese Jahr gar nicht stattfinden.

Dresdens 584. Striezelmarkt könnte diese Jahr gar nicht stattfinden. Der Grund: Der beliebte Weihnachtsmarkt soll nach dem Willen der SPD, Linken und Grünen im Stadtrat vertretenen Fraktionen keine neuen, extrem sicheren mobilen Terror-Abwehr-Sperren erhalten.

Konkret geplant sind 31 mobile Fahrzeugbarrieren (‚Protection Cube“). Hierbei handelt es sich um extrem massive „Pflanzkübel“. Die jeweils zwei Tonnen schweren Stahl-Würfel sind über Verbindungselemente miteinander verkettet. Damit dem Bürger nicht permanent die komplett verfehlte Migrationspolitik der Bundesregierung vor Augen geführt wird, können diese durch Bepflanzung und Verkleidung optisch aufgehübscht werden. Jeder einzelne dieser Sperr-Blöcke zur Abwehr islamischen Terrors kostet 15.500 Euro und ist laut der Sicherheitsfirma in der Lage einen 64 Stundenkilometer schnellen 7,5 Tonnen-Lkw standzuhalten. Die bislang benutzen „Nizza-Sperren“ aus Beton bieten aus Sicht vieler Experten keinen ausreichenden Schutz.

Die rot-rot-grünen Argumente: Wenn überhaupt, müsse die ganze Stadt besser geschützt werden. „Wir wollen keine Zonen unterschiedlicher Sicherheit“, so Linke-Rat Tilo Kießling laut dem MDR. Alle drei linken Parteien kritisierten zudem die Verwaltung, dass diese zu langsam reagiert habe.

Die benannten Fraktionen aus den Reihen der SPD, LINKE und Grüne stimmten am Freitag im Finanzausschuss des Stadtrates in einer Sondersitzung gegen die Betonsperren. CDU, FDP und AfD waren dafür.

Fakt ist aktuell, dass auch in Dresden die Sicherheit für die Bürger auf dem Weihnachtsmarkt  nicht gewährleistet ist. Unklar ist, ob der beliebte Striezelmarkt unter diesen Voraussetzungen überhaupt stattfinden kann. (SB)

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