Fachkräfte? GroKo wirbt heimlich 50.000 arbeitslose Türken an – Kost und Logis frei

Kopftuchfrauen für die Pflegebedürftigen. Symbolfoto: Shutterstock

Von der Öffentlichkeit unbemerkt wirbt die Bundesregierung 50.000 arbeitslose Türken an, die für Pflegeberufe ausgebildet werden sollen. Türkische Medien berichten nun erstmals von dem Abkommen zwischen dem türkischen und deutschen Gesundheitsministerium, das den Deutschen bisher verheimlicht wird. Während der Ausbildung sollen sie bis zu 950 Euro verdienen – für Kost und Logis kommt zudem komplett der deutsche Steuerzahler auf.

Demnach haben die Anmeldungen zu den sogenannten Grundausbildungskursen in der südosttürkischen Stadt Adana bereits begonnen. Der Direktor der dafür ausgesuchten Berufsschule „Sis“, Ruhsi Gül, bestätigte die Meldung: „Nach einem Abkommen zwischen dem deutschen Gesundheits- und Sozialministerium und dem türkischen Gesundheits- und Bildungsministerium, werden für die Alten- und Krankenpflege in Deutschland 50.000 Pflegekräfte aus der Türkei benötigt.“ Voraussetzungen für die Teilnahme sei, dass die Absolventen nicht älter als 36 Jahre seien und über Deutsch-Grundkenntnisse verfügten , berichtet Nex24.

Die Ausbildung in Deutschland werde drei Jahre dauern und mit 800 bis 950 Euro vergütet. Unterkunft und Verpflegung würden gestellt – die Türken bräuchten für nichts zu bezahlen. Anschließend würden die türkischen Teilnehmer eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis erhalten und in Deutschland als Krankenpfleger arbeiten dürfen.

Kritik kommt von der AfD. Der Abgeordnete Lars-Patrick Berg sagte, um den Pflegenotstand zu bekämpfen, müsse bei besserer Bezahlung und gesellschaftlicher Anerkennung angesetzt werden: „Zugleich muss zur Regeneration und Entlastung des Einzelnen die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden.“ Aber: „Die Anwerbung von 50.000 Pflegekräften aus der Türkei“ sei „keine Lösung“. Dies möge für die wirtschaftlich angeschlagene Türkei kurzfristig eine Hilfe sein, „da sie so Arbeitslose exportiert und Devisen importiert“. Aber auf Dauer werden ihr diese Menschen auch fehlen. Arbeitskräfte in den Pflegeberufen seien „vorrangig aus dem EU-Ausland zu rekrutieren“. (WS)

 

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