Taxi-Raub: In Berlin steht der wahrscheinlich dümmste „Flüchtling“ vor Gericht

Foto: Durch Cineberg/Shutterstock
Der Taxi-Raub ging richtig schief. Foto: Durch Cineberg/Shutterstock

Dümmer als die Polizei erlaubt: Ein Syrer bedrohte einen Taxifahrer und versuchte den Wagen zu rauben, konnte die Automatik jedoch nicht bedienen. Der Motor heulte immer wieder auf. Am Ende kam er keinen Meter vorwärts, flüchtete zu Fuß von der Berliner Stadtautobahn und wurde von der Polizei gestellt. Jetzt steht der 23-jährge Abd S. vor Gericht.

Der „Flüchtling“, muss sich wegen räuberischen Angriffs verantworten. Er schweigt. Der Taxifahrer aber hat ihn auf der Anklagebank identifiziert. Der Verdächtige sei am Fehrbelliner Platz in die Taxe gestiegen und wollte angeblich zum Berliner Hauptbahnhof gefahren werden.

Während der Fahrt drückte ihm der „Schutzsuchende“ dann seine mit einer Strickjacke umwickelte linke Hand in die Seite und bedrohte den Fahrer auf Arabisch: „Keine Bewegung. Hast du Angst um deine Seele? Ich töte dich.“ Der Fahrer Ahmad D. sagt jetzt: „Ich hatte Todesangst.“ Er glaubte, der Arm sei eine Waffe. Kurz nachdem das Taxi auf die Stadtautobahn gefahren war, war der Fahrer mit den Nerven am Ende. D. sagte laut Bild: „Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr fahren. Brauche dringend meine Medikamente.“

Der Mann flüchtete aus seinem Auto. Daraufhin sei der Angeklagte auf den Fahrersitz gerutscht und habe versucht, das Taxi zu rauben. Er trat mehrfach das Gaspedal durch, ohne dass sich der Wagen in Bewegung setzte. MIt der Automatik konnte er nicht umgehehen. Nun geriet der Syrer in Panik und gab dem Fahrer sogar dessen Handy zurück. Dieser rief sofort die Polizei. Der Taxifahrer erzählte dem Richter: „Der Mann war so intensiv mit der Gangschaltung beschäftigt, dass er nicht mal bemerkte, wie ich auch noch ein Foto von ihm schoss.“

Der Angeklagte bekam den Wagen einfach nicht in den Griff und flüchtete schließlich zu Fuß. Kurz darauf nahm ihn die Polizei in der Nähe fest. Ein Urteil ist noch nicht gesprochen, der Prozess wird fortgesetzt. (WS)

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