Allein „Nicht-EU-Ausländer“-Unterbringung kostete den Steuerzahler vier Milliarden

Symbolfoto: Collage

Die Unterbringung arbeitsloser Nicht-EU-Ausländer kostete den deutschen Steuerzahler im vergangenen Jahr fast vier Milliarden Euro. Insgesamt habe allein der Bund knapp „21 Milliarden für Flüchtlings- und Migrationskosten“ aufgewandt.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Harald Weyel stieß sich daran, dass Zahlen zur Unterbringung in keiner deutschen Ausländer-Kosten-Statistik gesondert auftauchen. „Mit anderen Worten: Der Steuerzahler erfährt zwar eine Gesamtsumme an Kosten für Unterkunft und Heizung von Regelleistungsberechtigten, er weiß aber nicht, für wen dieses Geld ausgegeben wird“, so Weyel laut Junge Freiheit.

Er wollte es genau wissen und fragte bei der Bundesregierung nach. Die erklärte nun dass „Zahlungsansprüche für Kosten der Unterkunft und Heizung in Höhe von 3,69 Milliarden“ für Arbeitsuchende aus Nicht-EU-Ländern bestanden hätten.

„Wenn der Bund das Bauland zur Verfügung stellt, ließen sich mit diesem Geld Jahr für Jahr etwa 15.000 Einfamilienhäuser für junge Familien errichten, damit gleichzeitig die Wohnungsnot in den Städten entspannen und etwas für die Zukunft tun. Auf einen Schlag wären damit rund 60.000 Personen mit Wohnraum versorgt”, erläuterte der AfD Abgeordnete.

Die knapp vier Milliarden Euro Wohn- und Heizgeld für Nicht-EU-Ausländer seien aber nur ein „Bruchteil“ der Gesamtkosten, die durch die Einwanderung in den deutschen Sozialstaat entstehen würden. Zu den 21 Milliarden, die allein der Bund für „Flüchtlings- und Migrationskosten“ im vergangenen Jahr verteilte, kommen noch die Kosten der Länder und Kommunen. Für den Verteidigungshaushalt 2017 seien gerade mal 37 Milliarden Euro veranschlagt gewesen. (MS)

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