Frankreichs Regierende in Angst: Salafisten könnten Wahlen gewinnen

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Die französische Journalistin Patricia Balme hat in einer Fernsehsendung auf CNEWS eine Bombe platzen lassen. Laut ihrer Aussage habe der damalige französische Innenminister Gérard Collomb kurz vor seinem Rücktritt Anfang Oktober gesagt: „Was wir am meisten fürchten, ist, dass die Salafisten  bei den nächsten Wahlen Bürgermeister stellen können“.

In dem Gespräch auf CNEWS ging es um die Islamisierung von Seine-Saint-Denis, als die 61-Jährige von einem privaten Gespräch am Frühstückstisch mit Gérard Collomb nur drei Wochen vor seinem Rücktritt erzählte.

„Er fand es unerträglich, dass die Behörden und ihre Beamten sich nicht um diese Angelegenheit kümmern,“ so die Journalistin. „Was wir für die nächsten Kommunalwahlen am meisten fürchten, ist, salafistische Bürgermeister zu bekommen“, zitiert die Journalistin ihren Gesprächspartner Collomb.

Bei seiner Abschiedsrede am 3.Oktober hatte der 71-jährige Mitbegründer der Sozialistischen Partei noch einmal  warnende Worte an sein Publikum gerichtet. Er sprach von einer sich weiter verschlechternden Situation in den Migrantenvierteln: „“Ich habe all diese schwierigen Vororte besucht, die Situation dort ist sehr schlecht…heute leben wir noch Seite an Seite und ich habe immer wieder gesagt, dass ich befürchte, dass wir uns schon morgen von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen werden“, befürchtet der Ex-Bürgermeister von Lyon Collomb. (MS)

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